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Lappwaldsee-Route

Lappwaldsee

Eine Besonderheit und einmalig in Deutschland ist die Geschichte der Braunkohletagebaue der einstigen Braunschweigischen Kohle-Bergwerke. Seit der Auskohlung des Reviers ist die Region um die Tagebaue dabei, sich touristisch zu entwickeln.

 

Allianz für die Region GmbH Quelle: Allianz für die Region GmbH

Bewertung

  • Kondition
    2
  • Technik
    2
  • Erlebnis
    5
  • Landschaft
    5

Tourendetails

  • Schwierigkeitsgrad
    leicht
  • Länge
    19.41 km
  • Dauer
    1.5 h
  • Aufstieg
    96 m
  • Abstieg
    180 m
  • Höchster Punkt
    157 m

Beste Jahreszeit

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Beschreibung

Helmstedt - Büddenstedt - Hohnsleben - Sommersdorf - Harbke - Helmstedt

Einzigartig in Deutschland und deshalb eine Besonderheit ist die Geschichte der Braunkohletagebaue der ehemaligen Braunschweigischen Kohle-Bergwerke. Seit der Auskohlung des Reviers entwickelt sich die Region um die Tagebaue touristisch. In naher Zukunft wird hier - über die Grenze Niedersachsens hinaus - eine ausgewöhnliche Bade- und Freizeitgewässerlandschaft entstehen, die es zu entdecken lohnt.

Wegbeschreibung

Startpunkt der Tour ist in Helmstedt am Informationspunkt Lappwaldsee. 

Vom Informationspunkt aus fährt man auf der Straße in Richtung ehemaliger Tagebau und erreicht kurz darauf den Informations-punkt am Petersberg. Hier kann man sich über die Bergbau-geschichte im Helmstedter Revier informieren und hat einen beeindruckenden Blick auf den Lappwaldsee.

Weiter führt die Tour, entlang des Lappwaldsees, nach Büddenstedt . Am Ortsrand führt eine Allee zum renaturierten Tagebau Wulfersdorf , der Wulfersdorfer Schweiz. 

Die Einfahrt in den ehemaligen Tagebau, über die schmale Brücke, ist sicherlich etwas schwierig. Danach durchfährt man aber eine naturbelassene Landschaft die an einer Schutzhütte zu einer kurzen Pause einlädt.

Weiter führt die Tour über Hohnsleben und Sommersdorf nach Harbke .

In Harbke angekommen lohnt sich ein Abstecher in den Schlosspark. Hier muss das Fahrrad zwar geschoben werden, dafür wird man diesen Landschaftspark aber in bleibender Erinnerung behalten. Bereits am Eingang steht die 1572 erbaute evangelische Kirche St. Levin mit der Fritzsche- Treutmann -Orgel. Vorbei an dem ältesten Ginkgo-Baum Deutschlands und der Schlossruine gelangt man zur 1830/31 im neugotischen Stil erbaute Orangerie. Das darin befindliche Café lädt zu einer kleinen Pause ein und man kann dabei die „chinesische Mauer“ mit der Skulptur der römischen Göttin der Baumfrüchte Pomona betrachten. 

Zurück auf der eigentlichen Radroute, fährt man weiter in Richtung Helmstedt, und kann am ehemaligen Grenzverlauf noch einmal anhalten um einen Blick, von der anderen Seite, auf den Lappwaldsee zu werfen.

Der Ausgangspunkt der Tour liegt jetzt schon zum Greifen nah. Noch ein Stück auf dem Radweg in Richtung Helmstedt und dann hält man sich kurz hinter dem Kreisel links, um abseits des Autoverkehrs wieder zum Informationspunkt Lappwaldsee zu gelangen.

 

 

Parken

In der Nähe des Informationspunkt Lappwaldsee in Helmstedt befindet sich ein großer Parkplatzes mit ausreichend Stellmöglichkeiten.

Sicherheitshinweise

Die Tour verläuft teilweise auch auf Feld- und Waldwegen, deshalb ist eine entsprechende Fahrtechnik erforderlich.

Sollten Euch Schäden oder Verschmutzungen auffallen, können diese den Verantwortlichen im Naturpark Elm-Lappwald gemeldet werden.

Mail: np-elm-lappwald@lk-wf.de

Telefon: 05331 84463

Tipp des Autors

Tagebau Helmstedt:

  • Petersberg am Lappwaldsee

Büdenstedt :

  • Wulfersdorfer Schweiz ( renaturierter Tagebau Wulfersdorf )

Harbke :

  • Schlosspark Harbke mit: St . Levin / Ältester Ginko-Baum Deutschlands / Orangerie / Chinesische Mauer mit Pomona (Göttin der Baumfrüchte)

 

Die angegebene Fahrzeit bezieht sich ausschließlich auf die Fahrt. Daher solltet ihr mehr Zeit einplanen, um alle Sehenswürdigkeiten ausgiebig erkunden zu können.