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Der beste Blick über den Allersee im Business-Hotel 4* Courtyard

  • Datum: 28.06.2018
Foto von Ingo Bartels
Ingo Bartels
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Der Allersee entstand in den Jahren 1969 und 1970 und wurde am 3. September 1970 eingeweiht. Nach einer Vertiefung im Jahr 1987 umfasst der Allersee seitdem eine Länge von 1.230 Metern, eine Breite von 270 Metern sowie eine mittlere Tiefe von drei Metern. Das Naherholungsgebiet liegt nur knapp drei Kilometer von der Porschestraße – dem Zentrum der Stadt Wolfsburg – entfernt. In den letzten 15 Jahren sind hier viele Neubauten entstanden. Darunter das BadeLand, die Volkswagen Arena, das Strike Bowlingcenter und jüngst das Business-Hotel 4* Courtyard by Marriott Wolfsburg, welches am 2. Januar 2018 seine Türen öffnete.

Die Vision des Neuen

Für mich war es eine spannende Zeit, so intensiv den Bau begleiten zu dürfen. Denn das Hotel ist ein interessantes Projekt für den Tourismus unserer Stadt und glänzt mit seiner einzigartigen Lage direkt am Allersee. Am 3. Januar 2017 betrat ich erstmals die Hotelbaustelle und durfte mit einem quietschgelben Bauhelm den aktuellen Stand des Hotelbaus begutachten. Begleitet wurde ich von Christoph Neumann, den ich seit 2016 kenne, und Aljosha Nytsch (beide Courtyard) sowie meiner damaligen Mitarbeiterin Stefanie Herrmann. Ich erinnere mich noch gut, dass unser Weg durch Matsch und vorbei an großen Pfützen führte, ehe wir durch den zukünftigen Haupteingang eintraten. In Erinnerung geblieben sind die hohe Decken, die offene Gestaltung und die unzähligen Bauarbeiter.

Ein Bekenntnis zu Wolfsburg

Christoph Neumann entführte mich in die Courtyard-Welt und erzählte mir von flauschigen Teppichen, einem Glaseingangsbereich, einem großzügigen Lobbybereich mit Rezeption und einem Restaurant mit bekannten Gerichten wie Caesars Salad aber auch Currywurst, um sich zum Standort Wolfsburg zu bekennen. Die zwei Löcher in der Wand, so Neumann, sollen später die Personenaufzüge sein, die die Hotelgäste in ihre Zimmer und Suiten transportieren.

Wir nehmen die Treppe und gelangen in die erste Etage, wo weitere Bauarbeiter mit Schweißgeräten und allerhand weiteren Werkzeugen fleißig waren. Besonders auffallend – schon damals: der Blick über den Allersee, den man bisher nur aus der Panoramasauna im benachbarten BadeLand genießen konnte. Bei meinem zweiten Besuch (Juli 2017) durfte ich mir zwei Musterzimmer ansehen und beim dritten Besuch (Dezember 2017) wurde Stück für Stück das vorhergesagte Aussehen sichtbar. Im Dezember 2017 standen nur noch Restarbeiten an, sodass ich einen exklusiven Blick in das fast fertige Allerpark-Hotel erhielt, welches heute mit knapp 45 Mitarbeitern für seine Gäste da ist.

Am 2. Januar fand die Eröffnung des Hotels und des Restaurants statt – Foto: Ingo Bartels

Das Courtyard eröffnet

Am 2. Januar 2018 war es dann endlich soweit und das Hotel öffnet seine Tore für Hotel- und Restaurantgäste. Mit insgesamt 152 komfortablen Zimmern, davon 17 für Langzeitaufenthalte und fünf Suiten, bietet das Courtyard by Marriott Wolfsburg alles für Geschäfts- und Privatreisende, um sich wohl zu fühlen. Das Restaurant „Allerlei“ mit 98 Sitzplätzen im Hotel serviert den Gästen das Essen im Sommer auch auf der großen Sonnenterrasse, auf der bis zu 161 Besucher Platz finden.

Das Hotel eignet sich zudem als Tagungsort und Hochzeitslocation mit insgesamt vier Veranstaltungsräumen von 48 bis 167 Quadratmetern. Die Nähe zum Allersee macht hier sogar einen Badeurlaub möglich und wenn man sich das Wetter im Mai oder Juni 2018 anschaut, braucht man für einen kurzen Urlaub gar nicht weit fahren, um sich vollends erholen zu können. Seit der Eröffnung hab ich eine Vielzahl meiner geschäftlichen Treffen in die Hotellobby oder auf die Terrasse verlegt, weil beides einen sehr entspannten Charakter hat und sich somit hervorragend eignet, um gute Gespräche abseits des Innenstadttrubels zu führen.

