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Deine Karriere in der Pflege: Top-Arbeitgeber der Region

Die Berufsaussichten für die Azubis der Pflegeschule sind gut.  (Bildrechte: Freddy Czaja)

Eine Karriere in der Pflege ist sinnstiftend und wird finanziell zunehmend attraktiver, denn Auszubildende und Fachkräfte sind stark nachgefragt und die Politik unterstützt die Lohnentwicklung. In unserer Region gibt es vielfältige Einstiegsmöglichkeiten – bei großen Klinikunternehmen, engagierten Stiftungen und bekannten freien Trägern. Hier bekommt Ihr einen Überblick über tolle Arbeitgeber in der Region Braunschweig-Wolfsburg.

Diese Unternehmen und Organisationen stellen wir euch im Folgenden vor:

Herzogin Elisabeth Hospital – Spezialisierte Klinik auf Top-Niveau

Hochmoderne Medizin, spezialisierte Mitarbeiter, hervorragender Ruf. So lässt sich das Herzogin Elisabeth-Hospital (HEH) schnell und treffend beschreiben. Vor allem in der Orthopädie vertrauen viele Patienten dem dortigen Fachpersonal der fünf Fachkliniken und interdisziplinären Zentren.

Die familiäre Atmosphäre im Team gefällt vielen Bewerbern.
Das Pflegeteam am Herzogin Elisabeth-Hospital in Braunschweig. Vielen Bewerbern gefällt besonders die familiäre Atmosphäre im Team. (Foto: Hanno Keppel)

Was dem HEH neue Fachkräfte im Pflege- und Funktionsdienst wert sind, macht dies deutlich: Jeder neue Mitarbeiter in diesem Bereich, der bis zum 30.9.2020 eingestellt wird, erhält eine Willkommensprämie von 3.000 Euro. Auch Mitarbeiter, die neue Kollegen überzeugen können, im HEH zu arbeiten, werden mit einer Neugewinnungsprämie in der gleichen Höhe belohnt. Individuelle Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten – etwa für Notfallpflege oder die Fachweiterbildung zum Praxisanleiter – sind auch in der Arbeitszeit möglich und sollen den hohen Anspruch und das Niveau des Hauses aufrecht erhalten. 

Eine erfolgreiche Ausbildung zu Pflegefachkraft am HEH soll möglichst oft in einen festen Arbeitsplatz münden. Regelmäßiges gegenseitiges Feedback, flexible Arbeitszeiten und die Bereitstellung von Betreuungsplätzen in einer zentral gelegenen Kindertagesstätte/Krippe sollen Familie und Beruf in Einklang bringen. „Wir haben ein vielfältiges Angebot für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter unter anderem das Jobticket, das wir mit 30 € bezuschussen, sowie interessante Altersvorsorgemodelle", heißt es aus der Personalabteilung des Herzogin Elisabeth-Hospitals. Benefits wie eine Erholungsbeihilfe und die Nutzung des eigenen Physiobereichs ergänzen das Angebot des Herzogin Elisabeth Hospitals an seine Mitarbeiter. 

Birgit Förster leitet den Pflegedienst am HEH. (Bildrechte: Hanno Keppel)

„Das Herzogin Elisabeth-Hospital setzt auf Herz und nicht auf Ellenbogen.“

Birgit Förster, Pflegeleitung
Gelebte Vielfalt

Evangelische Stiftung Neuerkerode – Inklusion und Vielseitigkeit

Wenn man „Neuerkerode“ hört, denkt man sofort an das inklusive Dorf bei Sickte. 750 Menschen leben hier, mit Supermarkt, KiTa und vor allem: mit und ohne Behinderungen. Der Stiftung geht es darum, Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung teilhaben zu lassen am Lernen, Arbeiten, Wohnen - und Leben: Hier ist viel los, Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt und das Rockfestival sind mittlerweile auch in größerem Umkreis bekannt.

In diesem lebendigen Umfeld sind heilpädagogische, medizinische und psychologische Betreuung die Schwerpunkte. Als Pflegefachkraft sind Berufslaufbahnen in den Bereichen stationäre, teilstationäre oder ambulante Pflege möglich: Zum einen in den Seniorenheimen und auch im traditionsreichen „Marienstift“ in Braunschweig. Die 150 Jahre alte Diakonissenanstalt und die Stiftung gehören zusammen, sie unterhält dort unter anderem ein Ausbildungszentrum mit Appartements.

