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Salzgitter: Sichere Jobs – und herrliche Natur direkt vor der Haustür

Salzgitter aus der Vogelperspektive, Salzgittersee (Bildrechte: Allianz für die Region GmbH / Andre Kugellis)

Der Großraum Salzgitter ist einer der führenden Wirtschaftsstandorte Niedersachsens. Hier rauchen Industrieschornsteine und es erheben sich große Produktionswerke. Doch das ist noch lange nicht alles: Mit seiner ganz besonderen Mischung aus innovativer Industrie, geschützter Natur und familienfreundlichen Bedingungen begeistert der Ort immer mehr Menschen für sich.

Entdeckungstour durch Salzgitter (Copyright christo.cc)

Kinder willkommen: kostenlose Kitaplätze!

Die Attraktivität der Stadt und ihrer Umgebung hat sich inzwischen soweit herumgesprochen, dass die Einwohnerzahlen seit Jahren steigen. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang wohnen jetzt wieder über 100.000 Menschen in Salzgitter – viele davon sind junge Familien, denn sie finden ideale Bedingungen vor. Ein Beispiel: Als einzige Stadt Norddeutschlands bietet Salzgitter seit 2008 einen kostenlosen Platz im Kindergarten an. In einem deutschlandweiten Kindergarten-Vergleich der Zeitschrift Eltern und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) schnitt sie sogar am besten ab. Familien finden hier eine Vielzahl von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, moderne Spiel- und Sportflächen und ein vielfältiges Veranstaltungs-, Freizeit- und Ferienprogramm. „Raum zum Leben“ – das kann man hier übrigens wörtlich verstehen, denn Salzgitter hat die geringste Wohndichte Deutschlands!

Moderne Arbeitsplätze und niedrige Lebenshaltungskosten

Eine aufstrebende Stadt braucht eine starke Wirtschaft. In Salzgitter ist sie vor allem geprägt durch die „Big Five“: die Salzgitter AG, Alstom, Bosch, MAN und Volkswagen. Sie stehen für Zehntausende zukunftssichere, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Arbeits- und Ausbildungsplätze. Hinzu kommen der größte Binnenhafen Norddeutschlands, das weltweit zweitgrößte IKEA-Distributionszentrum und heimliche Branchenriesen wie der Kupplungshersteller Voith. Dieser Mix aus traditioneller und moderner Wirtschaft macht die Stadt zum drittgrößten Industriestandort Niedersachsens. Insgesamt bietet Salzgitter mehr als 50.000 Arbeitsplätze in einem innovativen Umfeld mit Perspektive. Und für ein frisches Lebensgefühl sorgen mehr und mehr Studenten – denn in Salzgitter finden wir eines der größten Institute für Medien- und Kommunikationsmanagement in Deutschland. Es gehört zur Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, die außer in Salzgitter auch noch Standorte in Suderburg, Wolfenbüttel und Wolfsburg unterhält. Die Hochschule bietet rund 80 Studiengänge aus den Bereichen Sportmanagement, Technik, Wirtschaft, Recht, Ingenieur-, Sozial- und Gesundheitswesen. In Salzgitter sind das insbesondere die Bereiche Verkehr, Sport, Tourismus und Medien. Was den Studenten wie allen anderen Salzgitteranern zugutekommt: Bundesweit hat die Stadt die niedrigsten Lebenshaltungskosten im Vergleich zum Gehalt. Hohe Durchschnittslöhne treffen hier also auf vergleichsweise günstige Mieten.

Sport und Entspannung im Naherholungsgebiet

Wer mit Salzgitter zuallererst Hochöfen verbindet, liegt eigentlich nicht falsch, findet sich hier doch eines der modernsten Hüttenwerke Europas. Doch das Spannende an diesem Ort ist die Vielfalt: Stahlproduktion und moderne Industrie prägen die Stadt genauso wie zahlreiche Sehenswürdigkeiten und das Naherholungsgebiet Salzgittersee. Mit seinen 75 Hektar ist der See ein beliebtes Ausflugsziel für Segler, Surfer, Taucher, Wasserskifahrer oder Ruderer – und hat sich weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Abseits des Sports können Sie an einem 1.600 Meter langen Strand das gute Wetter oder im Café de Lago hervorragende Küche genießen. Dank der ausgezeichneten Wasserqualität steht auch einem Bad nichts im Wege. Wer es etwas ruhiger mag, kann sich über eine Brücke auf die parkartige Insel inmitten des Sees zurückziehen. Die 25 Hektar große Grünfläche eignet sich hervorragend für einen ausgedehnten Spaziergang durch die Natur.

