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Stadionfunk: „Am Ende kackt die Ente!"

  • Datum: 10. Juli 2020
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Junge Männer feiern. (Bildrechte: Kay Rohn)
Foto von Kay Rohn und Malte Schumacher
Kay Rohn und Malte Schumacher
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Eintracht Braunschweig empfängt Waldhof Mannheim am vorletzten Spieltag und darf vorzeitig den Aufstieg feiern. Am Samstag waren die Blau-Gelben zum letzten Spieltag der Corona-Saison 2019/20 zu Gast beim SV Meppen. Zwei Spiele, zwei Perspektiven. Unsere Regionäre Malte Schumacher und Kay Rohn berichten.

Kay Rohn

Am Ende kackt die Ente

Mittwoch, 1. Juli 20:57 Uhr. Im Torraum zur Südkurve des Eintracht-Stadions versammeln sich nach dem Abpfiff die Braunschweiger Spieler und verfolgen die letzten Minuten der Partie Bayern München II gegen MSV Duisburg. Die Sensation „Aufstieg“ liegt in der Luft, ist fast zum Greifen. Zeitverzögerungen bringen Irritationen. Jubel vor dem Stadion passt nicht zu unserer Übertragung auf der Anzeigetafel. Wir sind zeitlich hinterher. Aber wir ahnen alle, da passiert noch was. Dann das Tor für München, wieder erwarten, Jubel von außen und wenig später die passenden Bilder. Spieler sinken auf die Knie, sie recken die Arme hoch, springen sich gegenseitig an, rasen hin und her. Es gibt kein Halten mehr. Aufstieg nach 2 Jahren Depression.

Junge Männer feiern.
Geschafft! Die spontane Aufstiegsfeier der Eintracht-Elf auf dem „Balkon" des Stadions. (Foto: Kay Rohn)

Wo ein Wille ist, da ist ein Weg

Die Spiele in Zwickau und gegen Mannheim zeigen das, was die Eintracht in den letzten Wochen ausgemacht hat, nämlich einen riesigen Willen. In Zwickau machte das Team ein sehr gutes Spiel. Der Spielverlauf der letzten Minuten war jedoch gnadenlos und die Mannschaft verlor die drei schon sicher geglaubten Punkte. Schon auf der Rückfahrt kam aber der „Jetzt erst recht“-Wille auf.

Im Spiel gegen die Mannheimer geht das Team zunächst zweimal in Führung, muss aber den jeweiligen Ausgleich einstecken. Nach der dritten Führung hat Eintracht den Gegner so weit, dass dieser keine Antwort mehr hat. Sie gewinnt verdient mit 3:2 und schließt die Saison mit 64 Punkten ab.

Eine Frau mit Eintracht-Braunschweig-Mundschutz.
Sicherheit durch Chiara im Braunschweiger Stadion. (Foto: Kay Rohn)

Chiara und Corona

Auf der Tribüne verfolgen das Spiel nur wenige: Die Heim-Delegation, Presseleute, die Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die Ersatzspieler dem Kader und die Sicherheitskräfte. Waldhof Mannheim ist mit einer Delegation von drei Personen angereist.

Auf einem Stufenabsatz steht Chiara E. in schwarzer Montur und Sicherheitsweste. Mir war aufgefallen, dass sie fast jedes Spiel dabei war und spreche sie an. Über das Catering in der Bratwurstbude hinter der Kurve, sagt sie, sei sie zum Sicherheitsdienst gekommen. Chiara ist durch und durch blau-gelb und kann so das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Und als Fan hat sie bestimmt von ihrem Arbeitsplatz aus mit zu dem Erfolg beigetragen! Ach ja, und Kobylanski ist für sie schon der Unterschiedsspieler.

