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Stadionfunk: „Deutscher Meister, Deutscher Meister“ und ein Wunschgegner

  • Datum: 24.05.2017
  • Comments: 3
Foto von Kay Rohn und Malte Schumacher
Kay Rohn und Malte Schumacher
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Am Sonntag war der Karlsruher SC zu Gast im Eintracht-Stadion. Ein Spiel, zwei Perspektiven. Unsere Regionäre Kay Rohn und Malte Schumacher berichten.

Malte Schumacher:

„… in den Farben Gelb und Blau – neunzehnhundertsiebenundsechzig – das war unser BTSV …“ Andrea und ich singen zusammen im Chor auf der sonntäglichen Autofahrt nach Bevenrode. Unser Fanclub „Bewegung 18. Mai“ hat nicht nur in diesem Sommer 15-jähriges Bestehen, sondern für 72 Stunden auch Besuch von John Unzicker aus Chicago/USA. Volker und Jens haben John zunächst in einem Tauchurlaub kennengelernt, dann ein paar weitere gemeinsam mit ihm verbracht. Und wer mit Bewegungsmitgliedern Zeit verbringt, kommt nicht darum herum, sich mit Eintracht Braunschweig auseinanderzusetzen … John hat sein erstes Heimspiel im September 2016 gesehen, Flutlichtsieg gegen Düsseldorf und Spitzenreiter. Bereits damals hat er sich den Spielplan angeschaut, hochgerechnet – und angekündigt, gegen den KSC dabei sein zu wollen. Wir haben damals gedacht: mal schauen … ziemlich hoher Aufwand, 18 Stunden Flug hin und zurück für 72 Stunden Braunschweig und ein Heimspiel.

It’s a long way from Chicago

Aber John hat alsbald Nägel mit Köpfen gemacht, die Flüge gebucht und sich ein Stadionticket gesichert. Gestern haben die Jungs ihm bereits ausgiebig die Braunschweiger Kneipenlandschaft gezeigt – anscheinend gab es eine Altersbegrenzung für die Gruppe, denn mir hat keiner mehr ein Signal gegeben, als es losging. Aber ich war eh ein wenig schlapp zum Abend hin. Schließlich habe ich von 14 bis 20 Uhr für meinen Verein „Löwe für Löwe“ zusammen mit einigen anderen aktiven Unterstützern einen Stand bei „Braunschweig International“ auf dem Kohlmarkt geschmissen. Umso fitter bin ich jetzt, für den Aufwärm-Spieltags-Empfang bei Micha im Bevenröder Garten.

Bielefeld-Bewältigung

Herrlich hier. Die Kinder schwenken unsere Fanclub-Fahne oder planschen im Pool, die Großen trinken ein erstes Bierchen und feuern den Grill an. John erscheint noch ein wenig mitgenommen von gestern, auch der Rest der Gang ist eher maulfaul unterwegs. Was natürlich immer noch an der unterirdischen Performance der Eintracht in Bielefeld liegt. Bis heute hat keiner von uns eine schlüssige Erklärung dafür parat, warum von 14 eingesetzten Spielern alle komplett leer in den Köpfen und den Beinen waren. Und wie man überhaupt gegen den Vorletzten sechs Buden kriegen kann, wo man doch mit einem eigenen Sieg fast sicher direkt aufgestiegen wäre.

Bleibt die Erkenntnis, dass die Jungs in den letzten Jahren keine Endspiele können. Auch in der Bundesliga-Saison gab es davon zum Schluss ja fast jede Woche eines, da auch die beiden anderen Blinden nicht siegen wollten. Selbst am letzten Spieltag sind wir mit der Parole „Rele ist möglich“ nach Hoffenheim gefahren – um dort 1:3 zu verlieren. Das letzte siegreiche Aufstiegsendspiel müsste in der Saison 2004/05 das letzte Heimspiel gegen Bielefeld II gewesen sein, davor das sagenhafte Wattenscheid-Spiel von 2001/02.

