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Von der Idee zum Start-up! So gründungsfreundlich ist die Region Braunschweig-Wolfsburg

Dennis Tobias vom promotion school-Team vor einer Wand mit beschriebenen Klebezetteln. (Bildrechte: Allianz für die Region)

Große Marken und Erfindungen aus der Region Braunschweig-Wolfsburg mit globaler Bedeutung sind keine Seltenheit. Doch stagniert die Region nicht etwa, nein, es wachsen immer neue Ideen und Start-ups nach. Damit das so bleibt und damit Visionären der Anfang leichter fällt, haben Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel und Wolfsburg mittlerweile jede Menge Einrichtungen etabliert, bei denen Gründer Hilfe, Tipps und Fördermittel finden. Sie haben die Idee, auf die die Welt gewartet hat? Dann holen Sie sich doch Unterstützung. Von der Idee, zum Business-Plan, zum eigenen Unternehmen; diese Anlaufstellen helfen Gründungswilligen:

Gründerpreis Braunschweig

Alle zwei Jahre ruft die Löwenstadt Gründer auf, sich auf den Gründerpreis Braunschweig zu bewerben. Unter dem Motto „Mutmacher gesucht“ wollen die Braunschweig Zukunft GmbH und die Braunschweigische Landessparkasse junge Unternehmen mit dem gewissen Etwas finden: Gründer mit neuartigen Ideen, beispiellosem Engagement oder einzigartigen Konzepten. Diese sollen weitere, möglicherweise noch unentschlossene Visionäre dazu motivieren, ihre Träume zu verwirklichen. Erfolgreiche Gründungsgeschichten belohnen die Initiatoren nach der Beurteilung durch eine Fachjury mit insgesamt 10.000 Euro. Zudem dürfen sich die Gewinner auf die Beratungs- und Coachingexpertise des Unternehmensnetzwerkes Mittelstandsportal freuen. Die Firma Ströer Media GmbH gewährt den Preisträgern zusätzlich Medialeistungen im Wert von 15.000 Euro. Im Jahr 2018 hat das Start-up fabmaker das Rennen gemacht. Dean Ciric, Gründer von fabmaker: „Mit unserem innovativen Bildungskonzept verfolgen wir das Ziel, die digitale Bildung in Deutschland auf ein nächstes Level zu bringen. Mit Hilfe von modernen Technologien wie dem 3D-Druck bringt fabmaker die Industrie 4.0 in den Klassenraum. Dabei zeigen wir Chancen und Risiken der Digitalisierung auf, indem wir die virtuelle und die reele Welt – im wahrsten Sinne des Wortes – begreifbar machen. Somit wird auch die Digitalisierung des Unterrichts, sowohl im allgemeinbildenden als auch im berufsbildenden Bereich, maßgeblich unterstützt. Der Gründerpreis ist für das gesamte Team sehr wertvoll, da er eine Wertschätzung für unsere Arbeit ist, jedermann motiviert und bei der nachhaltigen Vernetzung in der Region unterstützt.“

Die Verleihung des Gründerpreis 2018

Portrait von fabmaker-Geschäftsführer Dean Ciric. (Bildrechte: fabmaker GmbH)

„Der Gründerpreis ist für das gesamte Team sehr wertvoll, da er eine Wertschätzung für unsere Arbeit ist, jedermann motiviert und bei der nachhaltigen Vernetzung in der Region unterstützt.“

Dean Ciric, Gründer von fabmaker

Das Start-up fabmaker aus Braunschweig

Porträt von Gerold Leppa. (Bildrechte: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Sascha Gramann)

„Der Gründerpreis zeichnet erfolgreiche Gründerinnen und Gründer aus, die durch ihren Mut und ihren Einsatz echte Vorbilder für andere Gründungswillige sind.“

Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent der Stadt Braunschweig und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH

promotion school

Wie gründet man eigentlich ein Unternehmen? An alle, die diese Frage nicht erst nach der Schule beschäftigt, richtet sich seit 2004 der Schülerwettbewerb promotion school. Mit dem catchy Slogan „Vom Schüler zum Entrepreneur“ bietet er bereits Schülern eine Plattform, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler der 9. bis 13. Klasse von Gymnasien, berufsbildenden Schulen, Ober- und Gesamtschulen. Im Fokus: das Erkennen menschlicher Bedürfnisse, wirtschaftliches Denken, systematisches Entwickeln kreativer Lösungen sowie das Ausarbeiten marktfähiger Geschäftsmodelle. Praxisbezogen geht es um die speziellen Herausforderungen einer Unternehmensgründung in Zeiten der Digitalisierung und darum, mit welchem Mindset diese gemeistert werden können. In Workshops kreieren die Teilnehmer eigene Geschäftsideen und Prototypen, die anschließend zu tragfähigen Geschäftsmodellen ausgearbeitet werden. Am Ende wartet der Projektmarkt, auf dem die Teams ihre Konzepte einer Jury vorstellen, die die besten Ideen kürt. 

 (Bildrechte: Allianz für die Region)

„Durch die Vermittlung von wirtschaftlichem Fachwissen und überfachlichen Kompetenzen bereitet promotion school ideal auf die moderne Arbeitswelt vor.“

Dennis Tobias vom promotion school-Team

promotion school – die Gewinner 2018

Die drei Erstplatzierten des Wettbewerbs promotion school stammen 2018 aus Gifhorn, Peine und Wolfenbüttel. Das Team „Käse X“ von der BBS Peine konnte mit einem wetterfesten Reitausrüstungsset überzeugen, das das Pferd auch bei Regen vor Unterkühlung und Verletzungen schützt. Mit dem „HyperMower“ will die Gruppe „3Plus“ von der BBS1 Gifhorn die Gartenarbeit revolutionieren. Ihr Mähroboter ist ein Allroundtalent und kann den Rasen gleichzeitig mähen, auflockern, düngen und von Unkraut und Laub befreien. Last but not least gewann das Team „Valecha“ von der Carl-Gotthard-Langhans-Schule Wolfenbüttel mit einem diebstahlgeschützten Koffer. Dieser besticht durch einen integrierten Alarmauslöser inklusive GPS-Tracker, mit dem man das Gepäckstück jederzeit via App orten kann.

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