In einer Einrichtung hält eine Pflegerin die Hand einer Seniorin.
Pflegerin und Seniorin in einer Einrichtung der Evangelischen Stiftung. (Foto: Bernhard Janitschke)

„Durch die Vielseitigkeit der Unternehmensgruppe ist es den Mitarbeitenden möglich, sich innerhalb der Unternehmensgruppe in unterschiedlichen Bereichen weiterzuentwickeln“, sagt Personalvorstand Jessica Gümmer-Postall. Sie betont die Tarifbindung der Evangelischen Stiftung und die sehr flexiblen Möglichkeiten zur Weiterbildung. Die Ausbildung in dem Unternehmensverband ist übrigens sehr vielseitig und Praxisorientiert. Schnell sollen Auszubildende auch eigene Projekte übernehmen, zum Beispiel die zeitweise Leitung einer ganzen Station im Marienstift.

Personalvorstand Jessica Gümmer-Postall von der Evangelischen Stiftung. (Bildrechte: Ev. Stiftung Neuerkerode)

"Wir bieten unseren Mitarbeitenden ein familien- und gesundheitsbewusstes Arbeitsumfeld."

Jessica Gümmer-Postall, Personalvorstand

DRK Braunschweig-Salzgitter – Menschlichkeit statt Perfektionismus

Das Rote Kreuz ist ein Synomym für „Rettungswagen“. Für Sanitäter und Helfer in Krisengebieten, die schnell an Ort und Stelle sind. Allerdings ist das DRK auch ein wirtschaftlich stabiler Arbeitgeber mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich der ambulanten, stationären und teilstationären Pflege.

Die DRK Braunschweig-Salzgitter Pflege- & Betreuung gGmbH wurde mit dem Prädikat „Zukunftgeber“ ausgezeichnet. Nicht umsonst: Neben verschiedenen Arbeitszeitmodellen und der Vermittlung von Kindergarten- und Betreuungsplätzen ist beim DRK die vielzitierte „Work-Life-Balance“ in dem oft so hektischen Pflegealltag ein Thema. Aktiv werden kontinuierlich Angebote entwickelt, die den Wünschen und Bedürfnissen der 160 Mitarbeiter entsprechen. Dazu gehören gemeinsame Koch-, Fitness- oder Entspannungskurse inzwischen ebenso wie das gemeinsame gesunde Frühstück oder andere Aktivitäten.

Denn Teamgeist wird groß geschrieben beim DRK: „Man hat immer das Gefühl, dass man nicht alleine mit einer schwierigen Situation klarkommen muss. Das ist wahrlich nicht in jedem Betrieb der Fall“, sagt Alexander Helmerding von der Pflegedienstleitung im DRK-Seniorenheim Steinbrecherstraße in Braunschweig. „Der Menschlichkeit wird ein höherer Stellenwert eingeräumt als dem Perfektionismus“, heißt es beim DRK.

Der Leitwert des DRK ist Menschlichkeit.
Ein Pfleger und eine Seniorin: Menschlichkeit ist der Leitwert des Pflegedienstes des DRK und seinen Kreisverbänden in der Region. (Foto: André Zelck)

Eine Karriere beim DRK-Kreisverband Braunschweig-Salzgitter wie auch in den anderen Kreisverbänden der Region, etwa Goslar, Helmstedt, Gifhorn und Peine (siehe Infokasten oben), ist aber oft auch mit handfesten Vorteilen verbunden, wie Bonuszahlungen und Zuschlägen für Nacht- und Feiertagsarbeit sowie der Möglichkeit zu fachlichen Fortbildungen während der Arbeitszeit. Dadurch werden Spezialisierungen möglich, zum Beispiel als Palliativfachkraft oder gerontopsychiatrische Fachkraft, aber auch zu teils administrativen Positionen wie der Wohnbereichsleitung.