Angemessene Kopfbedeckung

Aber egal, langsam kommen wir in Fahrt und entwickeln Szenarien … Volkers Dauer-Wunsch-Tipp „Hauptsache drei Punkte, egal wie“ ist heute wertlos, denn in der Relegation sind wir auch mit einer Niederlage. Mein Tipp aber – wir siegen 5:0 und West-Peine verliert durch ein Eigentor 0:1 – brächte uns direkt in Liga 1 … Ich meine, der KSC ist sicher abgestiegen, die können doch mal ein wenig „Beine hoch – Amerika“ machen oder?! Wir werden sehen, erst mal aber müssen wir jetzt zum Bus, eine Sonderfahrt bringt uns direkt zum Stadion.

An der Bushaltestelle sitzt schon ein älteres Pärchen mit blau-gelben Schals. Wir diskutieren darüber, dass von uns nur Micha und Philipp dem offiziellen Aufruf gefolgt sind, heute in authentischer Kleidung aus dem Meisterjahr 1967 beim Spiel zu erscheinen. Als wir gerade die damalige Hutmode Revue passieren lassen, zeigt der ältere Herr auf seine Baskenmütze und sagt trocken: „Ich war beim letzten Spieltag dabei am 3. Juni 1967 und ich habe exakt diese Mütze getragen“. Ehrfurchtsvolle Stille.

Der Mann und die Mütze waren dabei am 3. Juni 1967 – Foto: Malte Schumacher

Wir nehmen das als gutes Omen und schütteln langsam den Bielefeld-Frust ab … Der Bus füllt sich auf der Fahrt in Richtung Stadion. Kurz vor 14 Uhr, irgendwo in Waggum, meldet sich Kay auf meinem Telefon, da er gerade an der Südkurve ist – ob wir nicht ein Bier zusammen trinken wollen. Leider nein, ich muss noch ein Stück Bus fahren.

Am Stadion angekommen haben wir es dann eilig, um unseren Blockbereich noch frühzeitiger als sonst zu besetzen. Ich mache nur kurz halt bei Dirk und Pfanni, die für die Volksbank BraWo und die Initiative „Friends for Life“ für die gute Sache trommeln. Erinnert werden soll an den großen Braunschweiger Geher Viktor Siuda. Er war vor 50 Jahren zum letzten Auswärtsspiel von Eintracht gegen Rot-Weiß Essen am 27. Mai 1967, bei dem die Löwen die Deutsche Meisterschaft am vorletzten Spieltag für sich entschieden, zu Fuß nach Essen gelatscht. Und nun organisiert die Eintracht Braunschweig Stiftung in Kooperation mit den Friends For Life eine Neuauflage dieses Laufes – dieses Mal für einen guten Zweck.

Ich gebe den beiden zwei Minuten und murmele dann: „Jungs, ich bin nervös, ich muss in den Block“. Pfanni lacht sich tot: „Wieso bist du denn nervös?“ – Klar, als ehemaliger Profi hält er Fans wie mich sicherlich für ein wenig wunderlich …

Pfanni und Dirk im Einsatz für die gute Sache – Foto: Malte Schumacher

Nostalgie

Oben aber ist alles noch im grünen Bereich und John holt die erste Rutsche Bier. Wir versuchen, ihm in unserem rusty English zu vermitteln, warum wir alle graue, schwarze oder weiße Plastikponchos bekommen haben, und warum einige Besucher tatsächlich so aussehen, als wäre heute Juni 1967. Angekündigt ist eine der aufwendigsten Choreografien aller Zeiten – wir sind gespannt. Stadionsprecher Stefan Linstedt baut in seine Ansagen ein paar der alten Werbeansagen von damals ein, die einige von uns noch immer mitsprechen können. „Ob Sieg, ob Niederlage, noch völlig offen ist die Frage. Doch eins ist jetzt schon sonnenklar: ein Wolters-Pils schmeckt wunderbar …“ – klar, die klingt, als hätten wir sie gestern erst wieder gehört.

