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Ehrenamt verbindet – bürgerliches Engagement in der Region Braunschweig-Wolfsburg

Die Preisverleihung zur Initiative „Gemeinsam Helfen“ in Peine.  (Bildrechte: Tobias Mull)

Unsere Region ist engagiert – und das nicht nur in Sachen Wirtschaft und Forschung. Auch die soziale Ader ist bei den Bewohnern von Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel und Wolfsburg ausgeprägt. In Gesamtniedersachsen sind übrigens 3,2 Millionen Menschen freiwillig für das Gemeinwohl tätig. Weil das absolut wünschenswert, aber keine Selbstverständlichkeit ist, gibt es in der Region Braunschweig-Wolfsburg Anlaufstellen und auch Wertschätzung für dieses bürgerliche Engagement. Zum Beispiel Auszeichnungen, bei denen die Bürger selbst wählen können, welchen Mitbürger sie für außergewöhnlich ehrenamtsengagiert halten. Die Region verfügt nämlich über eine hohe Dichte an Initiativen, die jede Menge soziale Projekte umsetzen. Auch die Kommunen unterstützen bürgerliches Engagement mit zahlreichen Projekten. Entdecken Sie die Welt der Menschen dieser Region, eine Welt voll Mitgefühl, sozialem Engagement und Hands-on-Mentalität …

Ehre, wem Ehre gebührt – die Ehrenamtskarte

Haben Sie schon einmal von der Ehrenamtskarte gehört? Nein? Online gibt sie unter freiwilligenserver.de einen tollen Eindruck und jede Menge Tipps sowie Andressen und Anlaufstellen zum Thema Ehrenamt in Niedersachsen. Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten übrigens Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen und bei zahlreichen Anbietern. Die Karte ist in vielen Bereichen einsetzbar; von Sport über Kultur bis Freizeit. Voraussetzung für den Erwerb einer solchen Karte ist, dass Sie eine freiwillige, gemeinwohlorientierte Tätigkeit ohne Bezahlung mindestens fünf Stunden in der Woche (bzw. 250 Stunden im Jahr) ausüben. Welcher Voraussetzungen es sonst noch bedarf und wo Sie in der Region eine Karte beantragen können, sehen Sie im Folgenden.

 

Braunschweig – gemeinsam brüllt’s sich lauter | Initiative „Wir für Braunschweig“

Dass auch die Löwenstadt engagiert ist, zeigt sich anhand ihrer vielen sozialen Projekte und Initiativen. Zum Beispiel die Initiative „Wir für Braunschweig“. Sie bietet eine Plattform für die zahlreichen gemeinnützigen Organisationen in Braunschweig. So trägt sie aktiv zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des sozialen und auch des kulturellen Lebens in der Stadt bei. Online bietet die Seite einen übersichtlichen Überblick darüber, wo sich Bürger ehrenamtlich engagieren können. Die Unterteilung in „Soziale, ökologische, politische und weitere Initiativen“ sowie eine Sortierung von A bis Z helfen Interessierten dabei, sich zu orientieren. Außerdem informiert die Seite darüber, wo man Sachspenden abgeben kann und wie man örtliche Initiativen finanziell unterstützen kann.

Portrait von Matthias Marx. (Bildrechte: Holger Isermann)

Als gebürtiger Braunschweiger möchte ich die zahlreichen Initiativen „meiner Stadt“ in ihrer für das Gemeinwohl und die Lebensqualität so wichtigen Arbeit unterstützen, indem sie sich kostenfrei auf meiner Online-Plattform „Wir für Braunschweig“ präsentieren und um Zeit-, Geld- und Sach-Spenden werben dürfen.“

Matthias Marx von der Initiative Wir für Braunschweig

Braunschweig | Koordinationsstelle Ehrenamt zur Integration von Flüchtlingen

Ergänzend zu der hauptamtlichen Betreuung von Flüchtlingen durch die Stadt Braunschweig gibt es in diesem Bereich auch bürgerliches Engagement. So haben lokale Initiativen, Organisationen der Freiwilligenarbeit und ehrenamtlich engagierte Einzelpersonen in der Löwenstadt entscheidend dazu beigetragen, die Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung gegenüber Asylsuchenden an den Standorten der Flüchtlingsunterkünfte zu fördern und zu festigen. Die Stadt möchte dieses bürgerliche Engagement unterstützen und hat zu diesem Zweck die städtische Koordinierungsstelle ins Leben gerufen. Dort werden die diversen Hilfsangebote und die Bedürfnisse der Flüchtlinge aufeinander abgestimmt. Sie ermöglicht auch den Kontakt und das Vernetzen verschiedener Institutionen, Verbände und Vereine untereinander, die das ehrenamtliche Engagement zur Integration von Flüchtlingen vor Ort organisieren. So entstand auch der „Runde Tisch“. Er dient dem Austausch und der Koordination an solchen Standorten, an denen noch keine örtlichen Netzwerke existieren.