„Mitarbeiter aus dem Bereich Pflege und Betreuung sagen mir immer wieder, dass sie die familiäre und offene Atmosphäre, die beim DRK herrscht, so in noch keiner anderen Einrichtung erlebt haben.“

Anne-Bianca Büchner, Leiterin des DRK-Seniorenheims Steinbrecherstraße in Braunschweig

Dr. Fontheim: Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Die medizinische Behandlung psychisch erkrankter Menschen in der Region Goslar-Salzgitter wird mit dem Ort Liebenburg verbunden. Seit mehr als 135 Jahren ist dort das Unternehmen Dr. Fontheim Mentale Gesundheit für seine Patienten und Bewohner da. Es befindet sich in der sechsten Generation im privaten Besitz der Familie Fontheim. Die Erfahrungen der langen Tradition treffen im Alltag auf frische Impulse, die das Unternehmen attraktiv und lebendig erhalten. Dr. Fontheim betreibt neben einer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik auch ein Psychiatrisches Pflegeheim und eine Eingliederungshilfe. Neben drei Tageskliniken, werden zahlreiche ambulante Angebote, wie ein Ambulanter Psychiatrischer Pflegedienst oder das Medizinische Versorgungszentrum, vorgehalten. Die Werte „sorgfältig – achtsam – zugewandt“ bilden den Mittelpunkt der Arbeits- und Unternehmensphilosophie. Dr. Fontheim versteht sich als die Adresse für erstklassige psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und Betreuung.

Standort mit Wohlfühlfaktor: Luftaufnahme der Klinik in Liebenburg im Landkreis Goslar (Foto: Dr. Fontheim)

Klinikum Wolfsburg – Schnell, einfach und schmerzfrei bewerben

Wolfsburg ist modern. Das dortige Klinikum wirbt mit einer „Bewerbung to go“. Ganz easy, „schnell, einfach, schmerzfrei“, einfach online, ohne Lebenslauf und Anschreiben. Fachkräfte und Auszubildende zur Pflegefachkraft sind hier sehr gern gesehen, den Grundstein für ihre berufliche Karriere zu legen. Berufliche Weiterbildung gilt dabei immer als Arbeitszeit.  

 

Die Berufsaussichten für die Azubis der Pflegeschule sind gut.
Auszubildende an der Pflegeschule des Wolfsburger Klinikums: Die Aussichten für den Beruf sind gut. (Foto: Freddy Czaja)

Mit über 2.100 Mitarbeitern ist das Klinikum der zweitgrößte Arbeitgeber der Stadt, nur Volkswagen ist größer. Ganze 20 hochspezialisierte Kliniken und Institute, von Sportmedizin bis zum Cancer Center, decken eine große Bandbreite an medizinischen Leistungen ab, meist mit Technologien auf dem neuesten Stand. Auch in der Pflege wollen sie an der Spitze stehen. „Wir bereiten Führungspersonen durch zielgerichtete Qualifikationsmaßnahmen auf ihre Aufgaben vor und begleiten sie im beruflichen Alltag“, sagt Pflegedirektorin Christiane Bitter. Erreicht werden soll „zu jeder Zeit eine exzellente Pflegequalität" in Wolfsburg.

Seit 1948 bildet das Klinikum Wolfsburg Pflegefachleute aus und ist selbst Lehrkrankenhaus der MHH Hannover. Die Pflegeschule ist in einem separaten Gebäude auf dem Gelände des Klinikums untergebracht und verfügt momentan über insgesamt 140 Ausbildungsplätze. Für einige von ihnen kann sogar ein ausbildungsbegleitendes Studium, nämlich „Angewandte Pflegewissenschaften im Praxisverbund“ an der Ostfalia Hochschule, Standort Wolfsburg, angeboten werden.  

„Bewerber überzeugen oft unser guter Ruf, Empfehlungen und die Wohnortnähe des Arbeitsplatzes.“

Daniela Hermann, Personalmarketing

Klinikum Braunschweig – Startgeld und Karrierenetzwerk für Lebenspartner

Das Klinikum Braunschweig bietet eine Maximalversorgung und deckt nahezu alle medizinischen Bereiche ab, zudem ist es ein akademisches Lehrkrankenhaus für die Medizinische Hochschule Hannover. Das Klinikum zählt mit rund 4.000 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern der Region. Für jeden weiteren examinierten Mitarbeiter in der Pflege und als Hebamme greift das Klinikum großzügig in die Tasche: 5.000 Euro „Startgeld“ machen den Berufseinstieg noch attraktiver.

Das Klinikum unterstützt die Karrieren und die Jobsuche der Lebenspartner der Mitarbeiter durch ein breit gefächertes regionales Netzwerk in Wirtschaft und Wissenschaft. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Mitarbeiter, Lebensarbeitszeitkonten und ein eigenes Institut für Fort- und Weiterbildungen während der Arbeitszeit sollen auch die Pflegefachkräfte langfristig an die Klinikum Braunschweig GmbH binden und sorgen zudem dafür, dass der Pflege- und Funktionsdienst immer am Ball bleibt. Das Team profitiert dabei durch Kooperationen, etwa mit der MHH, von neuesten technologischen Entwicklungen. Die Pforten für eine Karriere im Pflegebereich sind damit weit geöffnet.

„Als Maximalversorger bieten wir fast alle medizinischen Fachangebote, sodass die Mitarbeiter sich bei uns die Fachabteilung und das Team aussuchen können."

Christian Faßmann-Heins, Pflegedirektor

AWO Bezirksverband Braunschweig – Soziale Innovationen entwickeln

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist ein unabhängiger Verein der freien Wohlfahrtspflege. Neben dem Betrieb von Kinder- und Jugendzentren, 30 Kitas, einer Suchtberatungsstelle und sogar einem Fan-Projekt in einem Wolfsburger Woh- und Pflegeheim leistet der AWO-Bezirksverband Braunschweig vor allem auch die ambulante und stationäre Pflege Demenzkranker in elf eigenen Wohnheimen. „Wir haben außerdem zwei Förderschulen und stellen diverse Angebote in den Bereichen Sozialpsychiatrie, Beratung und Gesundheit zur Verfügung", sagt Armin Geissler vom Personalmarketing der AWO.

Soziale Innovationen für die Region

Die AWO ist als Arbeitgeber traditionell breit aufgestellt und Träger von 130 Einrichtungen in unserer Region. Mit rund 3.500 Beschäftigten zählt sie zu den bedeutenden Dienstleistungsunternehmen zwischen Harz und Heide. Verschiedenste Angebote machen den Einstieg als Pflegefachkraft interessant – beispielsweise hat die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen hohen Stellenwert. So sind etwa unterschiedliche Teilzeitregelungen und ein potenzielles Sabbatjahr möglich.

Tarifliches Einkommen für alle AWO-Mitarbeiter ist unabhängig von ihrem Einsatzfeld garantiert. „In Absprache mit den Führungskräften sind auch Weiterbildungen und Spezialisierungen möglich", sagt Armin Geissler. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement und ein Jobticket runden das Angebot ab.  

Besonders interessant ist jedoch – für Auszubildende als auch für Fachkräfte – das AWO-Innovationslabor. Hier können kreative Mitarbeiter ihre eigenen Ideen für Projekte, Angebote zu Sozialen Dienstleistungen oder neue Arbeitsabläufe einbringen, weiterentwickeln und schließlich in der Praxis austesten und gegebenenfalls verwirklichen. So soll gesellschaftlichen Herausforderungen wie beispielsweise dem demografischen Wandel, der Digitalisierung, dem Fachkräftemangel und der regionalen Entwicklung begegnet werden.

„Bewerber sind oft von dem guten Betriebsklima in unseren Einrichtungen überzeugt."

Armin Geissler, Personalmarketing
Alles unter einem Dach

Klinikum Wolfenbüttel – Familiäre Unternehmenskultur und wissenschaftliche Ausbildung

Ein idealer Start für Berufseinsteiger und Berufserfahrene: Dem Klinikum Wolfenbüttel ist eine Pflegefachschule mit 75 Ausbildungsplätzen angeschlossen. Einigen Azubis kann unter bestimmten Bedingungen sogar die Teilnahme an einem Studiengang an der Ostfalia Hochschule ermöglicht werden. Und für Medizinstudenten bietet das Klinikum als akademisches Lehrkrankenhaus der Georg-August-Universität Göttingen die Möglichkeit, das praktische Jahr in Wolfenbüttel zu absolvieren.

Entscheiden sich Mediziner, am Klinikum Wolfenbüttel zu bleiben oder dort eine Karriere zu beginnen, gibt es einen weiteren Bonus: Wissenschaftliche Beiträge, Publikationen und akademische Titel werden finanziell durch das Unternehmen gefördert.    

