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Vogelwelt im Bergfichtenwald

Sperlingskauz
Harzer Tourismusverband e.V. Quelle: Harzer Tourismusverband e.V.

Beschreibung

Natürliche Fichtenwälder mit viel Alt- und Totholz sind der Lebensraum des seltenen Sperlingskauzes. Die starengroße Eule bringt nur so viel auf die Waage wie eine Amsel. Die lange Zeit im Harz nicht mehr nachgewiesene Eulenart hat sich erst Ende der 1980er Jahre ganz von selbst wieder angesiedelt, nachdem sich ihr angestammter Lebensraum wieder zu mehr Naturnähe entwickelt hatte. Heute gibt es im Nationalpark wieder genug stehendes Totholz und Fichten mit Spechthöhlen als Brutbäume sowie ausreichend Nahrung an Kleinvögeln und Mäusen. Besonders häufig nutzt der Kauz die Höhlen des Buntspechts in alten Fichten für seine Brut. Diese braucht der Sperlingskauz zum einen für sein Nest und zum anderen für seine Vorratskammern. Typische Singvogelarten der Bergfichtenwälder sind zum Beispiel die Haubenmeise mit ihrem häufig zu hörenden Triller und die Tannenmeise. Als weitere Arten kann man Winter- und Sommergoldhähnchen, Waldbaumläufer und Fichtenkreuzschnabel beobachten. Der angrenzende Bergmischwald ist der natürliche Lebensraum einer weiteren Eulenart, dem Raufußkauz. Er brütet fast ausschließlich in Schwarzspecht-Höhlen in alten Buchen und nutzt den Buchenwald mit seiner höheren Kleinsäugerdichte für seine Nahrungssuche. Zur Deckung bevorzugt er die dunkleren Fichtendickungen.

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