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Familienfreundliche Region – so vielfältig ist unsere Kita- und Schullandschaft

Eine AG des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Bad Harzburg mit Musikinstrumenten. (Bildrechte: Niedersächsisches Internatsgymnasium Bad Harzburg)

Beeindruckende Natur, hochkarätige Kultur und tolle Jobchancen – die Region Braunschweig-Wolfsburg hat jede Menge zu bieten. Denn sie ist nicht nur reizvoll zum Leben und Arbeiten, sondern zeigt sich auch überaus familienfreundlich. So sorgt die vielfältige Kita- und Schullandschaft dafür, dass Eltern beruhigt ihrem Job nachgehen können und ihre Kinder währenddessen in einer hervorragende Lern- und Betreuungsumgebung wissen. Ob Kita, Schule oder Internat: Die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie die Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel halten sicher für jedes Kind das richtige Angebot bereit. Entdecken Sie die familienfreundliche Region.

Hier kann man etwas lernen – Schulen der Region

Die Schullandschaft der Region bereitet mit ihrem vielfältigen Bildungsangebot Kinder und Jugendliche hervorragend auf ihren beruflichen Weg und das weitere Leben vor. Neben sozialen und fachlichen Kompetenzen werden hier auch personale Kompetenzen jedes Einzelnen individuell gefördert. Von der integrierten Gesamtschule über Ganztagsschulen bis hin zum Internat hat die Region für jede Familie eine passende Schulform parat. Im Folgenden stellen wir einige Schulen exemplarisch vor.

Die CJD International School Braunschweig-Wolfsburg

Die CJD International School Braunschweig-Wolfsburg ist eine äußerst engagierte Privatschule, die zum CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands gemeinnütziger e. V.) gehört. Ihren Sitz hat die Ganztagsschule in Braunschweig. Neben exzellentem Unterricht legt man hier Wert darauf, den geistigen Horizont der Kinder während Nachmittagsaktivitäten zu erweitern. Einzigartige Project Classes, geleitet von professionellen Pädagogen, ermöglichen es den Schülern zudem, ihre Hobbies und Talente zu fördern – von Sport und Kampfsport über Kochen, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, akademische Interessen bis hin zu Naturwissenschaften, Tieren, Gartenarbeit und mehr.

Die Schüler der 9. und 10. Klasse der International School Braunschweig-Wolfsburg folgen übrigens dem Cambridge IGCSE-Lehrplan (International Certificate of Secondary Education) und legen am Ende der 10. Klasse die IGCSE-Prüfungen ab. Bei erfolgreichem Abschluss entspricht das IGCSE-Zertifikat dem Erweiterter Sekundarstufe I Abschluss. In den Jahren 11 und 12 wird das International Baccalaureate (IB) Diploma Program angeboten. Es ist ein akademisch anspruchsvolles Bildungsprogramm mit Abschlussprüfungen, das die Schüler auf die Universität vorbereiten soll. Das IB-Diplom wird an Universitäten weltweit anerkannt und entspricht der deutschen Hochschulzugangsqualifikation.

Portrait von Anne-Kathrin Köneke. (Bildrechte: CJD Braunschweig)

„Wir wollen weiter wachsen und noch internationaler werden – und zugleich wollen wir unsere familiäre Atmosphäre beibehalten.“

Anne-Kathrin Köneke, Schulleiterin der CJD International School Braunschweig-Wolfsburg

Europaschule Humboldt-Gymnasium Gifhorn

Die Europaschule Humboldt-Gymnasium Gifhorn spricht sich dafür aus, Schüler aktiv mit beruflichen und studienorientierende Maßnahmen für ihren beruflichen Weg zu sensibilisieren. Sie bietet ein großes Angebot von Zusatzqualifikationen – sowohl schulintern als auch in Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen, beispielsweise mit der Ostfalia Hochschule. Beim bilingualen Sachfachunterricht wird neben dem Fach Englisch je nach Jahrgang noch mindestens ein weiteres Sachfach, beispielsweise Erdkunde, Politik-Wirtschaft oder Geschichte auf Englisch unterrichtet. Der bilinguale Unterricht ist eine zusätzliche Qualifikation für die Jahrgänge 7 bis 10 und wird auf dem Zeugnis als solche ausgewiesen. Am Ende der Jahrgangsstufe 10 wird darüber hinaus ein Zertifikat ausgestellt.

