Sessellift in Skigebiet über Piste schwebend Christian Wiesel

Wintersport
in der Region Braunschweig-Wolfsburg

Die Region kann so vieles und ist sogar ein echtes Wintersport-Paradies. Die einen haben es direkt vor der Tür – die Rede ist von den Bewohnern Goslars – die anderen fahren kaum eine Stunde, schon sind sie im Eldorado für Wintersport angekommen. Das geht bei uns in der Region in ausgewählten Skigebieten sogar noch Ostern.

Wernigerode Tourismus GmbH
Wo kann ich Ostern noch Ski fahren?
Aktuelle Informationen zu geöffneten Pisten und Skiliften

Braunlage-Wurmberg

Wintersportfans aufgepasst: In Braunlage finden Sie mit dem Skigebiet am Wurmberg auf einer Höhe von 971 Metern üNN das höchstgelegene und größte Skigebiet im Harz. Es bietet insgesamt dreizehn Kilometer präparierte Abfahrten und verfügt über sechs Liftanlagen. Die längste der  vierzehn Pisten ist übrigens 4,3 Kilometer lang und führt 405 Höhenmeter talwärts nach Braunlage – damit ist sie die längste Skipiste Deutschlands nördlich der Alpen. Hier wird Abwechslung geboten: Vom Skischulhang über die leichte große Wurmbergabfahrt und den zum Carven geeigneten Sonnenhang bis zur steilen, megabreiten Hexenrittpiste. Als schwerste Abfahrt gilt die nur für Experten geeignete historische Skiroute Hexenritt. Auch Rodelbahnen und einen Freestyle-Parcours mit zahlreichen Features finden sich am Wurmberg. Das dort ebenfalls angesiedelte Eisstadion bietet den Besuchern die Möglichkeit zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen. Worauf warten Sie noch?

Christian Wiesel

Sankt Andreasberg-Sonnenberg

Hier hat Wintersport bereits seit Erfindung des Skis Ende des 18. Jahrhunderts Tradition. So ist die Stadt noch heute ein Mekka für erfahrene und neue Schneefans. Die im Harz höchstgelegene Bergstadt bietet ihren Gästen auf 600 bis 900 Metern Höhe jede Menge Möglichkeiten, die Freizeit im Schnee zu verbringen. Neben zwei Skistadien – ausgestattet mit Liftanlagen und gutpräparierten Hängen für Snowboard und Alpinski – gibt es auch beleuchtete Rodelwiesen und gewalzte Wanderwege. Na dann, ab in die Skistiefel, Snowboardboots oder Wanderschuhe!

Bocksberg in Hahnenklee

Wen es im Harz zu Pisten fernab des ganz großen Rummels zieht, der sollte einmal den Bocksberg besuchen. Die Familienabfahrt gilt als die schönste Verbindung zwischen dem Bocksberg und Hahnenklee und die Winterrodelbahn ist eine der längsten präparierten Rodelbahnen des Harzes. Fünf unterschiedliche Pisten von leicht bis mittelschwer mit einer Länge bis zu 1,5 Kilometern bietet der Bocksberg Schneehungrigen. Für die Kleinen gibt es den kleinen Hang namens „Böckchen“, für Könner die Pisten „Roter Bock“ und „Schwarzer Bock“. Mit dem Schlepplift geht es dann wieder nach oben und der Spaß kann von vorn beginnen. 

Christian Wiesel

Torfhaus

Torfhaus ist ein Ortsteil der Bergstadt Altenau und liegt auf einer Höhe von etwa 800 Meter ü. NN. Die Bergstation des Skilifts „Großer Torfhauslift Am Rinderkopf“ liegt auf circa 820 Meter ü. NN und ermöglicht Ihnen das Nutzen der etwa 400 Meter langen Abfahrt, auf der Sie 80 Höhenmeter durchqueren. Der Rodellift „Brockenblick“ ist einen halben Kilometer vom Skilift Großer Torfhauslift „Am Rinderkopf“ entfernt; er befördert Schlitten und Rodler den Hang hinauf. Die 300 Meter lange Abfahrt bietet Spaß für die ganze Familie. Zusätzlich erwarten Sie Loipen zum Langlaufen und Winterwanderwege.

Winter per pedes

Schlitten, Skier und Snowboard sind nicht so Ihre Sache? Dann nehmen Sie doch an einer geführten Schneeschuhtour in Clausthal-Zellerfeld teil. Stapfend durch den weißen Winterwald erleben Sie den Oberharzer Winter aus nächster Nähe. Einfach anmelden  und Daumen drücken für ausreichend Schnee. Alternativ können Sie auch an der traditionellen Winterwanderung mit Fackelschein teilnehmen. Gemeinsam wandern die Teilnehmer zum circa fünf Kilometer entfernten Iberger Albertturm, um dort einen gemütlichen Hüttenabend zu verbringen. Zurück geht es dann mit Fackeln und Laternen durch die dunkle Winternacht.

Christian Wiesel

Die beschaulichsten Bauden im Harz

Die einstigen Schutzhütten, genannt (Berg)bauden, boten Hirten einen Unterschlupf und sind typisch für höhere Gebirgslagen. Die aus übereinander gelegten Balken bestehenden Häuschen mit Schindeldächern verfügten klassischerweise über einen Stall und zwei Zimmer. Im Harz werden einige dieser Bergbauden mittlerweile bewirtschaftet. Heute findet man in den urigen Hütten gemütliche Restaurants und Cafés – ideal nach einer anstrengend-erfrischenden Schneewanderung oder Wintersport.

Die Bauden Hanskühnenburg, Oderhaus, Rehberger Grabenhaus und Molkenhaus sind allesamt Nationalpark-Waldgaststätten. Bei Bad Harzburg findet sich die Marienteichbaude; und auf Torfhaus die Speckhütte, Halali sowie die Bavaria Alm. In Oderbrück können Sie in der Hütte am Achtermann einkehren und in Braunlage auf der Alm auf dem Wurmberg oder im Rodelhaus. Weitere Bauden finden Sie hier. Viel Spaß beim Zuprosten, Aufwärmen und Genießen!