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Welterbe-Erkenntnisweg - Auf Spurensuche im Großen Clausthal

Ottiliae-Schacht

Eine spannende Entdeckungstour in ein versunkenes Tal. Mit beeindruckenden Ausblicken, entlang geheimnisvoller Ruinen und bedeutender Bauwerke der Industriekultur.

 

UNESCO-Welterbe Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft Quelle: UNESCO-Welterbe Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft

Bewertung

  • Kondition
    2
  • Landschaft
    5
  • Erlebnis
    4

Tourendetails

  • Schwierigkeitsgrad
    leicht
  • Länge
    3.37 km
  • Dauer
    2 h
  • Aufstieg
    502 m
  • Abstieg
    99 m
  • Höchster Punkt
    554 m

Beste Jahreszeit

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Beschreibung

Herzlich Willkommen im UNESCO-Welterbe im Harz.

Auf den ersten Blick sieht es im Harz wie in einer kaum berührten Natur aus. Erst auf den zweiten Blick wird die von Menschenhand gestaltete Landschaft sichtbar. Teiche, Fichtenwälder und Halden sind Teil einer jahrhundertealten Kulturlandschaft, von der einzelne Bestandteile heute zum UNESCO-Welterbe Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft gehören. Das Welterbe im Harz erstreckt sich auf über 200 Quadratkilometern und umfasst zahlreiche Museen und frei zugängliche Bodendenkmale - von der Auerhahn-Teichkaskade bis zum Zisterzienserkloster Walkenried. Hier findet sich das etwa 3000jährige Erbe der Menschheit in einer der größten Bergbauregionen Europas.

Der Welterbe-Erkenntnisweg führt Sie auf einem Rundweg von den einzigartigen Rosenhöfer Radstuben, durch ein versunkenes Tal zum ältesten eisernen Fördergerüst - dem Ottiliae-Schacht. Die Bremerhöhe, auf der der Ottiliae-Schacht liegt, und das Große Clausthal waren einst ein riesiges Industriegebiet. Vor Ort gab es Industrieanlagen, die als modernste ihrer Zeit galten. Nur wenige hundert Meter vom Ottiliae-Schacht entfernt lagen Bergwerke, in denen schon seit etwa 450 Jahren Bergbau betrieben wurde. 

In den letzten 150 Jahren hat sich das Gelände hier deutlich verändert. So wurden die Bremerhöhe immer höher und das Große Clausthal immer weiter zugeschüttet. Durch dieses versunkene Tal und auf die Höhe wird Sie der abwechslungsreiche Weg führen. Dabei gibt es jede Menge Aus- und Einblicke in die Geschichte dieser besonderen Landschaft.

 

Anfahrt

Anbindung an die überörtliche Straße B242. Am westlichen Ortseingang von Clausthal-Zellerfeld abbiegen auf - Am Rosenhof.

 

 

Wegbeschreibung

Vom Startpunkt an den Rosenhöfer Radstuben aus halten wir uns links und gehen den asphaltierten Weg hinab. Nach etwa 300 Metern, kurz vor einer Brücke, machen wir einen kleinen Abstecher zum Stollenmundloch der Altensegener Rösche. Dafür biegen wir nach links auf den Pfad ab. Zurück auf dem asphaltierten Weg folgen wir diesem etwa 400 Meter bis zur Einfahrt auf den Bauhof. Hier führt uns der Weg nach rechts am Zaun entlang in das Waldstück hinein. Wir gehen den Hang hinauf bis auf einen asphaltierten Weg. Hier wenden wir uns nach links. Nach etwa 200 Metern stehen wir unterhalb des Ottiliae-Schachtes. Auf einen kleinen Pfad mit Stufen, der rechts von dem asphaltieren Weg abbiegt, gehen hinauf. Auf dem Gelände des Ottiliae-Schachtes führt der Weg rechts vorbei an den Schuppen und folgt den Schienen. Schon von Weitem erkennen wir Ruinenreste. Am ehemaligen Maschinenhaus einer Schrägförderanlage wendet sich der Weg nach links den Hang hinab. Seitlich passieren wir die Schranke an den Resten einer alten Verladestation. Optional kann die Schranke auch umgangen werden. Dafür gehen wir einige Meter vor der Ruine des Maschinenhauses linker Hand einige Stufen hinab. So gelangen wir auf eine kleine Freifläche. Von dort kommt man von unten an die ehemalige Verladestation und kann seitlich den Hang hinauf. Wir folgen dem Weg der Schrägförderanlage für etwa 100 Meter hinab bis wir auf eine weitere alte Verladestation stoßen. Hier macht der Weg einen kurzen Abstecher zu den Pochsandhalden. Zurück auf der ehemaligen Schrägförderanlage gehen wir weiter geradeaus. Der Weg kreuzt einen geschotterten Weg, führt aber geradeaus in das Waldstück hinein. Wir folgen dem Weg etwa 200 Meter bis wir auf eine kleine Freifläche kommen. Hier gehen wir Richtung Süden und machen einen Abstecher bis zur "Nase" der Halde, mit einem schönen Ausblick ins Zellerfelder Tal. Auf dem Rückweg halten wir uns leicht rechts. Dabei kommen wir an der Ruine eines alten Schornsteins vorbei. Wir folgen einer buckeligen Struktur im Boden, dem ehemaligen Fundament eines Kesselhauses und gehen den Hang hinab. Hier stoßen wir auf einen Weg, auf den wir nach links abbiegen. Wir kommen vorbei an einem Wohnhaus und gelangen nach etwa 200 Meter auf einen geschotterten Weg. Hier wenden wir uns nach rechts und erreichen die Freifläche unterhalb des Ottiliae-Schachtes. Dieses Mal gehen wir aber nicht die Stufen hinauf sondern zweigen bereits vorher einen Weg ab, der von dem asphaltierten Weg nach links hinauf führt. Wir laufen über die Wiese und gelangen auf das Gelände des Ottiliae-Schachtes. Wir gehen am Fördergerüst vorbei und treffen auf eine weitere asphaltierte Straße. Dieser folgen wir etwa 600 Meter bis die Straße einen großen Linksbogen macht. Vor uns liegt ein Holzhäuschen - ein Wasserhäuschen. Wir gehen daran seitlich vorbei auf den Weg. Diesem Weg folgend, kommen wir etwas unterhalb unseres Startpunktes wieder heraus. Wir wenden uns nach links und gelangen zu unserem Ausgangspunkt an den Rosenhöfer Radstuben. 

 

Parken

Der Parkplatz an den Rosenhöfer Radstuben steht kostenlos zur Verfügung. Weitere kostenlose Parkplätze finden sich in direkter Nähe des Ottiliae-Schachtes.