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Stadionfunk: Die wunderbare 67. Minute

  • Datum: 20. Oktober 2020
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Der Begriff "67. Minute" ist in einen Stein im Stadion eingearbeitet.   (Bildrechte: Malte Schumacher)
Foto von Kay Rohn und Malte Schumacher
Kay Rohn und Malte Schumacher
Alle Beiträge (37)

Am Samstag war der VfL Bochum zu Gast im Eintracht-Stadion. Ein Spiel, zwei Perspektiven. Unsere Regionäre Malte Schumacher und Kay Rohn berichten.

Malte Schumacher:

Früher Eintracht, heute Bochum – oder Düren…

Matchday, vorbereitendes Frühstück mit der Braunschweiger Zeitung – der Ex-Eintracht-Spieler und heutige Bochumer Gerrit Holtmann im Interview. Dessen Karriere habe ich tatsächlich gerne verfolgt nach seinem Weggang in 2016, pfeilschnellen Außenbahnspielern sehe ich gerne zu.

Ach ja, die zahllosen Ehemaligen - auch unser Ex-Verteidiger Saulo Decarli ist heute Bochumer. Schmunzeln musste ich ja am Donnerstag, als beim Pokalspiel des Fünftligisten 1. FC Düren gegen Bayern München in der 53. Minute Adam Matuschyk auf Seiten der Gastgeber eingewechselt wurde. Jens schrieb im Fanclub-WhatsApp-Kanal daraufhin: „Und der war mal unser Top-Transfer nach dem Bundesliga-Abstieg…“

Kay, ich und unser Jubiläum

Stichwort „Bundesliga“: Im Sommer 2014 erschien das Buch von Kay und mir über Eintrachts erste Bundesliga-Saison nach 28 Jahren. Im Stadion präsentieren durften wir es am 31. August – bei einem Heimspiel gegen den VfL Bochum. Unseren ersten Stadionfunk-Blog-Beitrag (von mittlerweile fast 50!) veröffentlichten wir Ende November 2015 – auch das war ein Heimspiel gegen den VfL Bochum.

Irgendwie ist das Jubiläums-würdig, und so haben Denise Schäfer und Wolfram Benz von der Eintracht das auch gesehen. „Wir setzen Dich und Kay zur Feier des Tages nebeneinander in Block 3“, antwortete Denise auf meine Anfrage nach einer Presse-Akkreditierung für das Bochum-Spiel. Danke, das wird lustig!

Sehnsucht nach früher

Mein Block 3-Ticket soll ich mir in der Geschäftsstelle abholen, und auf der Fahrrad-Fahrt dorthin werde ich mal wieder schwermütig. Nichts los im Siegfriedviertel, nichts los in der Rheingoldstraße, nichts los an der Shell-Tanke… Ja, ich bin auch viel zu früh unterwegs, ich weiß… Schon um 11.00 Uhr stelle ich mein Fahrrad vorm Stadion ab – aber ich bin halt in meinem Heimspiel-Modus, den kriege ich so schnell auch nicht raus aus mir.

Stadionsprecher Linstedt allerdings ist noch zeitiger unterwegs – eilig sehe ich ihn zu seinem Arbeitsplatz watscheln… Ob das in 2021 alles mal wieder so sein wird wie vor der Pandemie? Lustig, fröhlich, voll? Wer weiß das schon.

Nach der Derby-Klatsche geht’s jetzt um die Wurst

Oben in der Geschäftsstelle treffe ich auf unseren Fanbeauftragten Erik. Und auf Philipp – sein Fanclub „Braunschweiger Jungs `95“ feiert in diesem Jahr auch ein Jubiläum: 25jähriges Bestehen.

Puh, 1995, Regionalliga Nord – ganz trockenes Brot war das damals. Philipp holt gerade die Zaunfahne ab, die brauchen sie für ihre Geburtstagsfeier. Und nach der Derby-Klatsche am 3. Oktober sind wir uns alle einig – heute geht’s schon mächtig gewaltig um die Wurst. Gegen Bochum muss die Mannschaft zeigen, dass sie stark, stabil und gut genug ist für Liga 2.

