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Eine Menschengruppe, das YUMAB Team, steht vor einem Gebäude.

10 Jahre YUMAB
Ein Biotech-Phönix feiert Geburtstag

Das damalige Biotech-Start-up YUMAB ist eine Ausgründung der TU Braunschweig und spezialisierte sich von Anfang an auf die Erforschung von Antikörpern. Aus ihr gingen unter mehreren Medikamenten auch eine vielversprechendes Corona-Arznei hervor, die momentan noch in der Testphase ist. Nun feiert das (inzwischen recht schnell wachsende) Unternehmen seinen zehnten Geburtstag.

Der Science Campus Braunschweig-Süd war ein optimaler Ort, um das „Zehnjährige" der Firma YUMAB zu feiern: Das ehemalige Start-up, das als Ausgründung aus dem Biotechnologie-Bereich der TU Braunschweig begann, ist spätestens seit dem Corona-Medikament COR-101 in der Region und darüber hinaus ein Begriff. 

Zwei der vier Gründer, Dr. Thomas Schirrmann und Prof. und Michael Hust, freuten sich über die zahlreichen Gäste und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Komunal- und Landespolitik und stellten natürlich auch die Meilensteine des inzwischen auf 30 Mitarbeiter gewachsenen Unternehmens heraus. Dazu gehörten vor allem Antikörper, die Kunden weiterentwickelt haben zu hochwirksamen Medikamenten. 

 

 

„Einer unserer größten Erfolge war sicher eine Ausgründung in Singapur, die dann später als eigenständiges Unternehmen mit dem von uns entwickelten Geschäftsmodell für einen sehr großen Betrag an Boehringer ging. Da hatten wir zwar nichts von, aber ich habe mich trotzdem sehr gefreut", sagt CEO Thomas Schirrmann in seinem Büro auf dem Science Campus.

Er deutet aus dem Fenster, den Standort Braunschweig sieht er als einen großen Pluspunkt für sein Unternehmen. „Inzwischen bin ich froh, dass wir damals nicht nach Berlin oder München gegangen sind. Hier in Braunschweig haben wir mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, dem Klinikum Braunschweig und der Technischen Universität ein exzellentes Biotech-Netzwerk für unsere Arbeit.“

 

In den zehn Jahren nach der Ausgründung aus der TU Braunschweig ist YUMAB enorm gewachsen.

„Ich bin froh, dass wir nicht nach Berlin oder München gegangen sind. Denn hier in Braunschweig haben wir ein exzellentes Biotech-Netzwerk für unsere Arbeit.“

Dr. Thomas Schirrmann, CEO von YUMAB

Eine Schwierigkeit, die ihn aber umtreibt, ist der Platz. „Momentan haben wir rund 30 Mitarbeiter, in den nächsten fünf Jahren werden es vermutlich 50 sein", sagt er. Die YUMAB brauche daher neue Gebäude, wenn sie wachsen will. Braunschweig wolle man aber nicht verlassen. „Wir stoßen an Grenzen", sagt Schirrmanns Kollege Alexander Ehm. Deshalb wolle man sich räumlich 2023 mit Firmen zusammentun, die auch weiterwachsen wollen.