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Digital Technologies - Der neue Studiengang

Ein goldener Spielzeugroboter. (Bildrechte: unsplash)

Roboter programmieren, das nächste digitale „große Ding“ entwickeln oder die Industrie 4.0 optimieren – wer die technische Entwicklung unserer Gesellschaft mitgestalten möchte, findet im jungen Studiengang „Digital Technologies“ an der TU Clausthal und der Ostfalia Hochschule garantiert genau die richtige Nische.

Wir können es täglich sehen, hören und lesen: Die Digitalisierung unseres Alltags ist in vollem Gange. Ob es die Medizintechnik ist, die gerade revolutioniert wird, oder die Effizienzsteigerung in der Industrie: Für die Gesellschaft bietet sie noch ungeahnte Möglichkeiten - und herausragende Perspektiven für Spezialisten digitaler Technologien.

Ein gemeinsamer, innovativer Studiengang der TU Clausthal und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften bildet genau diese Spezialisten für die digitale Transformation aus.
Schon ab dem zweiten Semester im Studiengang „Digital Technologies” wählen die Studenten ein individuelles Anwendungsgebiet für die besonders praxisnahe Umsetzung digitaler Projekte.

„Ein Drittel des Studiums ist Informatik, ein Drittel ist ein Anwendungsbereich und ein Drittel sind praktische Projekte“, erklärt Prof. Dr. Andreas Rausch vom Institut für Software and Systems Engineering der TU Clausthal die völlig neuartige Struktur des Studienganges.
„Produktinnovationen von morgen werden durch die Digitalisierung getrieben“, sagt Rausch. Und diese Ideen, so der Professor, entstünden vor allem in interdisziplinären Projekten an der Schnittstelle zwischen Informatik und Anwendungsbereichen.  

Prof. Dr. Andreas Rausch, Institut für Software and Systems Engineering, TU Clausthal (Bildrechte: TU Clausthal)

„Ein Studium mit einem so hohen Projektanteil ist einmalig.“

Prof. Dr. Andreas Rausch, Institut für Software and Systems Engineering, TU Clausthal
Das Digitec-Intensivprogramm für eilige

Es ist offensichtlich: Der Studiengang „Digital Technologies“ findet nicht im universitären Elfenbeinturm statt, ganz im Gegenteil: Umfangreiche Kontakte zu Partnerunternehmen der Hochschulen innerhalb der Studienprojekte bieten beste Voraussetzungen für einen Berufseinstieg in der freien Wirtschaft.

„Gerade an den Schnittstellen zwischen Informatik und Anwendungen im Bereich Mobilität, Energie, Kreislaufwirtschaft und Industrie 4.0 besteht ein großes Potential für die technologische Entwicklung und ein großer Fachkräftebedarf, sagt Professor Dr. Gert Bikker. Der Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer der Ostfalia Hochschule sieht in der Digitalisierung den Motor für die künftige wirtschaftliche Entwicklung.

Für die Studenten und Absolventen bedeutet das, eine Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten und spannenden Projekten zu haben. In sogenannten Industrie 4.0-Anwendungen geht es zum Beispiel darum, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu optimieren und damit Prozesse effizienter zu gestalten.

Auch künstliche Intelligenz wird in immer mehr Bereichen eingesetzt, etwa in Form von autonomen Systemen, Robotik oder maschineller Wahrnehmung, etwa im Verkehrsmanagement. Für Absolventen käme zum Beispiel ein Einsatz bei Fluggesellschaften in Frage, in der Logistik, Medizintechnik oder im Sicherheitssektor.

Ein lächelnder Mann in dunkelblauem Anzug mit Krawatte. (Bildrechte: Ahline Köhler)

„Das Studienangebot deckt ein hochaktuelles Thema ab. An den Schnittstellen zwischen Informatik und Anwendungen besteht ein hoher Fachkräftebedarf.“

Professor Dr. Gert Bikker, Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer der Ostfalia Hochschule

Schlussendlich geht es darum, dass auch künftig an der Schnittstelle zur Informatik Innovationen entstehen, aus denen neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden können. Warum sollte das nächste Spotify oder Amazon nicht aus unserer Region kommen? 

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