Trotz aller Professionalität bilden Feste, Grilltage und persönliche Jubiläumstage den Rahmen für eine familiäre Unternehmenskultur, in der durch externe und interne Weiterbildungen individuelle Entwicklungsmöglichkeiten gefördert werden. Beim Thema Bildungsurlaub gibt es am Klinikum Wolfenbüttel „keine Kompromisse“: „Fachliche Weiterbildungen und Spezialisierungen sind fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, sagt Pflegedirektor Ralf Harmel. „Die Pflegekräfte – unsere größte Berufsgruppe – können aus einem breitgefächerten innerbetrieblichen Fortbildungsangebot wählen. Neben fachlichen Weiterbildungen können auch andere Angebote in Anspruche genommen werden, wie etwa Kommunikationsworkshops.“       

„Wir bieten unseren Mitarbeitenden die optimalen Rahmenbedingungen, um Arbeits- und Lebensziele miteinander in Einklang zu bringen.“

Ralf Harmel, Pflegedirektor

Grohtjahn Stiftung – Pflege nach christlich-humanen Werten

Die Stiftung in Schladen im Kreis Wolfenbüttel, einst durch Dr. Heinrich C. Grohtjahn im Jahr 1851 gegründet, fungierte zunächst als so genanntes „Rettungshaus für sittlich verwahrloste Knaben“. Heute liegt der Schwerpunkt der Einrichtung in der ambulanten und stationären Pflege als auch im Betrieb einer komfortablen Seniorenwohnanlage in Schladen. Ziel ist hier, dass die Bewohner bis ins hohe Alter möglichst unabhängig leben, aber jederzeit auf den Pflegeservice zurückgreifen können.

Die Grotjahn-Stiftung bietet Ausbildungsplätze zur Pflegefachkraft und begleitet sowohl Berufsanfänger, Quer- oder Wiedereinsteigende und gestaltet so einen reibungslosen Einstieg. Auch ein vielfältiges Fort- und Weiterbildungsangebot hält die Stiftung für ihren Pflegedienst bereit. „Dadurch erhalten unsere Mitarbeitenden den nötigen fachlichen Input, um immer ihr Bestes geben zu können", sagt Benedikt Kappler von der Pflegeleitung.

Für eine Einrichtung im ländlichen Raum kann die Grotjahn-Stiftung mit einigen Vorteilen punkten. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarif der Diakonie Niedersachsen, es gibt eine betriebliche Altersvorsorge, 33 Tage Jahresurlaub und sogar eine Jahressonderzahlung. Neben der materiellen Versorgung der Mitarbeiter geht es in der Stiftung auch um das seelische Wohl: In der diakonischen Einrichtung wird eine christlich-humane Grundeinstellung gelebt. Sie ist das Fundament der Arbeit, die in Schladen geleistet wird.        

"Die Personalentwicklung nimmt bei uns einen hohen Stellenwert ein, eine gerechte und leistungsbezogene Entlohnung ist uns als Arbeitgeber wichtig."

Benedikt Kappler, Pflegedienstleistung
Ehrenamt auch im Paritätischen

Paritätischer Braunschweig – Mehr als nur Essen auf Rädern

„Essen auf Rädern“ ist nur eines, aber vielleicht das bekannteste Angebot des Paritätischen. Tatsächlich sorgt der Wohlfahrtsverband vor allem für Alltagshilfen wie ambulante Demenzbetreuung, Behindertenassistenz oder hauswirtschaftliche Dienste. Aber das Spektrum des Allround-Anbieters ist größer: Auch Hausnotruf, Ambulante Pflege und vier Anlagen für betreutes Wohnen in Braunschweig werden vom Paritätischen betrieben.

Der Verband wächst und investiert in Braunschweig: Für 7,5 Millionen Euro wird im Stadtteil Lehndorf ein neues Verwaltungszentrum sowie eine Tagesstätte für psychisch erkrankte Menschen gebaut. 

Gesucht werden neben Pflegepersonal derzeit vor allem Erzieher und Heilpädagogen für den Bereich der Kindergärten und in der Schulkindbetreuung. Die neuen und alten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden am Meinungs- und Willensbildungsprozess beteiligt, vor allem in Angelegenheiten, die ihren Arbeitsbereich betreffen. Flache Hierarchien und dezentralisierte Leitungsstrukturen machen schnelle und effektive Entscheidungen möglich.

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