Ein Punkt bisher, Platz 17 – ja, es ist noch früh in der Saison, aber…

Zwei Männer mit Abstand und Maske in einem modernen Raum. einer davon in Eintracht-Trikot.
Fan-Betreuer Erik und Fanclub-Mitglied Philipp im Kubus. (Foto: Malte Schumacher)

Wer ist Nico Klaß?

Okay, auf geht’s - ich bin nervös und will jetzt rein. Business-Bereich – alles klar, dann setze ich mich da noch kurz hin, mal schauen, ob Kay schon da ist. „Darf ich Ihnen was zu trinken bringen?“ fragt mich eine nette junge Dame – „Ja klar, ein Bier bitte“. Sie zögert und hakt nach: „Ein alkoholfreies meinen Sie?“ – „Ähh, ja, natürlich“. Da war ich wohl kurz noch im Vor-Corona-Modus…

Die Aufstellung kommt: Dornebusch im Tor, das war zu erwarten; davor eine 3er/5er-Kette mit Nico Klaß (Überraschung); ganz vorne Proschwitz – keine Überraschung, weil Manni noch gar nicht in Gang gekommen ist und zudem sein Knie mal wieder zwickt. Wer ist eigentlich Nico Klaß? 23 Jahre alt, kam von Rot-Weiß Oberhausen, hat gegen Kiel schon zehn Minuten gespielt.

Kay und ich: Zum ersten Mal Sitznachbarn

Ich gehe nun hoch „in meinen Block 3“ – noch ein alkoholfreies Bier vertrage ich nicht. Na klar, der Blick auf’s Feld von hier ist der Hammer, wie schon gegen Hertha werde ich das Spiel deswegen viel besser wahrnehmen und analysieren können als aus Block 6. Aber – sehnsüchtig schaue ich rüber auf die verwaiste Südkurve – der Austausch mit den anderen Steher-Fans fehlt mir sehr.

Nun ist auch Kay eingetrudelt, und wir müssen beide lachen – wann haben wir jemals nebeneinander ein Eintracht-Spiel erlebt? Derweil schickt Philipp aus dem Fanclub ein Bild von der Mosel aus dem Familien-Urlaub – Eintracht auf dem Laptop mit einer Flasche Riesling dabei….

Ein Laptop zeigt eine Fußball-Übertragung, rechts daneben eine Flasche Weißwein mit zwei halbvollen Gläsern.
Philipp ist mit der Familie an der Mosel - und für 90 Minuten ganz bei der Eintracht. (Foto: Malte Schuhmacher)

Das frühe Gegentor

Da muss Kay nun durch, dass er mein einziger Austausch-Partner heute ist und Adressat meiner Spiel-Gedanken. In Block 6 habe ich da stets mehrere Buddies zur Auswahl – nun ist Kay mir ausgeliefert, denn groß bewegen soll man sich hier nicht, er kann also nicht flüchten.

Anpfiff, der Beginn verhalten, Bochum wirkt stärker und sicherer. Unsere Abwehr schwimmt – das macht mir Sorgen. Peng – nach fünf Minuten liegt der Ball schon im Tor. Lange Flanke von links in den Strafraum, Zoller hält den Fuß hin am Fünfer – keine Chance für Dornebusch, da war die Abwehr überhaupt nicht konsequent. Ich rutsche in meinem bequemen Sessel tiefer und will laut „Scheiße!“ schreien – das lasse ich hier mal. Momentan sind wir Tabellenletzter.

Daniel Meyer wird laut

„Wer 1:0 führt, der stets verliert – ganz alte Regel!“ – Kay kommt mit meinem trotzigen Geplapper bislang ganz gut zurecht. Er nickt sogar, hat mir also zugehört. Was mir von hier extrem auffällt, ist unser engagierter, sehr lauter, und manchmal auch fast verzweifelt wirkender Trainer.