Auch der Heerter See, ein ehemaliger Grubenwasserteich, hat eine spannende Geschichte zu erzählen: Dieses 272 Hektar große Naturschutzgebiet liegt östlich von Gebhardshagen in der Übergangszone der norddeutschen Tiefebene zum Mittelgebirge. Der See wurde im Jahre 1951 im Rahmen des umfangreichen Eisenerzabbaus im Salzgittergebiet als Absetzteich für das anfallende Schlammtransportwasser gebaut. Das ist lange her – heute ist der Heerter See ein ganz besonderer Ort für Naturliebhaber: Wegen seines leicht salzhaltigen Wassers und seiner flachen Uferzonen bietet er einen idealen Lebensraum für spezielle Pflanzenarten und Watvögel. Am Heerter See konnten bisher über 300 Vogelarten beobachtet werden – über ein Drittel davon steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Vor allem Brutvögel lassen sich hier wegen der weitläufigen Schilfbereiche gerne nieder. Von zwei Beobachtungstürmen aus haben Sie einen wunderschönen Weitblick auf den See.

Einen besonderen Reiz hat auch die „Traditionsinsel“ direkt am Marktplatz von Salzgitter-Bad. Hier gibt es nicht nur einen idyllischen Rosengarten mit herrlich duftenden Rosen, hier sprudelt aus 243 Metern Tiefe eine der stärksten Naturthermalsolen Mitteleuropas. Sie wird direkt in das anderthalb Kilometer südöstlich liegende Thermalsolbad gefördert und dort bei verschiedenen Therapien angewandt. Übrigens: Das Bad ist einen zusätzlichen Ausflug wert – Thermalsol-Wellenbad, Saunalandschaft und Fitnesstreff garantieren Entspannung und Erholung.

Steile Berge und mittelalterliche Burgen

Rund zehn Kilometer entfernt vom Salzgittersee liegt der Reihersee: ein Ort, der unter Naturfreunden als Geheimtipp gilt. Das stille Gewässer ist umschlossen von dichten Mischwäldern und steilen Bergrücken – und lädt Wanderer und Mountainbiker zum Verweilen ein. Es gehört zu den vielen Sehenswürdigkeiten des Landschaftsschutzgebiets „Salzgitterscher Höhenzug“, einer Berglandschaft mit einem Wanderwegenetz von 150 Kilometern. Hier können Sie auf über 300 Meter Höhe steigen und zum Beispiel vom Bismarckturm bis zum Brocken – den höchsten Berg des Harzes – blicken. Aber nicht nur Naturfreunde sind in Salzgitter und Umgebung gut aufgehoben, Salzgitter hat auch eine große Geschichte. Kulturinteressierte können beispielsweise auf den Spuren Heinrichs des Löwen wandeln. So steht auf einer der Bergkuppen die Ruine der Burg Lichtenberg, die der Braunschweiger Welfenherzog im 12. Jahrhundert für seinen Machterhalt errichten ließ. Über die Historie der hochmittelalterlichen Höhenburg informiert eine Dauerausstellung in ihrem Hauptturm. Wer sich für die gesamte Geschichte des Salzgittergebiets interessiert, kann sich im nur sechs Kilometer entfernten Städtischen Museum Schloss Salder ein genaues Bild davon machen. Von der Unterkreidezeit bis zur Gegenwart, vom Barock bis zum Jugendstil, von der traditionellen Landwirtschaft bis zur modernen Industrie: Hier bleibt kaum eine Frage offen.

Weiterführende Links und Informationen: