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Von der Idee zum Start-up! So gründungsfreundlich ist die Region Braunschweig-Wolfsburg

Dennis Tobias vom promotion school-Team vor einer Wand mit beschriebenen Klebezetteln. (Bildrechte: Allianz für die Region)

Große Marken und Erfindungen aus der Region Braunschweig-Wolfsburg mit globaler Bedeutung sind keine Seltenheit. Doch stagniert die Region nicht etwa, nein, es wachsen immer neue Ideen und Start-ups nach. Damit das so bleibt und damit Visionären der Anfang leichter fällt, haben Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel und Wolfsburg mittlerweile jede Menge Einrichtungen etabliert, bei denen Gründer Hilfe, Tipps und Fördermittel finden. Sie haben die Idee, auf die die Welt gewartet hat? Dann holen Sie sich doch Unterstützung. Von der Idee, zum Business-Plan, zum eigenen Unternehmen; diese Anlaufstellen helfen Gründungswilligen:

Geschäftsmodellwettbewerbs „Idee“

Mit dem Geschäftsmodellwettbewerb „Idee“ regt die Allianz für die Region unter dem Motto „Denke neu. Handle mutig“ dazu an, Visionäre zu Gründern zu machen. Raus aus der Garage, rein in die innovative und selbstbestimmte Welt des Start-ups! Der seit 2005 bestehende Wettbewerb bringt den Teilnehmern das Wesen des Entrepreneurship näher. Im Fokus steht das Verständnis für Kundenbedürfnisse und deren Umsetzung. Interessierte erhalten das geeignete Rüstzeug, um ebenso kreative wie marktfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Teil des Wettbewerbs ist der Idee(n) Slam, in dessen Rahmen die Entrepreneure ihre Business-Ideen zum ersten Mal pitchen und wertvolles Feedback von Fachexperten erhalten. Die besten Teams bekommen die Chance, ihre Idee vor einer Jury aus Vertretern der Wirtschaft zu präsentieren, die schließlich die besten Konzepte prämiert. So konnte sich im Jahr 2017 das Start-up AIPARK aus Braunschweig über den Sieg freuen. Kinga Knop, Office Managerin bei der AIPARK GmbH: „AIPARK ist eine cloudbasierte Plattform für alle Arten von Parkplatzinformationen, die Daten aus unterschiedlichen Quellen bündelt, aufbereitet und über eine standardisierte Webschnittstelle bereitstellt. Der Wettbewerb ,,idee‘‘ 2017 hat primär dazu beigetragen, AIPARK in der Region bekannt zu machen und Vertrauen aufzubauen. Außerdem war das Preisgeld von 5.000 Euro eine nicht zu vernachlässigende Starthilfe, mit der wir uns eine studentische Hilfskraft finanzieren konnten.“

Porträt von Stefan Gediga. (Bildrechte: Roman Brodel/Allianz für die Region GmbH)

Der Wettbewerb „Idee“ zielt darauf ab, den Innovationsreichtum unserer Region zu stärken und jungen Entrepreneuren eine Plattform für sich und ihre Ideen zu bieten. Diese reichen von Social Entrepreneurship basierten Ideen bis hin zu Geschäftsmodellen zu Künstlicher Intelligenz und begeistern uns jedes Jahr aufs Neue.

Stefan Gediga vom Idee-Team

Gewinner des Wettbewerbs „idee“ in 2017: AIPARK

Die sechs Gründer der AIPARK GmbH aus Braunschweig.
Die AIPARK-Besetzung im Jahr 2017: Andreas Müller, Johannes Riedel, Matthias Natho, Mathias Rudnik, Julian Glaab und Torgen Hauschild. (Foto: AIPARK GmbH)
Portrait von Kinga Knop, Office Managerin bei der AIPARK GmbH.  (Bildrechte: Kinga Knop)

Der Wettbewerb ,,idee‘‘ 2017 hat primär dazu beigetragen, AIPARK in der Region bekannt zu machen und Vertrauen aufzubauen. Außerdem war das Preisgeld von 5.000 Euro eine nicht zu vernachlässigende Starthilfe, mit der wir uns eine studentische Hilfskraft finanzieren konnten.

Kinga Knop, Office Managerin bei der AIPARK GmbH

Gründerpreis Braunschweig

Alle zwei Jahre ruft die Löwenstadt Gründer auf, sich auf den Gründerpreis Braunschweig zu bewerben. Unter dem Motto „Mutmacher gesucht“ wollen die Braunschweig Zukunft GmbH und die Braunschweigische Landessparkasse junge Unternehmen mit dem gewissen Etwas finden: Gründer mit neuartigen Ideen, beispiellosem Engagement oder einzigartigen Konzepten. Diese sollen weitere, möglicherweise noch unentschlossene Visionäre dazu motivieren, ihre Träume zu verwirklichen. Erfolgreiche Gründungsgeschichten belohnen die Initiatoren nach der Beurteilung durch eine Fachjury mit insgesamt 10.000 Euro. Zudem dürfen sich die Gewinner auf die Beratungs- und Coachingexpertise des Unternehmensnetzwerkes Mittelstandsportal freuen. Die Firma Ströer Media GmbH gewährt den Preisträgern zusätzlich Medialeistungen im Wert von 15.000 Euro. Im Jahr 2018 hat das Start-up fabmaker das Rennen gemacht. Dean Ciric, Gründer von fabmaker: „Mit unserem innovativen Bildungskonzept verfolgen wir das Ziel, die digitale Bildung in Deutschland auf ein nächstes Level zu bringen. Mit Hilfe von modernen Technologien wie dem 3D-Druck bringt fabmaker die Industrie 4.0 in den Klassenraum. Dabei zeigen wir Chancen und Risiken der Digitalisierung auf, indem wir die virtuelle und die reele Welt – im wahrsten Sinne des Wortes – begreifbar machen. Somit wird auch die Digitalisierung des Unterrichts, sowohl im allgemeinbildenden als auch im berufsbildenden Bereich, maßgeblich unterstützt. Der Gründerpreis ist für das gesamte Team sehr wertvoll, da er eine Wertschätzung für unsere Arbeit ist, jedermann motiviert und bei der nachhaltigen Vernetzung in der Region unterstützt.“

Porträt von Gerold Leppa. (Bildrechte: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Sascha Gramann)

Der Gründerpreis zeichnet erfolgreiche Gründerinnen und Gründer aus, die durch ihren Mut und ihren Einsatz echte Vorbilder für andere Gründungswillige sind.

Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent der Stadt Braunschweig und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH

Die Verleihung des Gründerpreis 2018

Portrait von fabmaker-Geschäftsführer Dean Ciric. (Bildrechte: fabmaker GmbH)

Der Gründerpreis ist für das gesamte Team sehr wertvoll, da er eine Wertschätzung für unsere Arbeit ist, jedermann motiviert und bei der nachhaltigen Vernetzung in der Region unterstützt.

Dean Ciric, Gründer von fabmaker

Das Start-up fabmaker aus Braunschweig

promotion school

Wie gründet man eigentlich ein Unternehmen? An alle, die diese Frage nicht erst nach der Schule beschäftigt, richtet sich seit 2004 der Schülerwettbewerb promotion school. Mit dem catchy Slogan „Vom Schüler zum Entrepreneur“ bietet er bereits Schülern eine Plattform, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler der 9. bis 13. Klasse von Gymnasien, berufsbildenden Schulen, Ober- und Gesamtschulen. Im Fokus: das Erkennen menschlicher Bedürfnisse, wirtschaftliches Denken, systematisches Entwickeln kreativer Lösungen sowie das Ausarbeiten marktfähiger Geschäftsmodelle. Praxisbezogen geht es um die speziellen Herausforderungen einer Unternehmensgründung in Zeiten der Digitalisierung und darum, mit welchem Mindset diese gemeistert werden können. In Workshops kreieren die Teilnehmer eigene Geschäftsideen und Prototypen, die anschließend zu tragfähigen Geschäftsmodellen ausgearbeitet werden. Am Ende wartet der Projektmarkt, auf dem die Teams ihre Konzepte einer Jury vorstellen, die die besten Ideen kürt. 

 (Bildrechte: Allianz für die Region)

Durch die Vermittlung von wirtschaftlichem Fachwissen und überfachlichen Kompetenzen bereitet promotion school ideal auf die moderne Arbeitswelt vor.

Dennis Tobias vom promotion school-Team

promotion school – die Gewinner 2018

Die drei Erstplatzierten des Wettbewerbs promotion school stammen 2018 aus Gifhorn, Peine und Wolfenbüttel. Das Team „Käse X“ von der BBS Peine konnte mit einem wetterfesten Reitausrüstungsset überzeugen, das das Pferd auch bei Regen vor Unterkühlung und Verletzungen schützt. Mit dem „HyperMower“ will die Gruppe „3Plus“ von der BBS1 Gifhorn die Gartenarbeit revolutionieren. Ihr Mähroboter ist ein Allroundtalent und kann den Rasen gleichzeitig mähen, auflockern, düngen und von Unkraut und Laub befreien. Last but not least gewann das Team „Valecha“ von der Carl-Gotthard-Langhans-Schule Wolfenbüttel mit einem diebstahlgeschützten Koffer. Dieser besticht durch einen integrierten Alarmauslöser inklusive GPS-Tracker, mit dem man das Gepäckstück jederzeit via App orten kann.

Gründungsatlas

Das Was, Wie und Wo des Gründens in der Region Braunschweig-Wolfsburg finden Interessierte im Gründungsatlas der Allianz für die Region. Dieser bündelt jede Menge Kontakte und Know-how von Erstinformationen bis zur Beantragung von Fördermitteln – eben alles, was Gründungsinteressierte benötigen, um erfolgreich das eigene Start-up ins Leben zu rufen. Jungunternehmer erhalten nützliche Dokumente sowie Checklisten regionaler Kooperationspartner, aber auch überregionaler Institutionen für die Erstellung von Business-, Investitions- und Liquiditätsplänen. Praktisch ist auch der Gründungsnavigator, der in Form einer Karte einen Überblick über beratende Institutionen gibt. Der integrierte Veranstaltungskalender informiert über Seminare und Termine rund um das Thema Existenzgründung und die Entrepreneurshipkarte zeigt, wo Gründungszentren oder Coworking Spaces zu finden sind. Spannende Videos, die Start-up-Stories, bieten Erfahrungsberichte aus erster Hand, denn hier erzählen Jungunternehmer von ihrer Erfahrung auf dem Weg in die Selbstständigkeit und geben wertvolle Tipps. Der Gründungsatlas erleichtert Gründern die systematische Planung – so steht der erfolgreichen Gründung in der Region nichts mehr im Wege.

Porträt von Britta Steinkamp vor sommerlichem Blätterwerk.  (Bildrechte: Allianz für die Region GmbH/Susanne Hübner)

Mit dem Gründungsatlas bieten wir Jungunternehmern strukturelle Klarheit der Angebots- und Unterstützungsvielfalt unserer Region und möchten mit den Start-up Stories den Austausch zwischen Gründern und Gründungsinteressierten fördern.

Britta Steinkamp, Projektleitung des Gründungsatlas
Elektrifizierung afrikanischer Dörfer
Fahrzeugdiagnostik in der Region

Anlaufstellen in der Region

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