Portrait von Norbert Rüscher. (Bildrechte: privat)

„Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass Integration vor Ort sehr gut durch das nachbarschaftliche Engagement funktioniert. Eventuell vorhandene Vorbehalte und ,Berührungsängste‘ werden durch persönliche Begegnungen abgebaut und die Menschen lernen die unterschiedlichen Kulturkreise durch gemeinsame Aktivitäten besser kennen.“

Norbert Rüscher von der Koordinationsstelle Ehrenamt zur Integration von Flüchtlingen

Gifhorn – koordinieren, netzwerken, engagieren | Koordinierungsstelle zur Stärkung des Ehrenamts

Sie möchten wissen, wie und wo Sie sich im Landkreis Gifhorn engagieren können? Hier hat sich die Koordinierungsstelle zur Stärkung des Ehrenamts die Entwicklung, Initiierung und Abstimmung von Maßnahmen zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements zur Aufgabe gemacht. Aktuell stehen die drei Schwerpunkte „Netzwerke“, „Online-Datenbank“ und „Anerkennungskultur“ im Fokus der Arbeit der Koordinierungsstelle. Stichwort Netzwerke: Um Akteure besser miteinander zu vernetzen, will die Koordinierungsstelle Transparenz über etablierte Angebotsstrukturen schaffen. Mit dem Ziel, über Angebote und Kooperationsmöglichkeiten zu informieren, ist sie dabei, ein professionelles Ehrenamtsmanagement zu entwickeln. Auch der Dialog soll hier gefördert werden. So sollen die Netzwerkmitglieder gemeinsame Problemstellungen bearbeiten, um engagementfördernde Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Eine Online-Datenbank, beziehungsweise Ehrenamtsbörse im Aufbau, soll Bürger, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten, und freie Einsatzbereiche in Organisationen zueinanderführen. Auch die Anerkennungskultur möchte die Koordinierungsstelle fördern, damit engagierten Menschen die verdiente Wertschätzung zuteilwird.

Goslar – gut beraten | Freiwilligenagentur Goslar

„Ehrenamt tut gut“, diese Aussage fällt einem als erstes in den Blick, betrachtet man die Broschüre der Freiwilligenagentur Goslar. Möchten auch Sie andere und sich selbst glücklicher machen, dann bietet die Informations- und Beratungsstelle für ehrenamtliches Engagement einen geeigneten Überblick. Hier erfahren Sie alles Relevante über unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten in diversen Organisationen. Vom freiwilligen Engagement in der Flüchtlings- oder Jugendarbeit, als Lesepate, Unterstützung in einem Tagestreff oder bei Nachhilfe – diese und viele weitere Bereiche freuen sich über tatkräftige Unterstützung. Seit 2012 gibt es übrigens auch einen Freiwilligentag in Goslar. Im Rahmen dessen engagieren sich zahlreiche Bürger, indem sie sozialen Einrichtungen an einem festgelegten Samstag einen besonderen Wunsch erfüllen. Die Mitmachaktionen bereitet den Freiwilligen Freude und nimmt zugleich den sozialen Einrichtungen eine Aufgabe ab, die im Arbeitsalltag schwer zu bewältigen wäre.

Helfende Hände in Helmstedt | Freiwilligenagentur des Paritätischen Helmstedt

Wer sich im Landkreis Helmstedt gerne freiwillig engagieren möchte, kann sich bei der Freiwilligenagentur des Paritätischen Helmstedt beraten lassen. Denn die Freiwilligenagentur informiert, berät und vermittelt in diesem Bereich. Neben Bürgern bietet sie auch Organisationen Beratung auf diesem Gebiet an. Im Fokus der Helmstedter steht das Initiieren, Unterstützen und Begleiten von Projekten bürgerschaftlichen Engagements. Aber auch das öffentliche Ansehen von Freiwilligen möchte man verbessern. Wer sich also ehrenamtlich engagieren möchte, aber noch nicht so recht weiß, in welchem Bereich – hier berät die Freiwilligenagentur gerne.