Niedersächsisches Internatsgymnasium Bad Harzburg

Idyllisch im Harz gelegen, befindet sich das Niedersächsische Internatsgymnasium Bad Harzburg (NIG Bad Harzburg). Es ist ein öffentliches Gymnasium in der Trägerschaft des Landes Niedersachsen unter finanzieller Beteiligung des Landkreises Goslar. Mit etwa 280 Schülerinnen und Schülern und 50 Internatsplätzen ist es das kleinste der drei NIG. Als Ganztagsschule bietet das NIG ein breitgefächertes Angebot an AGs und Hausaufgabenbetreuung sowie gezielten Förder-/Forderunterricht.

Die AGs reichen von Theater, Kino, Fotografie und Radioproduktion bis zur Computer-AG und Jugend-forscht. Dabei spielen das persönliche Lernumfeld ebenso wie die angemessenen Jahrgangsgrößen eine wesentliche Rolle und erlauben es, die Schülerinnen und Schüler gezielt bei der Entwicklung von Fach-, Medien- und Methodenkompetenzen sowie sozialen und personalen Kompetenzen zu unterstützen. Dabei legt man großen Wert auf die Qualitätsentwicklung und ständige Evaluation. Kletterfans können sich hier über einen schuleigenen Boulderraum freuen und Fitnessfreunde den Fitnessraum oder den kleinen Fußballplatz nutzen. Auch ein Waldstück mit kleinen Wegen gehört zu der beliebten, ehrwürdigen Schule.

 

 (Bildrechte: Niedersächsisches Internatsgymnasium Bad Harzburg)

„Als öffentliches Internatsgymnasium in staatlicher Trägerschaft bieten wir Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in familiärer und naturnaher Atmosphäre zu leben und zu lernen.“

Markus Weber, Kommissarischer Schulleiter des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Bad Harzburg

IGS Lengede

Die Integrierte Gesamtschule Lengede – kurz IGS Lengede – legt neben sozialen Skills ganz besonderen Wert auf die digitale Bildung seiner Schülerinnen und Schüler. So sollen auf der einen Seite die Stärken eines jeden Schülers ermittelt und gefördert werden, auf der anderen Seite sollen die Kinder und Jugendlichen von Anfang an Medienkompetenz vermittelt bekommen. Dies geschieht beispielsweise mit Hilfe der digitalen Lernumgebung, ein virtueller Ort, an dem die Lehrkräfte den Schülern die Lerninhalte bereitstellen und ein Austausch möglich ist. Zudem lernen die Schüler mit Tablets und Notebooks und arbeiten zeitgemäß auch im Unterricht mit den mobilen Endgeräten. Das sogenannte „Bring-Your-Own-Device-Konzept“ setzt die IGS Lengede bereits seit Oktober 2017 erfolgreich um und ist damit Vorreiter. Für alle deutschen Schulen wird das Konzept nämlich erst ab 2021 verbindlich. Dabei geht es nicht darum, Tafel und Bücher zu ersetzen, sondern sinnvoll zu ergänzen. Außerdem gibt es auch bewusst digital-freie Zeiten.

Portrait von Kerstin Jasper, didaktische Leiterin der IGS Lengede. (Bildrechte: Kerstin Jasper)

„Digitale Unterrichtsressourcen benötigen einen an das Schulkonzept angelehnten digitalen Organisationsrahmen, im besten Fall einen digitalen Werkzeugkasten. Ein Teil dessen ist das Lernmanagementsystem, es erweitert den traditionellen Klassenraum um die Vorzüge des digitalen Klassenzimmers. Erst die sinnvolle Kombination des traditionellen und des digitalen Lernraums stellt Schülern zukunftsorientierte Arbeitsweisen zur Verfügung.“

Kerstin Jasper, Didaktische Leiterin an der IGS Lengede

Neue Schule Wolfsburg

Als gemeinsame Ganztagsschule (Grundschule und Integrierte Gesamtschule) bietet die Neue Schule Wolfsburg kleine Klassenverbände und alle Abschlüsse bis zum Abitur an. Dabei legt die Schule beim Unterricht und der Betreuung Wert auf diese fünf Schwerpunkte: Die Schülerinnen und Schüler sollen für vielfältiges Lernen begeistern werden. Dabei möchte man die individuellen Begabungen jedes Einzelnen fördern. Ermöglicht wird dies von einem wissenschaftlichen Konzept zur Begabungsförderung, durch kleine Lerngruppen und eine intensive Betreuung durch Lehrer und pädagogische Mitarbeiter.
 
