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Heimat à la carte – Kampagne für das Peiner Land

  • Datum: 10. November 2020
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Ein weißer Teller mit Salat steht auf einem groben Holztisch, daneben Holzbesteck. (Bildrechte: lizenzfrei)
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Redaktion
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Unbeschwert Essen gehen, ein Kurzurlaub auf dem Land… Die Corona-Pandemie verdirbt uns so einiges. Durch die damit verbundenen Einschränkungen leiden vor allem die Gastronomie und Gastgeber stark. Im Peiner Land startet deshalb die neue Gastro-Kampagne „Gastlichkeit ganz nah“. So bekommen Peiner und ihre Gäste einen umfassenden Überblick über Angebote in der Umgebung, auch mit Liefer- und Abholservice.

„Alles wird gut!“ Das ist das Motto von Melanie Pape, auch jetzt in der Corona-Pandemie. Die Inhaberin des Cafés „Zauberhafte Zuckerstücke“ in Hohenhameln findet, dass sich der Zusammenhalt besonders in dieser schwierigen Zeit toll entwickelt hat. „Es wurden viele Kampagnen gestartet, um Betrieben zu helfen“, sagt sie.

Eine Kampagne, die den entscheidenden Schritt zur Rettung von Gastronomie- und Übernachtungsbranche im Peiner Land bedeuten könnte, wurde von der Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft im Landkreis Peine, der wito GmbH, ins Leben gerufen. Mit der Marketingkampagne „Gastlichkeit ganz nah“ unterstützt die wito alle Gastronomen und Gastgeber in dieser existenzbedrohenden Zeit.

Ein Ehepaar mit jeweils einem Glas Wein in der Hand, vor dem Hintergrund eines Weinregals.
Auf der Kampagnen-Website werden in einer Steckbriefserie Gastronomen und Übernachtungsanbieter im Peiner Land vorgestellt - auch Birthe und Dirk Plasberg von "La Bodega" in Peine-Stederdorf. (Foto: La Bodega)

Die Aktion ist für alle teilnehmenden Betriebe kostenfrei und umfasst die gesamte Branche, von Hofläden und Hotels bis Ferienwohnungen, Restaurants und Cafés. Folgende „Zutaten“ der Kampagne sind besonders hervorzuheben: 

  • Eine interaktive Gastronomie-Übersichtskarte für das Peiner Land bietet auf www.tourismus-peine.de/essen-trinken nach Gemeinden sortiert einen Überblick an abwechslungsreichen Restaurants, Bars und Cafés.
  • Auf obiger Website abrufbar: Das Gastgeberverzeichnis Peiner Land: Freundliche Unterkünfte zwischen Landurlaub und Badeseen.
  • Werbematerial: Postkarten und Türanhänger mit dem Kampagnenmotto „Gastlichkeit ganz nah“
  • Auftaktvideo: Torben Hacke, Inhaber des Hotel und Restaurant Schönau, über gute Gründe, die Kampagne zu unterstützen.
Ein Bierdeckelhalter mit runden Bierdeckeln im Landkreis Peine.
Passt auf einen Bierdeckel: Das Motto der wito-Kampagne „Gastlichkeit ganz nah". (Foto: wito GmbH)

Um die Kampagne so persönlich wie möglich zu gestalten, werden auf der Website in regelmäßigen Abständen Steckbriefe von unterschiedlichen Gastronomiebetrieben oder Unterkünften vorgestellt, so auch das Café von Melanie Pape. „Das Café ist ein Kindheitstraum von mir“, sagt Pape, sie möchte die Gelegenheit nutzen und zeigen: Wir sind da!

„Es wäre schön, wenn ein Wir-Gefühl entsteht und das Peiner Land zusammenhält.“

Birgit Anskat, wito GmbH
Mettwurstpraline und Leberwursteis

Genau diesen Zweck solle die Kampagne auch erfüllen, sagt Birgit Anskat von der wito: „Wir möchten der Bevölkerung das abwechslungsreiche Angebot im Peiner Land näherbringen und immer wieder darauf aufmerksam machen, lieber das vielseitige Angebot vor Ort zu nutzen anstatt in die umliegenden Städte zu fahren. Es wäre schön, wenn damit ein Wir-Gefühl entsteht und das Peiner Land zusammenhält.“ Schließlich kann das breite Angebot an Freizeit- und Gastronomieeinrichtungen nur bestehen, wenn es regelmäßig genutzt wird.

Teil der Kampagne ist auch ein Ende November erscheinendes Werbevideo mit Köchin Melorie Roffka vom Gasthof Radtke und Sven Eggelsmann von der Gaststätte Geldmacher. Die Räumlichkeiten für den heiteren Dreh stellte Torben Hacke vom Hotel und Restaurant Schönau gerne zur Verfügung. „Wenn wir Gastronomen gemeinsam auf unser Angebot hinweisen, kommt es doch zum Schluss jedem Einzelnen zugute“, sagt er. Außerdem sei er froh, „mit der wito einen Partner an unserer Seite zu haben, der mit dieser Kampagne auf uns aufmerksam macht.“
Auch Melanie Pape blickt eher optimistisch in die Zukunft. Durch die Pandemie habe das Wort „Solidarität“ an vielen Stellen wieder eine Bedeutung bekommen, sagt sie. Gut wäre es, wenn sich das auch in der Unterstützung der lokalen Gastronomie bemerkbar macht.