Peine – ausgezeichnetes Ehrenamt | Initiative „Gemeinsam Helfen“

Seit sechs Jahren läuft in der Region Peine das Erfolgsprojekt Gemeinsam helfen. Jedes Jahr sind Vereine, Verbände, Zusammenschlüsse und Einzelpersonen dazu aufgerufen, sich um den Gemeinsam-Helfen-Preis zu bewerben und so finanzielle Unterstützung für ihre Projekte zu generieren. Regelmäßig sind über 50 Teilnehmer dabei. Die Leser der Peiner Allgemeine Zeitung stimmen per Telefon ab. Die Projekte werden in einer umfangreichen Zeitungsbeilage vorgestellt, ebenso die Preisträger, die in einer feierlichen Zeremonie ausgezeichnet werden – seit zwei Jahren in der St.-Jakobi-Kirche im Herzen der Stadt Peine. Keiner der Teilnehmer geht leer aus. Die Plätze eins bis drei erhalten Geldpreise zwischen 1.000 und 2.500 Euro. Alle Viertplatzierten jeweils rund 300 Euro. Seit zwei Jahren ist die Volksbank BraWo als Partner dabei. Seit diesem Jahr auch das EngagementZentrum, auf dessen Internetportal ebenfalls alle Projekte vorgestellt werden, um weitere Spenden zu generieren. Viele weitere Geschäftsleute aus Stadt und Landkreis unterstützen das Projekt.

„,Gemeinsam helfen‘ ist einfach ein tolles Projekt! Von Beginn an haben wir damit viel Zuspruch und Unterstützung erfahren. Die stetig wachsende Teilnehmerzahl zeigt, dass es bei den sozialen Institutionen in Stadt und Landkreis gut ankommt. Viele finden es schön, dass die Teilnahme sehr einfach ist und praktisch jeder dabei sein kann, der sich sozial engagiert. Aufgrund des großen Erfolges hat die WAZ das Projekt übernommen und dieses Jahr erstmals in Wolfsburg durchgeführt – ebenfalls in Kooperation mit der Volksbank BraWo und dem EngagementZentrum. Gleich zum Start waren mehr als 40 Institutionen dabei. Die Fortsetzung ist für 2019 auf jeden Fall geplant“, so Gordon Firl, Geschäftsführer der PAZ.

Porträt von Gordon Firl. (Bildrechte: Peiner Allgemeine Zeitung)

„,Gemeinsam helfen‘ ist einfach ein tolles Projekt! Von Beginn an haben wir damit viel Zuspruch und Unterstützung erfahren. Die stetig wachsende Teilnehmerzahl zeigt, dass es bei den sozialen Institutionen in Stadt und Landkreis gut ankommt. Viele finden es schön, dass die Teilnahme sehr einfach ist und praktisch jeder dabei sein kann, der sich sozial engagiert.“

Gordon Firl, Geschäftsführer der Peiner Allgemeinen Zeitung

Salzgitter – freiwillig helfen erweitert den Horizont | Das Freiwilligenzentrum Salzgitter

Das Freiwilligenzentrum Salzgitter fungiert als Kontaktstelle für ehrenamtlich engagierte Menschen in Salzgitter. Das Zentrum hält jede Menge interessante Aufgaben im Bereich ehrenamtlicher Tätigkeiten bereit. Möchten Sie sich lieber sozial engagieren und mit Kindern, Senioren oder Migranten beschäftigen, Teil der Kulturlandschaft sein oder in den Bereichen Bildung oder Gesundheit mithelfen? Freiwilliges Engagement wird auch vom Natur- und Tierschutz, dem Sport, dem Bereich Politik und Gesellschaft sowie von der Kirche dankend entgegengenommen. Die Seite des Freiwilligenzentrums Salzgitter (FZS) bietet hierzu eine praktische Liste aktueller Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel Lesepate, Unterstützer für Flüchtlinge oder Helfer für Pflanzaktionen. Bei Interesse oder Fragen stehen auch Ansprechpartner im Büro im Citytor Center bereit. Dort erhalten Sie auch Informationen und Kontaktdaten zu Projekten und Einrichtungen. Diese gemeinnützige Einrichtungen werden zudem bei der Suche nach geeigneten Freiwilligen unterstützt und Firmen können als Kooperationspartner für Projekte ihrer sozialen Verantwortung nachkommen.