„Zwei ganz harte Jahre“

Bierduschen, Hin- und-Her-Gerenne auf dem Rasen. Mitarbeiter schleppen schwere Pakete an, rupfen die noch komplett mit Klebeband eingepackten Kartons auf und ziehen die ersten T-Shirts hervor. Eintracht ist vorbereitet. Blau für die Mannschaft und Funktionsteam, gelb für den Rest. Dieses T-Shirt besiegelt quasi das gute Ende für die Eintracht.

Wolfram Benz, Geschäftsführer für den Profibereich, sagt nach dem Spiel sehr stolz: „Ich freue mich sehr für die Mannschaft, das gesamte Team, für die Region aber ganz besonders freue ich mich für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Sie haben in zwei ganz harten Jahren einen Riesenjob geleistet und sind jetzt mit belohnt worden. Wir haben diesen Schritt geschafft und können die letzten zwei Jahre hinter uns lassen.“ Am Ende kackt eben die Ente.

Von Glamour und Adiletten im „Überland“

Der Tross zog nach dem Spiel ins „Überland“, die wohl am höchsten angesiedelte Feierstätte Braunschweigs. Hier wurde die neue Saison eröffnet. Von Glamour, Alkoholduschen bis hin zu Adiletten - In der Mannschaft war alles vorhanden. Vom Herrenklo war auf den Videowänden der Volksbank abwechselnd ein blaues und ein gelbes Feld zu sehen. Ob das erst nach dem Aufstieg kurzfristig aufgespielt wurde? Auf jeden Fall passte es.

Der inzwischen ebenfalls anwesende Oberbürgermeister Ulrich Markurth erinnerte mit Eintracht Präsident Sebastian Ebel an eine Saison mit vielen Widrigkeiten, die zu einem guten Ende führte, für die Eintracht, für die Fans in der Region. Der Weitblick aus dem Überland war durch die Dunkelheit doch nicht so einfach. Vielleicht sollte man zur Saisonvorbereitung noch einmal im Hellen wiederkommen – oder einfach bleiben. Bis in den frühen Morgen wurde jedenfalls gefeiert.

„Ich war in Meppen“

Dieser Satz beschreibt für mich Wunsch und Wirklichkeit der Eintracht. Es ist eben Meppen, wohin uns der letzte Spieltag führt. Über drei Stunden Hinfahrt und über drei Stunden zurück.

Der „Löwenkäfig“ genannte Eintracht-Bus mit blauer Schnauze steht auf dem kleinen Gästeparkplatz. Kaum Autos, alles wie leergefegt. Am Gästeeingang steht eine kleine Fangruppe in blau gelb, die mich herzlich begrüßt.

Dem Ordner will ich lang und breit erklären, dass ich als Mitglied der Braunschweiger Delegation komme und gerne ins Stadion möchte. Er macht auf und sagt, dass er Bescheid wüsste. Man redet scheinbar auch nicht so viel im Emsland.

Antwerpen hat als Ziel vor der Partie die Drittligameisterschaft ausgegeben. Sehr ambitioniert. Auch wenn er in der Liga für Rotation steht wie kein anderer, ist die Aufstellung für mich in diesem Spiel nicht nachvollziehbar. Ohne die Vorgabe, Meister werden zu wollen, hätte ich sie in Ordnung gefunden. Ich freute mich für Ersatztorwart Birjukov oder Spieler wie Amade, dass sie Einsatzzeiten von Beginn an bekamen.

Eine sehr junge Mannschaft stand da auf dem Platz, die sich ja auch fast behaupten konnte. Ohne Dramatik konnte ich von der ganz eng am Spielfeld liegenden Tribüne das muntere sieben-Tore-Spiel verfolgen.

Fußballstadion in Meppen.
Hier wird nicht nur der Bürgersteig, sondern auch das Tornetz hochgeklappt: Saisonende in Meppen vor leerem Stadion nach einer denkwürdigen Saison 19/20. (Foto: Kay Rohn)

Malte Schumacher

SV Meppen - Doch kein Endspiel

Unerwartet und hochdramatisch hatte die Eintracht den Zweitliga-Aufstieg bereits am Mittwoch daheim gegen Waldhof Mannheim klar gemacht. Andrea und ich hockten vorm Magenta-Kanal, ich sehr angespannt nach der Last-Second-Niederlage zuvor in Zwickau.