Das Hotel in seiner ganzen Pracht – Foto: Ingo Bartels

Allerlei zu bieten

Ein gutes Gespräch führe ich auch mit Ellen Fischer, die eigens für den Job als Sales &; Marketing Agent von Bonn nach Wolfsburg zog. Seit dem 1. April 2018 kümmert sie sich um die Kundenakquise und -betreuung, aber auch um Marketingaufgaben, wie beispielsweise den Social Media Auftritt des Hauses. Die Speisekarte umfasst stets saisonabhängige Spezialitäten. Bei meinem Besuch dreht sie sich um das Land Costa Rica – in Anlehnung an die WM. Daher bestelle ich mir Cevice von der Dorade mit marinierten Garnelen und Süßkartoffeln. Die 23-jährige Hotelfachfrau nimmt klassisch den Chefsalat „Allerlei“. Die Einbettung in die regionale Küche ist dem Allerlei geglückt. So gibt es nicht nur Zweierlei von der Currywurst mit der Klassik- und VW-Variante, sondern auch ein Fallerslebener Bierkutschensteak. Zum Nachtisch probiere ich zudem das Erdbeer-Parfait mit Rhabarber.

Das Ambiente im Innenbereich ist sehr gelungen. An den Wänden hängen große schwarz- weiß Bilder des Wolfsburger Fotografen Heinrich Heidersberger, der mit seinen Aufnahmen das junge Wolfsburg in den 1960er Jahren zeigt. Zum Nachmittag fährt die Küche ein großes Kuchenbüffet auf. Besonders gut gefällt mir die Wanddeko mit dem Allerlei- Apfelkuchenrezept.

Business- und Freizeithotel zugleich

In einer Stadt wie Wolfsburg ist man als Hotel immer auch ein Businesshotel, denn von Montag bis Freitag verbringen viele Firmen, Berater und Selbständige ihre Zeit in der VW- Stadt, um mit dem großen Automobilhersteller geschäftlich tätig zu sein. Am Wochenende, so verrät mir Ellen Fischer beim Betreten des Hotelzimmers, kommen eher Familien in den Allerpark, weil sie die Autostadt, die designer outlets oder auch den VfL Wolfsburg besuchen. Die Zimmer sind sehr schick und modern eingerichtet. Auffallend ist das große Fensterglas, welches Bad und Zimmer trennt und so ein schöneres Raumgefühl bietet. Beim Blick aus dem Fenster genießt man den Blick über den Stadtstrand und fühlt sich wie im Urlaub.

Im Anschluss geht es hoch in den vierten Stock, wo wir uns den Boardroom anschauen. Ein kleiner Meetingraum für bis zu acht Personen mit Monitor, Telefon, separater Toilette und Dachterrasse. Das Hotel vereint die Vorteile eines Business- und eines Freizeithotels unter einem Dach und bietet seinen Zielgruppen etwas. Die Businessgäste genießen beim Stammgast-Abend nicht nur das Angebot des Hotels, sondern lernen dabei auch andere Gäste kennen. Neben einer Fackelwanderung und einem Volleyball-Turnier stand im Juni die WM im Mittelpunkt und bei Bratwurst und Bier wurde im Veranstaltungsraum Deutschland gegen Südkorea geschaut. Aber auch die Familien kommen auf ihre Kosten. Durch die Nachbarschaft zum BadeLand verzichtete das Hotel auf ein Schwimmbecken und kooperiert mit dem drittgrößten Bad Deutschlands.

Engagement in der Stadt

Von Beginn an zeigte sich Hoteldirektor Christoph Neumann präsent in der Stadt und besuchte alle Hotelkollegen, um das Konzept des Courtyards zu erklären. Zudem wurde er bei der letzten Vorstandssitzung des cmt e.V. (City Marketing Tourismus) in den Vorstand gewählt und engagiert sich seitdem ehrenamtlich für eine noch attraktivere Innenstadt und die Ausweitung der Tourismusaktivitäten. Aber auch bei sportlichen Veranstaltungen zeigt sich das Hotel sehr kooperativ. So stieg es beim großen Abschiedsevent „SKlation“ von Sven Knipphals als Hotelpartner ein und beheimatet vom 18. auf den 19. August 2018 die großen Sprintstars wie Julian Reus in seinen Zimmern mit Blick auf den Allersee. Für die nächste Komische Nacht am 25. September 2018 ist das Hotel zudem eines von elf Locations in Wolfsburg. Jede Menge los also, im Vier-Sterne-Business-Hotel Courtyard by Marriott Wolfsburg.

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