Zum Inhalt springen

Folgt dem Licht! Wir zeigen Euch die größten Weihnachtsmärkte der Region Braunschweig-Wolfsburg

  • Datum: 23. November 2016
  • Kommentare: 0
 (Bildrechte: WMG Wolfsburg Marketing GmbH)
Foto von Beate Ziehres
Beate Ziehres
Alle Beiträge (32)

Könnt Ihr es auch nicht mehr abwarten, bis die Weihnachtsmärkte ihre Pforten öffnen? Mir geht es jedenfalls so, seit ich Winterjacke trage und schon nachmittags das Licht anknipsen muss. Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht und – immer der Nase nach – festgestellt: Schon in diesen Tagen vor dem ersten Advent zieht der Duft von Bratapfel, gebrannten Mandeln und Glühwein durch die Straßen. In den Innenstädten leuchtet romantisches Licht – die größten Weihnachtsmärkte der Region Braunschweig–Wolfsburg sind eröffnet.

Festlicher Lichterglanz zwischen Dom und Burg

Wenn die Weihnachtszeit in Braunschweig Einzug hält, ziehen die kleinen Gassen im Herzen der Innenstadt die Besucher magisch an. Rund um den Dom St. Blasii und die Burg Dankwarderode gruppieren sich 150 Stände. Ich bummele zwischen den Auslagen, bestaune Holzspielzeug, schnuppere an handgefertigten Seifen und erstehe schließlich ein „selbst gestricktes“ Geschenk für meinen Vater. Die Gastronomen haben die Küchen auf den Weihnachtsmarkt verlegt und brutzeln weihnachtliche Leckereien wie Entenbrust und Flammlachs. In den Töpfen köcheln so viele unterschiedliche Punschsorten, dass die Wahl schwer fällt.

In Braunschweig findet einer der beliebtesten Weihnachtsmärkte der Region statt (Foto: Daniel Möller)

Bei all den Gaumenfreuden kommt aber auch das Gemüt nicht zu kurz. Im Dom finden ab 10. Dezember eine Woche lang festliche Konzerte und besinnliche Liederabende statt.

Öffnungszeiten des Weihnachtsmarkts in Braunschweig: 23. November bis 29. Dezember; Montag bis Samstag 10 bis 21 Uhr, Sonntag und Feiertag 11 bis 21 Uhr; Marktruhe: 24. und 25. Dezember

 Zauberer und Puppenspieler rund um den Ceka-Brunnen

In Gifhorn haben Händler und Gastronomen ihre Buden rund um den Ceka-Markt aufgebaut. Die Nachmittage und Abende auf dem Gifhorner Weihnachtsmarkt sind gefüllt mit kulturellen Angeboten. So erzählen Puppenspieler an den Sonntag- und Mittwochnachmittagen auf der Bühne am Brunnen Geschichten vom „Dschungelbuch“. An anderen Tagen buhlen Zauberer, Künstler und Musikanten um die Gunst des Publikums.

Öffnungszeiten des Gifhorner Weihnachtsmarkts: 23. November bis 23. Dezember, werktags von 10 bis 19 Uhr, sonntags von 12 bis 19 Uhr

Die Erfinder des Weihnachtswaldes feiern bis Silvester

Goslar bezaubert zu jeder Jahreszeit mit schmalen Gässchen und nostalgischem Flair. Umso mehr zur Weihnachtszeit, wenn inmitten der historischen Altstadt der Goslarer Weihnachtsmarkt mit Weihnachtswald stattfindet. Der häufig kopierte Weihnachtswald ist insbesondere deshalb erwähnenswert, weil die Goslarer diese Einrichtung erfunden und perfektioniert haben. Auf dem Schuhhof wirkt der Wald vor der Kulisse der mittelalterlichen Fassaden wahrhaft einzigartig: 50 große, romantisch beleuchtete Fichten auf duftendem Waldboden, dazwischen Punsch- und Glühweinbuden – welch ein vorweihnachtliches Vergnügen!

Dabei hat der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz selbst Weltruhm erreicht. Amerikanische Magazine berichteten über Harzer Weihnachtskultur und die Gäste reisen in Sonderzügen an. Weil ich das Gewimmel von oben genießen möchte, besteige ich über die sogenannte Himmelsleiter den Turm der Marktkirche – eine herrliche Aussicht und Ruhe über den Dächern der Stadt belohnen die Mühe.

Öffnungszeiten Weihnachtsmarkt und Weihnachtswald: 23. November bis 30. Dezember; Weihnachtsmarkt: werktags 10 bis 20 Uhr, sonntags 11 bis 20 Uhr; Weihnachtswald: werktags 10 bis 22 Uhr, sonntags 11 bis 22 Uhr. 24.12.: 11 bis 14 Uhr, 25./26.12.: 12 bis 19 Uhr; 30.12.: 10 bis 18 Uhr

Feuerturm wärmt Marktbesucher in Helmstedt

Stockbrotbacken, Familienweihnachtskino und der Feuerturm – das sind die Highlights des Helmstedter Weihnachtsmarktes. Rund um die lebende Krippe auf dem Marktplatz wechseln die Standbetreiber und damit auch das Angebot. Die Feuerzangenbowle unter dem großen Tannenbaum vor dem historischen Rathaus ist Kult für mich. Und wenn die Musik am wärmenden Feuerturm verklungen ist, nehme ich noch eine Tüte Schmalzkuchen mit für den Nachhauseweg – so schmeckt Vorweihnachtszeit!

Öffnungszeiten des Helmstedter Weihnachtsmarkts: 25. November bis 20. Dezember, Montag bis Donnerstag 11 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 21 Uhr, Sonntag 13 bis 20 Uhr

Väterchen Frost kommt in die Fuhsestadt

Die Menschen in der Fuhsestadt Peine eröffnen ihren Weihnachtsmarkt traditionell mit einem bunten Laternenumzug. Begleitet von der Schneekönigin und zwei Spielmannszügen ziehen sie vom Rathaus zum Marktplatz und singen gemeinsam Weihnachtslieder. Auf dem Marktplatz warten wärmende Feuerstellen, heiße Schokolade, Apfel, Nuss und Mandelkern. So viel Gemütlichkeit lockt insbesondere am 3. Dezember eine illustre Gästeschar nach Peine: Väterchen Frost trifft sich mit dem Weihnachtsmann, Nikolaus und dem Christkind zur Weihnachtsmann- und Märchenkonferenz. Auch Frau Holle und der gestiefelte Kater haben ihr Kommen zugesagt. Für die Erwachsenen gibt es jeden Donnerstag einen After-Work-Weihnachtsmarkt.

Öffnungszeiten des Weihnachtsmarkts in Peine: 25. November bis 23. Dezember, täglich von 11 bis 19 Uhr

Weihnachtsmarkt und Weihnachtstreff in Salzgitter

Der größte Weihnachtsmarkt Salzgitters findet in Lebenstedt statt. Rund um den „Turm der Arbeit“ laden die Marktbeschicker hier beispielsweise zu Variationen der Feuerzangenbowle ein. Dazu eine Lebkuchenspezialität – und das vorweihnachtliche Erlebnis nach dem Einkaufsbummel ist perfekt. In Salzgitter-Bad hingegen geht man auf den Klesmerplatz zum Weihnachtstreff, wenn man Freunden begegnen will.

Öffnungszeiten der großen Weihnachtsmärkte in Salzgitter:
Salzgitter-Lebenstedt: 21. November bis 29. Dezember, täglich von 11 bis mindestens 20 Uhr, von 24. bis 26. Dezember geschlossen
Salzgitter-Bad: 2. bis 23. Dezember, werktags von 17 bis 20 Uhr, sonntags von 14 bis 20 Uhr

Einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands

Der Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt findet bereits seit 1585 statt. Damit zählt die Veranstaltung vor dem festlich erleuchteten Rathaus sicherlich zu den traditionsreichsten Weihnachtsmärkten der Nation. Trotzdem fühlt sich der Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz kein bisschen altbacken an. Ganz neu sind in diesem Jahr verwunschene Adventshöfe, die an den vier Adventswochenenden Besucher an die verstecktesten Plätze der Stadt locken. Die winterlichen Höfe sind nicht nur liebevoll weihnachtlich dekoriert, sondern sie warten mit außergewöhnlichen Programmpunkten und besonderen kulinarischen Genüssen auf. Der Weihnachtsmann bringt zu seinem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt das Rentier Rudolph mit und für Studenten gibt es donnerstags an den Ständen besondere Konditionen. An drei Adventwochenenden findet zudem der traditionelle Kunsthandwerkermarkt statt.

Öffnungszeiten des Wolfenbütteler Weihnachtsmarkts: 22. November bis 23. Dezember, täglich von 11 bis 21 Uhr

Eine Lichtshow – eigens für den Wolfsburger Weihnachtsmarkt

Beliebteste Fotomotive auf dem Wolfsburger Weihnachtsmarkt sind … klar, die T1-Bulli-Stände im neuen Handwerkereck. Hier und an den anderen Ständen gibt es viel und teilweise immer wieder Neues zu entdecken. Denn die Bulli-Stände werden von wechselnden Händlern genutzt. Die Elfenwerkstatt, die Bullis und ein großer Weihnachtsbaum sind in diesem Jahr Teil eines ganz besonderen Programmpunktes. Nachmittags und abends tauchen sie in ein buntes Lichtermeer. Zusammen mit bekannten Weihnachtsliedern, die die Lichter zum Tanzen bringen, entsteht eine stimmungsvolle künstlerische Inszenierung. Die neue Lichtshow entstand eigens für den Wolfsburger Weihnachtsmarkt und ist so einzigartig in Deutschland.

Öffnungszeiten des Wolfsburger Weihnachtsmarkts: 21. November bis 29. Dezember, Montag bis Donnerstag 11 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 22 Uhr, Sonntag 13 bis 20 Uhr, 24.12.: 10 bis 14 Uhr 25.12.: geschlossen, 26.12.: 13 bis 19 Uhr

0 Kommentare

Kommentieren