Ich hatte Daniel Meyer in einem seiner ersten Interviews ja eher als jemanden verstanden, der gar nicht viel davon hält, lautstark und gestenreich zu coachen während des Spiels. Im Moment aber macht er das Gegenteil: „Wiebo, fass‘ zu da!!“ brüllt er quer über den ganzen Platz in Richtung von Danilo Wiebe und schlägt sich dabei wuchtig mehrfach mit der rechten Faust in die linke Handfläche. Alter Schwede, da ist aber einer on fire…

23. Minute, Fabio Kaufmanns linker Fuß

Gerade die Abwehr aber braucht das auch, die sind immer noch im Findungs-Modus. „Kaufmann macht heute ne Bude, der ist mal dran“ – ich plappere weiter, um uns aufzumuntern. Fabio Kaufmann kam als Top-Scorer der Dritten Liga aus Würzburg zu uns und gefällt mir richtig gut. Der ist pausenlos unterwegs und steht dabei dauerhaft unter positiver Hochspannung.

Langsam hat sich das Spiel beruhigt, wir stehen sicherer als noch zu Anfang. Und dann zeigt er uns was, der Kaufmann: Von rechts geht er in den Strafraum rein, mit links zieht er ab – und drin ist der Ball in der langen Ecke, Ausgleich nach 23 Minuten! Und er feiert das Ding, als wäre das Stadion bumsvoll – geiler Typ! Na klar, jetzt stehen auch hier alle, die Erleichterung wird rausgeschrieen.

Ein Mann mit Mundschutz liest im sitzen Zeitung, vor ihm ein Mittagsgericht und ein Glas Bier.
Halbzeit: Kay muss sich stärken und informieren. (Foto: Malte Schumacher)

Halbzeit: halbe Tasse Kaffee statt Wolters

Mit dem 1:1 geht’s auch in die Pause und wieder kurz in den Business-Bereich. Kay braucht Mampf und Getränk, ich bin viel zu nervös, bestelle mir eine Tasse Kaffee, die ich dann halb angetrunken stehen lasse. Ich muss wieder raus, bloß nichts verpassen – ich will, dass wir dieses Spiel gewinnen heute. Bochum ist längst nicht mehr so stark wie zu Beginn, und wir wirken nun sicherer. So kommen die Jungs auch raus aus der Kabine – zu Beginn von Halbzeit 2 stehen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber. Mal sehen, wer die erste echte Torchance hat.

Rote Karte und Rudelbildung nach „Fair play“ - Unstimmigkeiten

Upps, was ist das? Nach einer Fair play-Spielberuhigung wegen eines am Boden liegenden Spielers spielt Klaß den Ball von der Mittellinie aus zum endgültig neuen Spiel-Aufbau zurück zu unserem Keeper. Unsere Verteidiger greifen nicht ein, angesagt ist ja „Fair play-Modus“. Bochums Stürmer Ganvoula aber geht dem Ball aggressiv nach – scheiß auf Fair play – und Dornebusch schmeißt sich ihm außerhalb des Strafraums entgegen. Dabei bekommt er den Ball wohl an den Unterarm – rote Karte nach 60 Minuten.

Au Mann, hier oben reden und fuchteln jetzt alle durcheinander, unten in unserem Strafraum ist komplette Rudelbildung angesagt. Nach fünf Minuten hat sich alles soweit beruhigt, dass die Bochumer wieder in den Fair play-Modus schalten und ihren Freistoß harmlos zum nun für Ziegele eingewechselten Fejzic zurückspielen. Boah, runterfahren – wir sind nur noch zu zehnt für ne halbe Stunde….

