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Die Volksbank BraWo – Soziales Engagement ist Chefsache

Franziska van Almsick und Thomas Fast vor einem Banner von walk4help. (Bildrechte: Volksbank BraWo)

Als eine der größten Volksbanken in Norddeutschland bildet die Volksbank BraWo einen wichtigen Erfolgsfaktor für die Wirtschaft im Großraum Braunschweig-Wolfsburg. Doch auch durch ihr soziales Engagement für die Region Braunschweig-Wolfsburg zeichnet sie sich aus, wie die Volksbank BraWo Stiftung und ihr Kindernetzwerk United Kids Foundations zeigen.

Das bunte Logo des Kindernetzwerkes United Kids Foundations.
Das Logo des Kindernetzwerkes United Kids Foundations. (Foto: Volksbank BraWo)

Einsatz für Kinder und Jugendliche in der Region

Die 2005 gegründete Volksbank BraWo Stiftung fördert soziale, gemeinnützige, wissenschaftliche und kulturelle Institutionen sowie Projekte in der Region. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. Das anfängliche Stiftungskapital von zehn Millionen Euro wurde durch die Volksbank verdreifacht und beträgt mittlerweile 35 Millionen Euro. Weitere Spenden fließen direkt und ohne Verwaltungskostenabzug in die Projekte der Stiftung. 

Die Volksbank BraWo rief außerdem das Kindernetzwerk United Kids Foundations ins Leben. Sein Engagement erstreckt sich über Bereiche Bildungs- und Begabtenförderung, Bekämpfung von Bewegungsarmut, gesunde Ernährung, Integration, Armutsbekämpfung und Gewaltprävention. Viele Bürger und Unternehmen aus der Region unterstützen die Stiftung und tragen entscheidend dazu bei, dass Projekte realisiert werden können. Auch einige prominente Namen, wie Peter Maffay mit der Peter-Maffay-Stiftung, Box-Weltmeister Henry Maske mit der a place for kids Stiftung und Franziska van Almsick mit der Franziska van Almsick Stiftung (https://franziskavanalmsick-stiftung.de/), mischen sich unter die zahlreichen Unterstützer von United Kids Foundation. Mittlerweile konnten schon 66.000 Kinder in den über 505 Projekten erreicht werden. 

Jeder Mensch sollte die Chance erhalten, das Beste aus seinen Begabungen und seinem Leben machen zu können, unabhängig von seiner Herkunft oder seinem sozialen Hintergrund. Bildung eröffnet jungen Menschen Zukunftsperspektiven und ist zugleich ein bedeutender gesellschaftlicher Faktor.

Kinder sitzen in einer Schulklasse.
Jeder Mensch sollte die Chance erhalten, das Beste aus seinen Begabungen und seinem Leben machen zu können, unabhängig von seiner Herkunft oder seinem sozialen Hintergrund. Bildung eröffnet jungen Menschen Zukunftsperspektiven und ist zugleich ein bedeutender gesellschaftlicher Faktor. (Foto: Volksbank BraWo)

15 Jahre United Kids Foundations

Im 15. Jahr seines Bestehens initiierte United Kids Foundations gleich zwei Großprojekte für gesellschaftliches Engagement und nachhaltiges Wirken für eine gesunde, lebenswerte Zukunft.
Mit dem deutschlandweit ausgeschriebenen „LupoLeo Award“, der im November in Braunschweig vergeben wurde, ehrt das Kindernetzwerk Projekte und Personen, die sich in herausragender Weise für Kinder und Jugendliche stark machen und engagieren und damit einen Anteil daran haben, das gesellschaftliche Miteinander insgesamt zu bereichern.

Auch der Erhalt und Schutz der Umwelt ist ein wichtiges Anliegen von United Kids Foundations. Zu diesem Zweck wurde mit dem „UKF-Wald“, ein Projekt ins Leben gerufen, das die Aufforstung des Mischwalds im Harz als dem Naherholungs- und Naturschutzgebiet in unserer Region schlechthin vorantreibt. Zum Start schenkte die Volksbank BraWo dem Kindernetzwerk 15.000 Bäume, die ab dem Frühjahr 2021 in der Nähe des Ortes Torfhaus gepflanzt werden. Zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen schlossen sich bereits mit einer Spende an. Jeder kann mitmachen!  

