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„Mobilität muss simpel sein“

  • Datum: 10. November 2022
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Tatjana Schneider. (Bildrechte: Sebastian Dorbrietz)
Foto von Standort38
Standort38
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Die Mobilitätswende wird konkret: Auf Benzin wird eine CO₂-Abgabe erhoben, in Braunschweigs Innenstadt sollen die Parkplätze künftig nicht mehr kostenfrei sein. Welche Konsequenzen sich auch für die Stadtplanung ergeben, erklärt Tatjana Schneider, Leiterin des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt an der TU Braunschweig.

„Mobilität muss simpel sein“, fordert Tatjana Schneider. Die 47-jährige hat auch eine Menge Ideen, wie das funktionieren könnte. Vom Vorbild Kopenhagen könne man lernen, oder auch von Barcelona und der niederländischen Stadt Utrecht. Radverkehr, Wohnen und vernetzte Mobilität - auf all diesen Feldern muss und wird ein Wandel stattfinden, sagt sie.

Was die Verkehrswende außerdem mit dem Generationenwechsel zu tun hat und warum in Braunschweig trotz gut vernetztem ÖPNV immer noch so viele Autos in der Innenstadt stehen, erklärt Schneider im Interview mit Standort38.

Eine kurzhaarige Frau im Sako und T-Shirt lehnt an einer Marmorfassade.
Tatjana Schneider leitet das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt an der TU Braunschweig. (Foto: Sebastian Dorbrietz)