Die 67. Minute…

Runterfahren – denkste! Kroos sieht den Bochumer Torwart weit vor seinem Tor stehen und versucht’s fast von der Mittellinie direkt – gerade so kommt Riemann da noch dran. Ecke Koby, Proschwitz ist in der Luft und köpft das Ding unten rechts neben dem Pfosten rein – 2:1 für uns in der 67. Minute mit einem Mann weniger…! Und Kay hatte gerade noch das „Wunder von Braunschweig" beschworen – mein lieber Mann, wir sollten öfter zusammen sitzen!! „Neunzehnhundert-siebenundsechzig, das war unser BTSV“ – was macht dieser Gesang jetzt für einen Spaß!

Blick auf das Eintracht-Stadion aus Block 17.
Volker und Jens haben das Spiel in Block 17 erlebt. (Foto: Malte Schumacher)

Jasmin hält den Sieg fest

Der Sieg liegt jetzt in der Luft – die Bochumer können aus ihrer numerischen Überlegenheit nichts machen. Holtmann kommt in der 74. Minute – mir doch egal. Kurz vorher hat unser Trainer Benny Kessel und Yari Otto eingewechselt – genau solche Kämpfer-Typen brauchen wir jetzt, um das Ding auch zu zehnt zu gewinnen.

Einmal noch, kurz vor Schluss, halte ich die Luft an: Nowotny ist frei vor Fejzic, sieben Meter Entfernung – er zielt aber auf’s kurze Eck. Jasmin reißt die rechte Hand hoch – entschärft. Sechs Minuten obendrauf – von Bochum kommt wenig. Schlusspfiff, Sieg! Hurra, Kay und ich klatschen Corona-konform ab.

Mein gewohntes Soziotop

Ich muss jetzt rasch raus hier, ich möchte in mein angestammtes Soziotop, in Richtung Rheingoldstraße. Als ich im Haupttribünen-Treppenhaus in Kays Wortmuseum gerade die „67. Minute“ fotografiere, erreicht mich das Bild von Volker und Jens aus Block 17. Au ja, lasst uns noch treffen, Stehplatz-Feeling ausleben.

Vor dem Haupteingang begegnen wir uns: Endlich wieder zusammen, auch wenn das Spiel längst vorbei ist – hier und jetzt flammt sofort die gute alte Block 6-Stimmung auf, und wir gehen die ganze Schose nochmal in Ruhe durch. Wir sind uns einig: Das Wochenende ist gerettet, das Spiel sah gut aus – nur die anderen Fans, die fehlen uns sehr dabei.

Zwei Männer am Fahrradständer vor dem Stadion freuen sich über den Eintracht-Sieg.
Die Sportfreunde Jens und Volker freuen sich über den Sieg. (Foto: Malte Schumacher)

Kay Rohn:

Die graue Maus ist rot

Die Auswärtstrikots des VfL Bochum sind rot. Die Jahreszahl 1848 im Wappen erinnert an die Deutsche Revolution. Und doch ist der Verein aus dem Ruhrgebiet die „graue Maus“ der Liga, schon immer gewesen.

Verfolgt man die Gründung des VfL, so reicht tatsächlich eine Wurzel ins Jahr 1848 zurück. Knapp hundert Jahre später, 1938, fusionierten drei Bochumer Sportvereine, nämlich der Turnverein Bochum, Germania 06 und der TuS Bochum, zum Verein für Leibesübungen.

Soviel zur geschichtlichen Einordnung. Bochum war und ist immer eine Mannschaft, die eher durch Kampf denn durch Technik auffiel. Spieler wie Hermann Gerland, Franz Josef Tenhagen, Stefan Kuntz oder Thomas Stickroth haben dort Station gemacht und konnten sich entwickeln.

Stickinho, die VfL-Legende

Der letztgenannte findet sich sogar in der Legenden-Elf des VfL wieder, noch immer wird er in Bochum „Stickinho“ gerufen. Als C-Trainer ist er jetzt bei der Eintracht gelandet. Alles Gute in blau-gelb, Stickinho!