Weltrekord: Der walk4help gegen Kinderarmut

In 2019 startete die Volksbank BraWo im Rahmen von United Kids Foundations den „walk4help“, der die Folgen von Kinderarmut in der Region Braunschweig-Wolfsburg bekämpft. Hierbei konnten zum einen über 1,1 Millionen Euro an Spenden gesammelt werden und zum anderen erzielten die über 10.000 Teilnehmer mit 52.482 zurückgelegten Kilometer einen Weltrekord. Bei diesem Spendenlauf der besonderen Art konnte jeder mithelfen, ob als Teilnehmer, Spender oder Sponsor. Ziel war es, dass tausende Menschen aus der Region am 26. Mai in Braunschweig gemeinsam insgesamt 40.000 Kilometer gehen. Damit würden die Teilnehmer zusammen einmal die Welt umrunden und damit einen neuen Weltrekord aufstellen. Jeder Einzelne sollte dafür beim walk4help eine 4,3 Kilometer lange Rundstrecke durch Braunschweig bestreiten. Die Geschwindigkeit war dabei völlig egal - jeder kann in seinem eigenen Tempo teilnehmen. Es wird „gegangen“ oder „gewalkt“, nicht gelaufen oder gerannt. Start und Ziel war der BraWoPark. Dort fand außerdem ein abwechslungsreiches Familienfest mit Essensständen und Musik statt.

Die Startgebühr von 25 Euro floß zu 100 Prozent in den Spendentopf für soziale Projekte in Braunschweig, Gifhorn, Peine, Salzgitter und Wolfsburg, die sich gegen die Folgen von Kinderarmut einsetzen.

Regionales Engagement gegen Kinderarmut

Beim „walk4help“ am 26. Mai sollen Spenden für 20 zusätzliche Projekte generiert werden: Mit spektakulären, öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie dem „fit4future-Schulspendenlauf“ (2012) oder der Aktion „1000x1000 – die BraWo Allianz gegen Kinderarmut“ (2015) gelingt der Volksbank BraWo großartige Unterstützung für ihr Kindernetzwerk United Kids Foundations. Die BraWo aktuell sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank BraWo, Jürgen Brinkmann, über die mit dem „walk4help“ nächste große Aktion.

Interview mit Jürgen Brinkmann aus 2019 zum walk4help

Portrait von Jürgen Brinkmann.
Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg. (Foto: Volksbank BraWo)

Was treibt Sie an, erneut solch ein großes Ereignis wie den „walk4help“ zu stemmen?

Wir wollen mit der Aktion die ganze Region für den Kampf gegen Kinderarmut mobilisieren. Wir leben in einer Region, in der es den Menschen außergewöhnlich gut geht. Trotzdem gibt es aber mehr als 20.000 Kinder, die hier bei uns in Armut leben müssen. Dagegen möchten wir etwas tun. Deswegen veranstalten wir den „walk4help“. Wir wissen, dass uns die Bürgerinnen und Bürger aus Braunschweig, Gifhorn, Peine, Salzgitter und Wolfsburg unterstützen. Wir setzen darauf, dass wir am 26. Mai mindestens 10.000 Teilnehmer begrüßen können.

Warum sind spektakuläre Spendenaktionen wie der „fit4future-Schullauf“ (2012), „1000x1000 – die BraWo Allianz gegen Kinderarmut“ (2015) oder aktuell der „walk4help“ aus Ihrer Sicht so bedeutend?