Technik und Naturwissenschaften stehen an der Neuen Schule Wolfsburg ebenfalls im Mittelpunkt. Weitere Schwerpunkte bilden Wirtschaft, Kunst und Kultur. Die internationale Ausrichtung der Schule zeigt sich in der Betonung von Fremdsprachen, aber auch bei Unterrichtsverflechtungen, der Schulkultur und der Zusammensetzung der Lehrerschaft. 
In der Nachmittagszeit bietet die Neue Schule Wolfsburg den Kindern und Jugendlichen jede Menge abwechslungsreiche AGs an. Von der Kreativ-AG oder Gestalten mit Ton über die AG Planetarium, Handarbeiten oder Kunstmuseum bis zum Kochkurs oder der traditionellen chinesischen Kampfkunst Wushu. Hier ist für jeden etwas dabei.

Spielend lernen – Kindertagesstätten in der Region Braunschweig-Wolfsburg

Neben einer vielfältigen Schullandschaft, die Eltern durch das ganztägige Betreuungsangebot ermöglicht, ihrem Beruf nachzugehen, ist die Region Braunschweig-Wolfsburg auch sehr gut bei der Betreuung der Kleinsten aufgestellt. Salzgitter etabliert sich mit diversen Maßnahmen als besonders familienfreundliche Kommune und hat z.B. seit 2008 mit Sylvia Fiedler die erste hauptamtliche Kinderbeauftragte in ganz Niedersachsen. Wolfsburg hat seit Ende 2014 den Titel „Kinderfreundliche Kommune“ inne. 2015 hatte sich die Stadt übrigens mit dem „Förderkonzept Sprachbildung“ das Ziel gesetzt, die Sprachkompetenz von Kindern zu stärken. Dieses Fortbildungsformat für Personal im Bereich der frühkindlichen Bildung ist ein Novum und ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal im Land. In Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Salzgitter, Peine, Wolfenbüttel und Wolfsburg finden Familien eine Vielzahl von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, die durch diverse Qualitätsmerkmale bestechen. Wir stellen im Folgenden eine Auswahl vor.

AWO-Betriebskindertagesstätte Städtisches Klinikum

Bei der AWO-Betriebskindertagesstätte Städtisches Klinikum sind alle Betreuungsplätze Ganztagsplätze mit einer Kernbetreuungszeit von 7:30 bis 16:30 Uhr. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Städtischen Klinikums stehen ein Frühdienst von 6 bis 7:30 Uhr sowie ein Spätdienst von 16:30 bis 20 Uhr zur Verfügung. So geht die Betriebskindertagesstätte auch auf den Schichtdienst der Eltern ein. Die Kindertagesstätte liegt im Süden der Stadt Braunschweig, verkehrsberuhigt in unmittelbarer Nähe des Klinikums Salzdahlumer Straße.

In der Betriebskita wird mit dem Situationsansatz gearbeitet. Dieser zielt darauf ab, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll mitzugestalten. Tägliches Spielen, Laufen und Toben auf dem Außengelände gehört mit dazu.

Kita Kinder-Werk

Die Kita Kinder-Werk ist eine überbetriebliche Kindertagesstätte. Von mehreren mittelständischen Unternehmen betrieben aus Braunschweig, bietet sie Belegplätze für deren Mitarbeiter. Wobei auch 30 Prozent der Kita-Plätze an Kinder von Eltern vergeben werden, die nicht in einem der Partnerunternehmen arbeiten.

Die AWO stellt als Dienstleister die Betreuung der Kinder, das Personal und die fachliche Erfahrung bereit. In der Kita Kinder-Werk gibt es 73 Plätze in vier Krippengruppen, davon eine Integrationskrippengruppe und eine altersübergreifende Gruppe für Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren. Die Einrichtung ist stets von 7 bis 17 Uhr geöffnet. Das Arbeiten mit dem Situationsansatz bildet hier den Rahmen der pädagogischen Arbeit. Daher steht das Bemühen um die Förderung von Fähigkeiten, die zu selbstbestimmtem, kritischem Denken und Handeln führen, im Vordergrund. Ein Bewegungsraum lädt zum Toben, Bewegen, „Buden bauen“, Tanzen und Feiern ein. Ebenso das großzügige Außengelände.

Kinderkrippe „Zwerge“ und Kinderkrippe „Spatzennest“

Für Studierende und Angehörige der TU Braunschweig bieten das Studentenwerk und die TU die Betreuung von Kleinkindern in zwei Kitas an. Ganz zentral liegt die neue Krippe Spatzennest. Sie finden sie in der Konstantin-Uhde-Straße, in unmittelbarer Nähe zum Haus der Wissenschaft. Die Gruppen beginnen morgens um 7:30 Uhr und die späteste bietet Betreuung bis 18 Uhr. Besonders beliebt zeigt sich das Außengelände mit Sonnensegel überdachtem Sandkasten, Bobby-Car-Rennstrecke, Matschanlage und mehr.

