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Weser-Harz-Heide-Radfernweg von Hann.Münden bis in den Harz

Selfie vor dem Weserstein

Die anspruchsvolle Radtour beginnt in der historischen Dreiflüssestadt Hann. Münden an der Weser und führt über die alte Universitätsstadt Göttingen an der Leine in idyllische Dörfer  und die Fachwerkstädte Duderstadt, Herzberg und Osterode bis mitten in den Harz. 

Göttinger Land Quelle: Göttinger Land

Bewertung

  • Kondition
    0
  • Erlebnis
    0
  • Landschaft
    0

Tourendetails

  • Schwierigkeitsgrad
    unbekannt
  • Länge
    131.72 km
  • Dauer
    67 h
  • Aufstieg
    118 m
  • Abstieg
    1054 m
  • Höchster Punkt
    626 m

Beste Jahreszeit

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Beschreibung

Der Weser - Harz – Heide Radweg (RFW 5) hat eine Gesamtlänge von 410 km und ist Bestandteil des Niedersachsen - Radfernwegenetzes. Er beginnt bei Hann. Münden im Süden des Landes und führt in nördlicher und nordöstlicher Richtung über Göttingen, Goslar (im Harz), Salzgitter, Wolfenbüttel, Braunschweig bis nach Lüneburg. Der südliche Beginn des Weser - Harz – Heide Radweges (RFW 5) beginnt in der -Drei Flüsse Stadt- Hannoversch - Münden (Landkreis Göttingen), etwa 700 Fachwerkhäuser prägen das Bild der Altstadt. Sie verlassen die Ausläufer des Bramwaldes und fahren in nördlicher, bzw. nordöstlicher Richtung stetig bergan bis Dransfeld. Zwischen Scheden und Dransfeld lohnt sich ein Ausflug auf den Hohen Hagen, einem ehemaligen Vulkankegel und heutigen Basaltsteinbruch mit Aussichtsplattform und Gauss Museum, der mit 478 Metern höchsten Erhebung entlang dieses Streckenabschnittes. Weiter fahren Sie über die Dransfelder Hochebene in östlicher Richtung hinab bis zum Rand der alten Universitätsstadt Göttingen. Im historischen Zentrum finden sich eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die einen Abstecher lohnen. Vom beliebten Naherholungsgebiet dem Kiessee führt Sie der Weser - Harz – Heide Radweg kurz in südlicher Richtung (Rosdorf, Niedernjesa) dann geht es weiter Richtung Osten am Wendebachstausee vorbei bis an den Rand von Reinhausen. Die höhergelegene, imposante Klosterkirche des langezogenen Straßendorfes ist schon von weitem sichtbar. Sie fahren einige Kilometer nach Norden und radeln dann weiter in östlicher Richtung das Naturschutzgebiet Gartetal hinauf, eines der kleinen Nebentäler des Leinetalgrabens. Sie queren dabei verschiedene kleinere Ortschaften mit lokalen Besonderheiten. Kurz vor Nesselröden orientieren Sie sich wiederum nach Nordosten und kommen durch das zum Eichsfeld gehörende Duderstadt. Sehenswert ist hier u.a. der gut erhaltene mittelalterliche Stadtkern mit dem Rathaus. Nahe der thüringischen Grenze gelangen sie schließlich nach Rhumspringe eine überregionale Attraktion bietet hier die Rhumequelle eine der größten Karstquellen Europas. Sie erreichen die Landkreisgrenze und folgen einer ehemaligen Bahntrasse mit teilweise guter Sicht auf den Harz. Sie überfahren bei Pöhlde die Oder und kommen nach wenigen Kilometern in die Stadt Herzberg mit dem weithin bekannten Welfenschloss. Von hier kann man mit der Bahn zum Ausgangspunkt zurückkehren  oder weiter radeln über Osterode am Harz bis Clausthal Zellerfeld und Altenau im Harz.  Die Rückfahrt bietet gandiose Aussichten und Abfahrten.  Die Fortssetzung über Goslar, Wolfenbüttel, Braunschweig, Celle,  Uelzen  lässt sich durch abwechslungsreiche Landschaften  bis Lüneburg mehrere Tage ausdehnen. Es lohnt sich abseits von stark besuchten Flußradwegen die Herausforderung anzunehmen.  

Anfahrt

Von Göttingen: A 7 Richtung Kassel bis Abfahrt Hann. Münden, Alternative B 3 über Dransfeld nach Hann. Münden

Wegbeschreibung

Hann. Münden, Scheden – Dransfeld – Ossenfeld – Göttingen – Rosdorf – Niedernjesa – Reinhausen – Diemarden – Klein Lengden – Wöllmarshausen – Rittmarshausen – Nesselröden – Duderstadt – Fuhrbach – Brochthausen – Rhumspringe – Herzberg- Osterode am Harz- Sösetalsperre- Riefensbeek- Altenau- Clausthal -Zellerfeld- Wildemann-Goslar

Sicherheitshinweise

Der Abschnitt Hann.Münden bis Göttingen über Dransfeld hat sportliche Anstiege und schöne Abfahrten. Ab Scheden kann man über Dankelshausen und Varlosen den Anstieg zum Hohen Hagen umfahren. Diese Strecke ist nicht für Radfahrer beschildert.