Als Koby dann das 3:2 machte in der 73. Minute, dachte ich: Okay, ohne Endspiel geht’s nicht bei der Eintracht: Letzte Saison erst am letzten Spieltag die 3. Liga gehalten, in diesem Jahr ein Aufstiegs-Endspiel in Meppen. War ja klar.

Dann aber, nachdem Millionen Braunschweiger mittlerweile umgeschaltet hatten auf das länger laufende Spiel Bayern II gegen den MSV Duisburg, schießt der 19jährige Leon Dajaku, eingewechselt in der 86. Minute, kurz vor 21.00 Uhr das 2:2 für die Bayern-Reserve. Ingolstadt verliert zuhause gegen Magdeburg, Duisburg holt nur einen Punkt – die Eintracht ist bereits am vorletzten Spieltag  durch.

Comeback in Liga 2 – und keiner war dabei

Was für ein entspanntes Frühstück also heute am letzten Spieltag der Corona-Saison 2019/20… Einer klassischen Eintracht-Auf-und-Ab-Saison… Die Band „Braunschweig Pension“ um Sänger Marc Wittfeld hat gerade den passenden Song dazu veröffentlicht – er läuft seit heute morgen in Dauerschleife bei mir auf YouTube. „Comeback in Liga 2 – keiner war dabei“ heißt das gute Stück, und zwischendrin resümiert Marc: „Doch von der Spitze weggerauscht, den Trainer wieder ausgetauscht – der gute Lauf will auch dann nicht klappen, stattdessen weiter Licht und Schatten. Es ging so weiter irgendwie – doch plötzlich kam die Pan-de-mie!“…

Die Pandemie hat uns den Arsch gerettet"

In der Tat – die Pandemie hat uns wohl den Arsch gerettet… Im Grunde hatten wir in dieser Saison ja drei Trainer: Christian Flüthmann (15 Spiele, 25 Punkte, Punkte-Schnitt pro Spiel: 1,66) den „vor Corona-Antwerpen“ (12 Spiele, 16 Punkte, Punkte-Schnitt: 1,33) sowie Marco Antwerpen nach dem Re-Start (bislang 10 Spiele, 23 Punkte, Punkte-Schnitt: 2,30). Hätte Flüthe seinen Schnitt beibehalten, wäre er auf 63 Punkte gekommen (Relegation), hätte der „vor Corona-Antwerpen“ so weitergemacht, stünden wir jetzt bei 56 Punkten und wären irgendwo im Tabellen-Mittelfeld…

Endlich mal wieder ein Fanclub-Treffen!

Es gibt also viel zu besprechen heute bei unserem ersten Fanclub-Zusammentreffen seit – ich muss echt überlegen… Seit irgendwann im frühen Februar im Stadion in Block 6. Den 4:1-Heimsieg gegen Uerdingen habe ich damals wegen eines Jobs sausen lassen müssen… Long time no see also – wie bei vielen anderen sozialen Kontakten ja auch im Moment.

In Michas Garten in Bevenrode aber ist Freiluft garantiert, alle bringen ihre Masken mit – die Blockwarte seien beruhigt, alles Pandemie-konform. Ach so – Masken… Ich radele noch schnell zu Irina in die Münzstraße, in ihrem „Atelier Jacobson“ gibt es jetzt die dünnere Sommer-Edition ihrer wunderbaren blau-gelben Mundschutz-Masken (7,- Euro).

Ein Vater und sein Sohn sitzen an der Bushaltestelle in Braunschweig.
Frieda, Theo und Jens erwarten mich an der Bushaltestelle. (Foto: Malte Schumacher)

Gefeiert wie die Kesselflicker?

