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Dauerausstellung Städtisches Museum Schloss Salder: Vom Büssing-Rad zum VW K70

Industrialisierung in der Region zwischen Harz und Heide
Schloss Salder (5)_klein

Mit der Industrialisierung Deutschlands ab dem 19. Jahrhundert wurden große Teile der Gesellschaft mobil. Im Herzogtum Braunschweig wurde 1838 die erste Staatseisenbahn gegründet und damit das "flache" Land verkehrsmäßig erschlossen. 1856 und 1886 wurden auch die ersten Eisenbahnlinien durch das Salzgitter-Gebiet gelegt.

An diesen Linien entlang siedelten sich die unterschiedlichsten Industriebetriebe an. Erst mit Aufkommen der ersten Fahrräder wurde auch der Individualverkehr revolutioniert. Der Braunschweiger Heinrich Büssing entwickelte 1869 ein Fahrrad mit Pedalantrieb, das große Ähnlichkeiten mit den französischen Vélocipedes hatte. Mit seinen kurz nach der Jahrhundertwende erfundenen Motor-Omnibussen setzte er neue Maßstäbe für die Personenbeförderung. In Braunschweig entstanden um 1895/96 die Panther-Werke, die Fahrräder, später auch Motorräder produzierten, die weit über die Region hinaus große Beachtung fanden.

Für das Salzgitter-Gebiet waren die Fahrzeughersteller Kannenberg (FAKA) und die Autowerke Salzgitter (AWS) zwischen 1945 und 1950/52 von regionaler Bedeutung. Mit Büssing kommt 1965 der erste große Fahrzeughersteller nach Salzgitter. Das Werk wird 1971 von MAN übernommen. VW errichtete 1970 das Werk in Salzgitter, um dort die Produktion der K70, sowie später des VW411 und des VW412 aufzunehmen. Diese Entwicklung kann in dem Ausstellungsgebäude 'Scheune' an Hand vieler Fahrzeuge bewundert werden.

Städtisches Museum Schloss Salder

Museumstraße 34
38229 Salzgitter-Salder

Veranstalter

Städtisches Museum Schloss Salder
Museumstraße 34
38229 Salzgitter-Salder