Portrait von Monika Jüntschke. (Bildrechte: Monika Jüntschke)

„Gerade zu Weihnachten denken viele darüber nach, was ihnen fehlt. Sollten wir nicht lieber unsere Stärken sehen; sie für uns und zum Wohle anderer einsetzen? Sich Zeit nehmen für unsere Mitmenschen, zuhören, Gesellschaft leisten, sind Dinge, die in dieser hektischen Zeit fehlen. Die Mitarbeiter des FZS haben immer ein offenes Ohr.“

Monika Jüntschke, 1. Vorsitzende FreiwilligenZentrumSalzgitter e.V.

Salzgitter | Koordinierungsstelle Ehrenamt für Flüchtlinge

Aufgrund der hohen Zuwanderungszahlen hat sich im Rathaus der Stadt Salzgitter eine Koordinierungsstelle für ehrenamtliches Engagement gebildet. Unter dem Motto „Start in SZ“ sind mehr als 250 Salzgitteraner Bürger  in der Flüchtlingshilfe tätig. Dabei steht vor allem die Hilfe im Alltag im Fokus sowie die Ziele, die Ankunft in Salzgitter zu erleichtern und die Geflüchteten Menschen in die Gesellschaft zu integrieren.

Folgende Einsatzmöglichkeiten gibt es beispielweise für Engagierte: Familienpaten (helfen in der Familie; bei Alltagsschwierigkeiten), Freizeitpaten (helfen den Flüchtlingen, ihre Freizeit aktiv zu gestalten; sich zu integrieren), Sprachpaten (unterstützen Kinder intensiv im und durch Deutschunterricht; fördern die Sprachkenntnisse der Kinder und Jugendlichen durch Spiele), Sprachmittler (begleiten Flüchtlinge zu Behörden, Ärzten und weiteren Einrichtungen), Umzugspaten (unterstützen vor, nach und während des Umzugs). Fast 100 ehrenamtliche Helfer haben selbst einen Fluchthintergrund und „bedanken“ sich für die erfahrene Unterstützung, indem sie selbst ehrenamtlich aktiv werden.

Salzgitter | Tag des Ehrenamts

Jeden Winter, wenn sich das Jahr dem Ende neigt, findet im Hotel am See in Salzgitter ein besonderes Ereignis statt. Die Rede ist vom „Tag des Ehrenamtes“. Dieses zelebriert die Stadt bereits seit 2001. Beim diesjährigen Tag des Ehrenamtes wurden Initiativen aus Salzgitter vorgestellt, in deren Rahmen sich Salzgitteraner auch ohne Verein ehrenamtlich engagieren. Ob Fußball für Geflüchtete oder ehrenamtliche Hingabe für das Gradierwerk im Rosengarten in Salzgitter-Bad – an diesem Tag stehen die Freiwilligen im Mittelpunkt. Besondere Würdigung wurde der ehrenamtlichen Leistung der ehrenamtlich organisierten DLRG-Ortsgruppen in Lebenstedt, Üfingen, Thiede, Salzgitter-Bad und Gebhardshagen zuteil. Bei Essen, Trinken und unterhaltsamen Showeinlagen wurden die freiwillig Engagierten gefeiert. Die Veranstaltungsorganisation liegt übrigens bei der Bäder, Sport und Freizeit Salzgitter GmbH.

Wolfenbüttel – freiwillig für Vielfalt | Freiwilligenagentur Wolfenbüttel

Für Freiwillige in Wolfenbütten bietet die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. l eine Vielzahl von Einsatzgebieten. Für Institutionen, Vereine und Verbände sowie Partner aus der Wirtschaft fungiert sie als professionell arbeitende Koordinierungs- und Fachstelle sowie Anbieter von Projekten, Service- und Dienstleistungen für das Bürgerschaftliche Engagement in der Region. Sie bringt Menschen, die sich freiwillig engagieren wollen, zusammen mit nachfragenden Projekten, Personen, Organisationen und Einrichtungen. Am Internationalen Tag des Ehrenamtes, am 5. Dezember 2018, hat die Freiwilligenagentur 21 freiwillig engagierte Bürger aus Wolfenbüttel und der Region geehrt. Im Parkhotel Altes Kaffeehaus Wolfenbüttel führten Leiterin Astrid Hunke und der 1. Vorsitzende der Freiwilligenagentur durch die Veranstaltung. Unterstützt wurden sie bei den Ehrungen von Wilhelm Schmidt, Gründungsmitglied der Freiwilligenagentur und Vorsitzender des Präsidiums des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt, Dunja Kreiser, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, sowie Dr. Otmar Dyck, 2. Vorsitzender der Freiwilligenagentur. Die Themenfelder, in denen das Engagement bei der Freiwilligenagentur stattfindet, standen hier im Fokus: 1. Sport, Umwelt, Frauen und Politik, 2. Organisation und Medien, 3. Migration, Inklusion und Jugendarbeit sowie 4. Generationen, Netzwerke, Mobilität und Recycling. Die Freiwilligenagentur plant in Zukunft, noch stärker im ländlichen Raum tätig zu werden. Bei ihren Projekten und Aktionen vernetzt sie Menschen aller Generationen und Kulturen sowie mit und ohne Beeinträchtigungen. 