Völlig locker spaziere ich dann gegen 11.30 Uhr zur Bushaltestelle am Staatstheater, wo Frieda, Theo und Jens mich schon erwarten. Frieda nimmt zwar meinen Schal, will aber partout nicht in die Kamera schauen. Theo dagegen ist Foto-Vollprofi…. Das heutige letzte Saison-Spiel gegen Meppen interessiert uns nicht mehr wirklich. Ja, die Eintracht könnte Dritt-Liga-Meister werden – aber das wäre am Ende auch nur ein Titel für den Briefkopf. Jens ist sich sicher, dass weder Pfitze noch Koby spielen werden: „Die haben doch gefeiert wie die Kesselflicker!“… Das haben sie sich aber auch verdient, da sind wir uns einig.

Alte Reflexe

In Bevenrode flattert dann endlich mal wieder unsere Fahne der „Bewegung 18. Mai“ im Wind, Präsi Volker bestückt schon den Grill mit Krakauern und Bratwürsten – hier kann man die Pandemie tatsächlich vergessen. Die Kinder toben längst in Michas Pool – die Aufstellung interessiert eigentlich niemanden mehr.

Na ja, als sie dann über die Smartphones kommt, diskutieren wir doch fast wieder so darüber, als ginge es noch um was – die echten Fan-Reflexe kriegt auch eine Pandemie nicht tot. Birjukov im Tor, Amade, Ziegele, Proschwitz – die Zusammenstellung der heutigen Start-Elf wirkt wie eine Mischung aus „Wer will noch mal?“ und „Wer ist eigentlich schon wieder nüchtern?“….

Pouriés Frisur und klassische Zukunftsfragen

Pourié sitzt auf der Bank – der Typ ist nicht zu bremsen. Im Überschwang der Eintracht-Aufholjagd (Zitat Braunschweig Pension: „Und dann ist es passiert – die Eintracht einfach durchmarschiert…“) hatte ich ja versprochen, mir im Austiegs-Falle eine Pourié-Friese verpassen zu lassen – mit Zopf-Palme am Hinterkopf. Zum Glück war er schon vor dem Mannheim-Spiel nochmal beim Frisör, es genügt mir also ein fescher Kurzhaar-Schnitt, um dieses Gelübde zu erfüllen. Als das Spiel dann läuft auf Michas Garten-TV, widmen wir uns den nun anstehenden Zukunftsfragen – auch das ein klassischer Fan-Reflex.

Wer bleibt, wer geht, wer kommt? – Meine „Dürfen bleiben-Liste“

Genug Diskussions-Stoff haben wir ja: Kann Marco Antwerpen Zweite Liga? Wäre es überhaupt statthaft, einen Aufstiegs-Trainer nicht weiter zu beschäftigen? Entlassen muss man ihn ja nicht – sein Vertrag läuft aus… Und welche Spieler brauchst Du nun, um die Klasse auch wirklich halten zu können? Denn nichts wäre schlimmer, als gleich im Sommer 2021 wieder runtergehen zu müssen in diese Pleite-Liga Drei… Pourié wollen wir alle behalten – schon bei Biankadi aber scheiden sich die Geister. Biankadi, Kammerbauer, Schlüter, Wiebe, Pourié – diese fünf stehen auf meiner „Dürfen bleiben-Liste“.

Wer darf gehen? Na ja, wir hatten ja schon in Liga 3 einen der ältesten Kader. Frische Kräfte, die auch in der zweiten Liga gleich mithalten können, müssen nun gefunden werden.

Der Vergleich mit Heidenheim

Obwohl ich Geisterspiele ja nicht mag, hatte ich am Donnerstag mal reingeschaut in das erste Bundesliga-Relegationsspiel, Werder gegen Heidenheim. Hut ab, was Heidenheim da gezeigt hat in den Bereichen Physis, Athletik und Ausdauer – aber auch Technik. Und nein, ich will jetzt nicht gleich durchdrehen und glauben, dass wir in Liga 2 sofort oben mitspielen sollten. Aber unser altes Mantra „Wir sehen uns unter den besten 25 Fußball-Clubs in Deutschland“ – das gefällt mir schon noch ganz gut als Eintracht-Leitmotiv. Und dafür ist Heidenheim durchaus ein passender Vergleich.