John hat Bier geholt – Foto: Malte Schumacher

Choreografie

Als dann kurz vor Spielbeginn einige der noch lebenden 67er-Meister mit der Schale aufs Feld kommen, wird die Stimmung gigantisch emotional. Das ganze volle Rund huldigt lautstark seinen alten Helden und irgendein neues Lied thematisiert das 67er-Wunder – ich aber bin komplett geflasht von der Choreo, die hochgezogen wird: In der Nordkurve taucht die alte Pappel-Silhouette auf, zwischen Gegengerade und Block 9 werden 12 Männer mit Schale sichtbar – Trainer Helmut Johannsen und seine Eintracht-Mannschaft. Dazu ein ellenlanges Spruchband „Die Sensation lag in der Luft – und zu all unseren Siegen sind unsere Väter und Onkels in die Pappeln gestiegen.“ Hell yeah, großartig. Wir versuchen, all die Bilder ins Englische zu transferieren – John aber versteht das auch so. Wahnsinn – danke Fanszene, danke Cattiva!

Die Aufstellung ist überraschend offensiv – Torsten will also tatsächlich beides: die Bielefeld-Scharte auswetzen und was fürs Torverhältnis tun mit Blick auf das Spiel Sandhausen gegen West-Peine. Okay, let’s go – ich kündige lautstark ein frühes Tor an. Zack, diesmal passt das: Domi köpft uns in der 2. Minute schon zum 1:0. Zur Halbzeit also 3:0, am Ende 5 oder 6:0 – unsere Pläne gehen also auf. Na ja, zumindest bis zur 15. Minute – unsere Abwehr gibt mal wieder den Stocher-Hühnerhaufen und irgendein KSCer überwindet den heute wieder sagenhaft guten Jassi Fejzic zum Ausgleich.

Nun normalisiert sich die Monster-Stimmung, sowas holt dich jäh aus allen Träumen zurück in die Gegenwart einer guten Zweitligamannschaft. Ja, jetzt schon die drittbeste Saison seit 1985 gespielt. Ja, wahrscheinlich werden wir am Ende der stärkste Zweitligadritte aller Zeiten sein seit Einführung der Drei-Punkte-Regel im Jahr 1995.

Die Stimmung kocht

Aber richtig bundesligatauglich sieht halt anders aus. Wobei das heute natürlich auch an der unglaublich offensiven Aufstellung liegt. Bole spielt allein die Doppelsechs, Maxi Sauer hat einen schlechten Tag und „Manni“ Abdullahi muss sichtbar noch eine Menge lernen. Heute bundesligatauglich einzig Fejzic, der allein in den ersten 30 Minuten zweimal weltklasse hält. Zum Ende der ersten Halbzeit aber nicht nur das Führungstor durch Biada, sondern auch dicke Chancen durch Bole und ChicKen. Bei West-Peine steht es zur Halbzeit noch 0:0, bei uns immerhin 2:1. Die Stimmung ist klasse, heute zählen nur wir und die 67er-Meisterfeier an der Hamburger Straße.

Das Publikum ist gut bei der Sache in Halbzeit 2. Dass Hannover kurz zurückliegt, aber sofort ausgleicht, spielt keine so große Rolle dafür. Die 60er-Jahre-gewandeten Vorsänger der Südkurve gehen irgendwann vor bis zur Hauptribüne und entfesseln noch mal alles an „Wir feiern uns“-Support, was geht. Tore fallen hier keine mehr, richtig gute Chancen hatten wir auch nicht. Nun also gegen die Radkappen – war ja klar, dass das 5:0- und 0:1-Szenario nur ein solches bleiben würde. Die Realität heißt nun Wolfsburg gegen Eintracht am Vatertag und Eintracht gegen Wolfsburg am Montag drauf. Torsten macht kurz nach dem Schlusspfiff eine gestenreich aufmunternde Motivationsrunde durchs Stadion – ja Verehrtester, wir bleiben am Ball!