Neue Nehmerqualitäten

Nach dem Pokalspiel gegen Hertha habe ich geschrieben: „Ich denke, dass es durchaus trotzdem ein schwieriger Start wird“. Das ist genau so eingetreten, aber die Mannschaft nimmt diese Herausforderung an, hat Nehmerqualitäten und kann auch austeilen. Bochum musste das erfahren.

Die Eintracht ist wieder ein Team, das nach einem Niederschlag wieder aufstehen kann. Mit den Zuschauern und mit der Bewältigung schwieriger Situationen wächst die blau-gelbe Identifikation bei den Spielern. Ich denke, wir haben sehr viel Potenzial in der Mannschaft. Potenzial, dass längst noch nicht ausgeschöpft ist.

Ein Spieler macht sogar manchmal den Unterschied, das ist Martin Kobylanski. Seine Standards sind herausragend. In der Laufleistung liegt er mit 10,35 knapp hinter Danilo Wiebe (10,65 km) und Yassin Ben Balla (10,68 km) an dritter Stelle.

Kroos und Klaß, zwei vielversprechende Spieler

Auch Felix Kroos ist ein Spieler, von dem ich mir noch einiges mehr verspreche. Allein um Koby zu entlasten. Falls der einmal Manndeckung verpasst bekommt, wäre der Raum da für Kroos. Zweimal versucht der Bruder des Nationalspielers, mit einem langen Ball über 50 Meter den Bochumer Torwart zu überlisten. Das zeugt von Selbstbewusstsein.

Verwirrung auf dem Spielfeld in der 61. Minute. Platzverweis nach Handspiel von Dornebusch, doch die „Roten“ werden grau und schenken uns den Freistoß. Dafür, so ist das in Braunschweig, schlägt in der 67. Minute das Schicksal unbarmherzig für die Bochumer zu und nach Ecke von Koby ist Proschwitz da und vollendet zum 2:1. Fußball-Gerechtigkeit? Vielleicht…

Auf der linken Seite kommt der zwei Klassen-Überspringer Nico Klaß zum Einsatz. Der ist mutig, hat Selbstvertrauen und zeigt sich bei Aktionen nach vorn. Mit gesunder Zweikampfhärte ist er für mich im Moment gesetzt.

Unter den Zuschauern auf den Tribünen sind wieder viele Spieler aus unserem XXL-Kick Team. Die meisten von ihnen haben an unserem Projekt „Fußballfans im Training“ teilgenommen. Einer von ihnen hat Geburtstag und wir können im Businessbereich gemeinsam das Spiel reflektieren und natürlich Stefans Geburtstag feiern: Herzlichen Glückwunsch!

125 Jahre Eintracht Braunschweig

Gegründet 1895, feiern wir in diesem Jahr die Geburtsstunde unseres Vereins. Trotz langer Historie empfinde ich das Gebilde „Verein“ aktueller denn je. Gemeinsam Sport treiben, sich in Gesellschaft bewegen, bei Wind und Wetter. Eine Qualität, die unsere Gesellschaft braucht, gegen Vereinsamung, für Gemeinsinn, für Integration.

Was unser Verein zur Zeit alles macht und wie er sich entwickelt, ist aktuell in einer Serie der Neuen Braunschweiger zusammengestellt worden. In loser Folge berichtet die NB über alle Abteilungen des BTSV Eintracht von 1895 e.V..

Eine Zeitungsseite mit Foto, welches das Eintracht-Logo zeigt.
Die Neue Braunschweiger begeht das 125-jährige Jubiläum der Eintracht mit einer Serie über Geschichte und Gegenwart des Vereins. (Foto: Kay Rohn)

Neid auf die Bochum-Hymne

Neidvoll habe ich vor ein paar Jahren Herbert Grönemeyers Bochum-Hymne im weiten Rund des Vonovia Ruhrstadions gehört. Auch wenn Grönemeyer aus Göttingen stammt, die Hymne ist akzeptiert und hat Gänsehautfaktor. Axel Bosse, vielleicht geht da noch was?