Das Wolters läuft…

Und das Meppen-Spiel? Ähh ja, das läuft so vor sich hin, wie auch das frisch gezapfte Wolters-Pils. Wir alle haben am Mittwochabend mit dem Remis der Bayern-U23 gegen Duisburg abgeschlossen mit dieser Corona-Saison. Als der mittlerweile eingewechselte Pourié in der 76. Minute auf 3:4 verkürzt, sind wir ein wenig aufmerksamer als zuvor. Dann aber verschießt er kurz danach seinen zweiten Elfer eher schwach – und wir schauen lieber wieder zusammen in die Zukunft.

Ich persönlich traue es Marco Antwerpen nicht zu, einen Klassenerhalts-Plan für die Eintracht erst zu entwickeln und dann auch umzusetzen. Ich wünsche mir vielmehr einen Trainer, der die Zweite Liga kennt – und, viel wichtiger, der starke Spieler dazuholen und die bleibenden Spieler weiterentwickeln kann…

Wie geht’s weiter im „kleinen Pissverein“?

Wer das sein könnte? Ich weiß es nicht. Jetzt mal wieder Namedropping zu machen ist ja auch ermüdend.

Im Laufe der Woche wird Peter Vollmann wohl dem Aufsichtsrat seine Einschätzung, sein Konzept für’s nächste Jahr präsentieren… Da bleibt dem Fan mal wieder nichts anderes übrig, als sich überraschen zu lassen.

Wir einigen uns darauf, dass auch hier die „Braunschweig Pension“ die richtigen Worte gefunden hat: „Doch bitte zeigt was geht, mit Stabilität – wir hatten‘s doch schon mal geschafft, mit Besonnenheit und Leidenschaft. Denn Panik reißt viel ein – in unserem kleinen Pissverein“.

Eingerahmte Stadion-Dauerkarte.
Eine Corona-freie Erinnerung an diese besondere Aufstiegs-Saison von Inga… (Foto: Malte Schumacher)

Wann sehen wir uns in Block 6 wieder?

Egal, was am Ende in Sachen Trainer und Spieler entschieden wird – zunächst mal sind wir alle froh, dass die Lockdown-Saison 2019/20 zu Ende ist. Alle unsere Dauerkarten-Inhaber würden sofort ihre Dauerkarte verlängern – auch ohne zu wissen, wann wir wieder ins Stadion dürfen. Denn das ist ja die eigentliche Kernfrage: Wann können wir uns dort, in Block 6, wieder treffen?

Leute, ich muss zum Bus, die 413 soll mich wieder nach Hause schaukeln. Ich sammele meine Sachen ein – inklusive meiner „Saison-Erinnerung“. Inga hat rund um meine Dauerkarte ein Aufstiegs-Stillleben für mich gebastelt – Danke, das kommt daheim neben den Champagner-Korken, den ich am 10. April 2011 in Unterhaching eingesackt habe, nachdem Deniz Dogan ihn abgeschossen hatte. Das war der letzte Zweiltliga-Aufsteig der Eintracht – inzwischen ist unglaublich viel passiert …

Kay Rohn

Goldene Bücher und schwere Sessel

Am Sonntag dann, im kleinen Kreis, hatte die Stadt eingeladen. Termin: Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Braunschweig. Aus Platzgründen lud die Stadt mit schwerem Sessel und Stadtflagge ins Stadion ein. Ulrich Markurth erinnerte daran, dass Braunschweig eine Fußballstadt mit großer Tradition sei und auch Spieler, die sich jetzt von der Eintracht verabschieden, immer ein Teil dieser Stadt bleiben werden. Ein ritualisierter Akt, der gut tat.