Hoffnung

Zwei Endspiele also – können wir das? Aber zunächst mal John – wie hat es dir gefallen? Er hat es genossen, er hat die beste Choreografie aller Zeiten miterlebt. Er hat gespürt, dass der Tempel brodelt und bebt und wir haben ja auch gewonnen. Wieder 2:1, wie in seinem ersten Spiel … morgen macht er sich wieder auf den Weg heim zu seiner Frau nach Chicago – aber er kommt wieder, sagt er. Ob er damit meint, dass wir die Relegation gewinnen werden, lässt er offen. Das gibt mir die Gelegenheit, an mein erstes Eintracht-Endspiel zu erinnern: Relegationsrückspiel gegen die Offenbacher Kickers am Abend des 10. Juni 1982, ich war also 15 und ich habe nach dem 2:0 durch Grobe und Worm den ersten Platzsturm meines Fanlebens absolviert. Geht doch und gibt Hoffnung!

Kay-Uwe Rohn:

Gib der Eintracht dein Gesicht

Ab 12 Uhr werden rund um das Stadion neue Stände aufgebaut. Neben Bratwurst, Bier und Fanutensilien präsentiert sich die Eintracht mit einer neuen Möglichkeit, Teil der Eintrachtfamilie zu werden: die neue Fördermitgliedschaft. Charmant präsentiert der rote Löwe auf eintracht.com bereits die Mitglieder mit kleinen Fotos (unbedingt anschauen!). Und, siehe da, die Zahl der Mitglieder ist nach dem Wochenende bereits kräftig gewachsen. Ich bin gespannt, wann wir die Marke von 6.700 Mitgliedern erreichen werden.

Eindeutige Einladung – Foto: Kay-Uwe Rohn

„Wenn jetzt der Lechler-Gong ertönt, ist es …“

Mit meinem Bruder besuche ich das letzte Saisonheimspiel. Unser Stadionsprecher begrüßt uns, als wenn wir den Time Tunnel durchschritten hätten: Da war das Stadion wieder von vor 50 Jahren. Auf der Aschenbahn der Langnese-Verkäufer, der das Eis bis nach ganz oben zielgenau zu seinem Käufer werfen konnte. Der Flaschensammler, den ich immer mal wieder in der Stadt sehe, aber nicht mehr im Stadion. Wenn jetzt der Lechler-Gong ertönt … Die Sommerhitze 1967 lässt sich erahnen bei diesen Worten. Das Stadion ohne Dach, an die 40.000 Besucher, mein Bruder an der Weitsprunggrube und ich hinter dem Tor.

11 + 1 Gesichter für die Eintracht

Und dann kurz vor Spielbeginn diese Aufführung. Das ganze Rund wird bespielt. Eine Inszenierung für Minuten. Die Traditionswimpel, die 67er mit Trainer als Riesentransparent und dann noch die „Pappeln“. Warum wird man nur so wehmütig, wenn man diese Pappeln sieht? Die Regisseure haben mich erreicht. Ich sehe, wie ich Horst Wolter den Ball zum Abstoß zuwerfe, sehe die Luft in den Pappeln wirbeln, roter Aschestaub wirbelt auf. Zurück ins Jetzt. Zwei meiner Töchter stehen, wie sie mir hinterher gesagt haben, im Block 5 unten hinter dem „G“ von „sind unsere Väter und Onkels in die Pappeln „g“estiegen“ und haben hinter dem Transparent keine Chance, das erste Tor zu sehen.