Auch die Kita mit Namen Zwerge liegt in unmittelbarer Nähe zum Hauptcampus. Hier bietet das Außengelände einen Spielturm, einen großen Sandkasten und vieles mehr zum Entdecken und Spaß haben. Eine Besonderheit: Das Studentenwerk und die TU bieten gemeinsam eine flexible Kinderbetreuung an, die ganztägig von Angehörigen der TU Braunschweig gebucht werden kann. In der Kindertagesstätte Zwerge können Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren betreut werden – auch stundenweise.

Portrait von Jan Schwarz. (Bildrechte: Studentenwerk OstNiedersachsen)

„Für uns steht das Wohlergehen der Kinder immer im Fokus unserer Arbeit. Unsere Kindertagesstätte hat zum Beispiel einen sehr guten Personalschlüssel. Um die studierenden Eltern bestmöglich zu unterstützen, haben wir lange Öffnungszeiten. Das ist wichtig, denn dadurch können wir bei den Betreuungszeiten sehr flexibel sein.“

Jan Schwarz, Leiter der Kita Zwerge und der Krippe Spatzennest

Frech Daxe – Betriebliche Kindertagesstätte der Volkswagen Financial Services AG

Die Betriebliche Kindertagesstätte der Volkswagen Financial Services AG mit Namen Frech Daxe wurde in Braunschweig bereits im Jahr 2008 auf einem 6.000 Quadratmeter großen firmeneigenen Grundstück eröffnet. Insgesamt bis zu 176 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren werden in zehn Gruppen auf zwei Etagen betreut. Träger ist die Impuls Soziales Management GmbH & Co. KG mit Sitz in Kassel. Derzeit hält das Kinderhaus für Krippenkinder von null bis drei Jahren bis zu 75 Plätze in fünf Gruppen bereit. In vier altersgemischten Gruppen werden jeweils 18 Kinder von null bis sechs Jahren betreut, zudem gibt es zwei Gruppen für Kindergartenkinder von drei bis sechs Jahren.

Das Kinderhaus Frech Daxe verfügt über eine Bewegungshalle, einen Sinnesraum, einen Kreativraum, einen Musikraum und eine Lernwerkstatt. Zudem bietet ein großes Außengelände mit Kletterbergen, Sandkästen, Kiesmulden, einem Matschplatz und diversen Fortbewegungsmöglichkeiten viel Raum und Abwechslung für die Kinder. Die hauseigene Küche – der Kita Express – bereitet verschiedene Breie für Krippenkinder als auch Mahlzeiten für die älteren Kinder täglich frisch zu. Das Kinderhaus ist ganzjährig von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 Uhr bis 20:30 Uhr geöffnet.

Bassgeigenflöhe

Seit Herbst 2013 gibt es die überbetriebliche und fachlich versierte Kinderbetreuung beim Betreuungsverein Bassgeigenflöhe e.V. in Goslar – unweit des Gewerbegebiets Baßgeige. Die Betreuungszeiten sind an die Arbeitszeiten der Eltern angepasst. Auch orientieren sie sich an den besonderen Lebensumständen junger Familien.

So wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Mitgliedsfirmen des Vereins nicht nur diskutiert, sondern aktiv im Sinne einer familienbewussten Unternehmenspolitik umgesetzt. Primär stehen die Betreuungsplätze den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der am Projekt beteiligten Firmen zur Verfügung. Freie Plätze werden jedoch an Eltern aus dem Landkreis Goslar vergeben. Der Fokus liegt bei Bassgeigenflöhe auf pädagogisch geeignetem Betreuungspersonal und kindgerecht ansprechenden Räumen sowie einem abwechslungsreichen Außengelände für Spiel und Spaß.

Kindertagesstätte Fliegerhorst

Für ein- bis sechsjährige Kinder bietet die Kindertagesstätte Fliegerhorst der KÄMMER International Bilingual School (KIBS) in Trägerschaft der 1945 gegründeten OSKAR KÄMMER Schule Betreuung, Förderung und frühkindliche Bildung in Goslar an. Das Ganztagsangebot umfasst dabei familienfreundlich auch Früh- und Spätdienst und schließt für jeweils eine Krippen- und eine Kindergartengruppe zusätzlich eine bilinguale Erziehung ein. Insgesamt 120 Kinder werden hier ganztags betreut.