Wolfenbüttel | Vielfalt und Toleranz – Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel

„Vielfalt und Toleranz“ ist der Name der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel. Sie wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ ins Leben gerufen. Gefördert werden sollen lokale und regionale Aktivitäten, die sich gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit richten. Auch das demokratische Gemeinwesen soll unter Beteiligung aller Bürger und die Vernetzung mit dafür relevanten Akteuren gestärkt werden. Ziel ist somit auch die Förderung bürgerlichen Engagements. Die Partnerschaft für Demokratie ist übrigens auch Initiator von Veranstaltungen. So feierte das Format „Demokratie Games“ des Jugendforums Wolfenbüttel am 21.09. und 22.09.2018 seine Premiere. 28 Mädchen und Jungen im Alter von 15 bis 27 Jahren und mit Wurzeln aus zwölf Nationen nahmen an der Aktion mit Spielen und spannenden Workshops teil. Weitere Angebote: Die Werkstatt der Vielfalt, die Möglichkeit, das eigene Projekt einzureichen und gegebenenfalls Fördermittel zu erhalten und vieles mehr.

Wolfsburg – die Freiwilligen feiern | Koordinierungsstelle Bürgerengagement Stadt Wolfsburg

Die Koordinierungsstelle Bürgerengagement der Stadt Wolfsburg richtet sich an die Bürger Wolfsburgs, die sich für ehrenamtliche Tätigkeiten interessieren. Sie bietet einen Überblick über Vereine, Stiftungen und Institutionen, die aktuell ehrenamtliche Unterstützung benötigen. Zusätzlich  findet man bei der Koordinierungsstelle – auch online – die „Lust auf Ehrenamt?-Broschüre“. Sie bündelt Informationen zu den verschiedenen Wolfsburger Organisationen und die abwechslungsreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Auch das Treffen des Netzwerks Bürgerengagement bietet die Möglichkeit des intensiven Austauschs über ehrenamtliche Tätigkeiten und Aktionen. Jedes Mal widmet es sich einem anderen Schwerpunktthema wie zum Beispiel „Würdigungsinstrumente und Öffentlichkeitsarbeit“, „Jugend und Bürgerengagement“ und vielen weiteren.

Wolfsburg | Ehrenamtsfest

Welch ein Fest – genauer gesagt: Ehrenamtsfest! Zu diesem besonderen Event lädt Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs die Bürger der Stadt einmal im Jahr ein. Das Fest ist eine Wertschätzung, ein Dankeschön für das freiwillige Engagement der Wolfsburger. Und auch in diesem Jahr hat die Stadt Wolfsburg wieder ihre Ehrenamtlichen gefeiert. Mit dabei beim feierlichen Ehrenamtsfest im Kulturzentrum Hallenbad waren 250 engagierte Gäste. ­Es war übrigens das fünfte Fest seiner Art, das finanziell von der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg gefördert wird. Ein Abend voll Zauber, kulinarischem Genuss, sozialem Austausch und Wertschätzung.

Festlich geschmückte Tische beim Ehrenamtsfest im Kulturzentrum Hallenbad in Wolfsburg.
Festlich geschmückt: Das Ehrenamtsfest im Kulturzentrum Hallenbad besuchten 250 Gäste. (Foto: Stadt Wolfsburg)

Braunschweiger, Gifhorner, Helmstedter, Peiner, Salzgitteraner, Wolfenbütteler oder Wolfsburger des Jahres – Format des BZV Medienhauses

Bei den Formaten „… des Jahres“ stimmen die Leser der jeweiligen Tageszeitungen des BZV Medienhauses ab, welcher Bürger zum Braunschweiger, Gifhorner, Helmstedter, Peiner, Salzgitteraner, Wolfenbütteler oder Wolfsburger des Jahres wird. Die Videos der festlichen Verleihungen finden Sie hier:

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