Gänsehaut-Feeling: eindrucksvolle Erinnerung an das Jahr 1967 – Foto: Kay-Uwe Rohn

Bole und der Krampf

1:0 nach zwei Minuten. Nein, geglaubt habe ich nicht daran, aber gehofft schon. Beim ersten Tor nach zwei Minuten bleibt ja noch ziemlich viel Zeit für viele weitere Tore. Aber der Sportclub aus Karlsruhe hält sehr gut dagegen. Die Taktik ist heute einfach und klar. Stürmen ohne Rücksicht auf Verluste. Jasmin Fejzic kann einem leidtun, immer wieder ist er in der 1:1-Situation den Karlsruher Stürmern ausgesetzt. Aber anders als gegen Bielefeld ist er heute nur schwer zu überwinden.

In der 15. Minute folgt mit dem Karlsruher Ausgleich die Ernüchterung. Die Blau-Gelben rennen aber weiter und weiter. Bole als Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff hat heute Dauerbereitschaft. Im Gespräch sagte nach dem Spiel jemand zu mir, wenn gefühlt sechs Spieler im Sturm sind und drei in der Abwehr, dann ist es kein Wunder, dass Bole mal einen Krampf hat.

66 Punkte

In der Saison 2012/13 sind wir mit 67 Punkten aufgestiegen. Die Punktausbeute in dieser Saison ist schon sensationell. Gefühlt ist die Liga stärker geworden und mit Stuttgart und Hannover steigen potente Vereine auf. Die Aussage von Herrn Kind „Ich hasse die 2. Liga“ halte ich für einen großen kulturellen Fehlgriff, aber solche Äußerungen muss jeder vor sich selbst rechtfertigen. Es ist eine sehr starke und sehr interessante 2. Liga. Und die Mannschaft hat uns zwei weitere Chancen erspielt. Mit 66 Punkten ist noch lange nicht Schluss …

Wunschgegner

„Relegare“ heißt „entfernen, fortschicken, verweisen“. Nur wohin geht die Reise? Wirtschaftlich sind es zwei verschiedene Welten. Die Verantwortlichen müssen in Szenarien denken, die sehr weit auseinander liegen. Aber so oder so wird der seit zehn Jahren eingeschlagene Weg fortgesetzt. Davon bin ich überzeugt. Aber jetzt, wen „fortschicken“? Die Wolfsburger? Die Braunschweiger?

Ich habe mir den VfL als Gegner in einer Relegation gewünscht. Gegen Augsburg habe ich keine gute Erinnerung, das 0:1 in der Saison 2013/14 vor dem Finale gegen Hoffenheim kostete uns einst wichtige Punkte. Der HSV wurde mir zu stark, gerade mental haben sie den Druck ausgehalten. Der VfL ist verunsichert, ist nie richtig angekommen in der Saison. Sie besitzen individuelle Stärke und sind mit Recht auch Favorit. Aber aus den letzten beiden Spielen konnten die Wolfsburger nur einen Punkt mitnehmen. Das ist auch mein Tipp für die nächsten beiden Spiele gegen meinen Wunschgegner.

Mir ist aufgefallen: Mein Bruder und ich gehen mit sehr vielen schönen Erinnerungen nach Hause.

3 Kommentare

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Karsten hat geschrieben

Lieber Malte, das war kein neues Lied…ich hab 2009 irgendwann die erste Version über Kopfhörer vom Handy im Stadion von den Machern gehört. Mir hat es gut gefallen und ich sagte noch: „das hat Potential“…nun gab`s quasi ne Punktlandung:
https://www.youtube.com/watch?v=BKztDE1BG2w

Malte Schumacher hat geschrieben

Danke — man merkt, wie sehr mich die Choreo geflasht hat…..!!

Malte Schumacher hat geschrieben

Der Herr mit der Baskenmütze, Besucher des letzten Spieltages der Saison 1966/67 am 3. Juni 1967, heißt Wolfgang Froben und war bis vor kurzum Leiter/Direktor des Lessinggymnasiums. Liebe Grüße an Sie, Herr Froben!