Die Kernöffnungszeiten sind von 8 bis 16 Uhr. Dabei gibt es auch eine Frühbetreuung von 7 bis 8 Uhr sowie eine Spätbetreuung von 16 bis 17 Uhr. Die Kinder freuen sich über die geclusterten Räume mit Bauecken und Bauteppichen, Rollenspiel- und Kreativbereichen, Lese-und Kuschelecken, Sand- und Wassertischen sowie Smartboards für die frühkindliche Bildung in ausgewählten Räumen. Es gibt auch einen spannenden Forscherraum, in dem Experimente durchgeführt werden. Ein großer Bewegungsraum bietet etliche Möglichkeiten zum Turnen, Ballspielen, Tanzen und Austoben. Ein großzügiges Außengelände mit Spiel-, Kletter- und Turngeräten entspricht dem Bewegungsdrang der Kinder mit neuester Ausstattung und Nähe zur Natur.

 

Portrait von Heike Eckhoff. (Bildrechte: Kämmer International Bilingual School (KIBS))

„Wir freuen uns über die Eröffnung unserer neuen Kita Fliegerhorst in Goslar. KIBS steht für eine Vision, die wir bereits in Hannover erfolgreich umgesetzt haben. Ihre Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt – von Anfang an. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Kinder kennenzulernen, trainieren motorische Fähigkeiten und üben erste Grundkompetenzen, auch bilingual.“

Heike Eckhoff, Geschäftsführerin Kämmer International Bilingual School (KIBS)

KiTa „Peter und Paul“

Gelungene Inklusion und Familienfreundlichkeit zeigt sich in der KiTa „Peter und Paul“ der Evangelischen Stiftung Neuerkerode. 14 Kinder aus der Samtgemeinde Sickte besuchen die Integrationsgruppe der KiTa – darunter fünf „I-Kinder“ mit einem besonderen Förderbedarf. Eine solche Gruppe leiten hier zwei Erzieherinnen und eine Heilerziehungspflegerin. Im Alltag wuseln alle Kinder mit- und durcheinander – entweder im Gruppenraum mit den vielen Spielmöglichkeiten oder auf dem großzügigen Außengelände. Das Gelände um das Kindergartenhaus bietet Schaukeln, Klettergerüste, Sandkisten und sogar einen Fußballplatz mit Toren. Durch den geringen Straßenverkehr auf dem Stiftungsgelände können die Kinder sich an vielen Stellen frei bewegen. Dort begegnen sie dann auch unterschiedlichen Tieren – wie Ziegen, Pferden, Enten und Vögeln – die oftmals frei herumlaufen. 

Hier ist man auf jeden kleinen Besucher eingestellt. Mit Kindern, deren Sprachentwicklung verzögert ist, arbeiten die Pädagoginnen mit Gebärden. Die Kinder lernen hier in gemischten Gruppen auch Rücksicht auf ihre Altersgenossen zu nehmen und gehen spielend leicht mit der Inklusion um. Die Kita hat Montag bis Freitag 7 bis 16 Uhr geöffnet.

Waldkindergarten Cremlingen

Der Waldkindergarten Cremlingen hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben dem Angebot von Spielraum und Spielmaterial auch die Eigenfantasie und das Naturverständnis der Kinder zu fördern. So ist der Kindergarten Cremlingen ein spielzeugfreier Kindergarten mit intensiver Betreuung. Eine Gruppe besteht hier aus maximal 15 Kindern, die von zwei Erzieherinnen betreut werden. Im Fokus der pädagogischen Betreuung stehen die Sinneserfahrungen. Durch das tägliche Beobachten von Pflanzen und Tieren wird die Natur für die Kinder begreifbar.

Sinne und Wahrnehmung werden geschult und Jahreszeiten intensiver erlebt. Auch die Erfahrung unterschiedlich gearteter Strecken, die Überwindung verschiedener Distanzen und der Aufenthalt in variierendem Geländen erfordern und fördern zudem Raum- und Entfernungswahrnehmung, Orientierung und zeitliches Vorstellungsvermögen. Auch das Immunsystem profitiert von den Aufenthalten im Wald. Neben Kreativität fördern diese auch das soziale Miteinander. Durch das Fehlen von räumlichen Grenzen steht die Gruppe als Halt immer im Mittelpunkt. Für die älteren Kinder wird die Schulvorbereitung ergänzt durch das Würzburger Trainingsprogramm.

Hilfreiche Datenbanken zu Schulen und Kitas in der Region

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