Es geht uns bei den Aktionen nicht nur darum, Spenden zu sammeln für benachteiligte Kinder, sondern es kommt uns insbesondere auch darauf an, das Thema Kinderarmut im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Die meisten Menschen in unserer wohlhabenden Region werden in ihrem Alltag nicht mit Kinderarmut und ihren Folgen nicht konfrontiert. Wir wollen keine Sonntagsreden halten, sondern nachhaltig die Startchancen für Kinder verbessern, die in Armut leben müssen. Veranstaltungen, an denen sich ganz viele Menschen beteiligen, rücken das Thema Kinderarmut ins Licht der Öffentlichkeit. Kinderarmut so weit wie möglich einzudämmen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Warum setzt United Kids Foundations beim „walk4help“ erstmals auf die Unterstützung der Bevölkerung?

In der Vergangenheit haben wir insbesondere Unternehmen gebeten, mit uns gemeinsam etwas gegen Kinderarmut zu tun. Das war zwar überaus erfolgreich, aber immer wieder haben uns auch Privatpersonen angesprochen und gefragt, wie sie sich engagieren können. Deswegen haben wir uns diesmal den „walk4help“ ausgedacht, bei dem jeder für eine kleine Startgebühr, die 1:1 in den Spendentopf fließt, mitmachen kann, ob jung oder alt, ob groß oder klein. Jeder kann bei dieser Aktion benachteiligten Kindern helfen und dabei auch noch viel Spaß haben. Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen, Vereine, Serviceklubs, alle können dabei sein.

Wie wichtig ist es, zusätzliche Spendensummen neben den Zinserträgen aus dem Stiftungsvermögen zu generieren?

Bei dem derzeitigen Zinsniveau sind die Zinserträge rückläufig, mit denen Stiftungen ihre Projekte finanziell unterstützen können. Ohne zusätzliche Spendengelder könnte United Kids Foundations zum Beispiel die bestehenden Projekte nicht mehr in gleicher Weise wie bisher unterstützen. Wir wollen aber nicht weniger, sondern mehr tun im Kampf gegen Kinderarmut. Deswegen haben wir uns ein Format überlegt, das uns neue Möglichkeiten eröffnet, noch mehr zusätzliche Projekte in der Region zu fördern. Mit dem „walk4help“ ist uns das gelungen. Wir gehen davon aus, dass wir mit der Spendensumme bis zu 20 neue Projekte zusätzlich fördern können, die Kinderarmut mildern.

Wie ist die bisherige Resonanz auf den „walk4help“?

Aus unserer Sicht ganz hervorragend. Wir haben sehr viele Menschen, die sich schon angemeldet haben. Zahlreiche Firmen haben uns ihre Unterstützung zugesagt. Dadurch haben wir viele Multiplikatoren, die uns unterstützen und die öffentlichkeitswirksam zur Teilnahme aufrufen. Wir wissen auch von vielen Kommunen und städtischen Einrichtungen, dass sie teilnehmen wollen. Ich empfehle allen, sich jetzt schon online anzumelden, um sich die besten Startzeiten zu sichern. Ich bin mir sicher, dass es am Ende sehr voll werden wird und wir den Weltrekord zum Wohl der benachteiligten Kinder in dieser Region aufstellen werden.

Die Volksbank BraWo unterstützt das Kindernetzwerk United Kids Foundations seit mehr als zehn Jahren. Gibt es Abnutzungserscheinungen?

Ganz im Gegenteil. Mit dem „walk4help“ stellen wir gerade unsere größte Aktion auf die Beine. Wir haben hervorragende Verbindungen zu den Kommunen aufgebaut, zum Kinderschutzbund, zu Wohnungsbaugesellschaften und zu Sportvereinen. Wir sind in der regionalen Gesellschaft fest verankert und können jetzt die volle Wirkung entfalten. Wir sind mehr denn je der Auffassung, dass wir uns im Kampf gegen Kinderarmut nicht nur auf staatliche Leistungen verlassen dürfen. Mit dem Engagement der gesamten Bevölkerung, dem Engagement der Unternehmen und auch mit dem Engagement unserer  Volksbank BraWo können wir gesetzliche Leistungen regional ideal ergänzen.

Promis riefen zur Teilnahme am walk4help auf

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